Der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Herr Dr. Klaus Müller, hält Vortrag über die Bedeutung von Handwerksbetrieben in ländlichen Räumen
Am 9. und 10. Mai 2012 fand in Duderstadt die Tagung „Kleine Städte in peripheren Regionen“ statt. Die Veranstaltung wurde von der HAWK, der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst mit den Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen, organisiert. Bei der Tagung ging es insbesondere darum, welche Entwicklungsprozesse die kleinen peripheren Städte benötigen und wie diese nachhaltig gestaltet werden können. In diesem Kontext hielt Dr. Müller einen Vortrag über „Die Bedeutung von KMU – speziell von Handwerksbetrieben – in ländlichen Räumen und kleinen Städten“. Insbesondere ging er dabei auf das Handwerk ein, das für die Entwicklungsprozesse in ländlichen Räumen eine zentrale Rolle spielt.
Die Präsentation von Dr. Müller finden Sie hier:
ifh Göttingen am "PraxisForum 2012 - Wir verbinden kluge Köpfe" beteiligt - ein voller Erfolg
Wie schon in den vorangegangenen Jahren hatte auch dieses Jahr das KMU-Netzwerk der Göttinger Graduiertenschule Geisteswissenschaften eingeladen zum PraxisForum 2012 – Wir verbinden kluge Köpfe. Über 140 Teilnehmer sind dieses Mal der Einladung am 7. Mai, dem Vorabend der PraxisBörse, in die Georg-August-Universität gefolgt, davon allein über 100 Unternehmer und Unternehmerinnen aus der Region. So viele wie nie zuvor. Die Veranstaltung, bei der Professoren und Professorinnen jeweils unternehmensrelevante Forschung in 7 bis 8 minütigen Impulsvorträgen vorstellen, bietet der Wirtschaft zum einen Einblick in derzeitige und zukünftige praxisrelevante Forschung. Fragestellungen die dabei beleuchtet wurden waren u.a.: Wie können Sie über Apps mit Ihren Kunden kommunizieren? Welche Rolle spielt ein gedruckter Katalog in der Onlinewelt? Welche Potenziale für eine effiziente Ressourcennutzung bestehen in Unternehmen? Ist ein wertorientiertes Controlling für die Anwendung in KMU geeignet?
Clusterforschung: ifh Göttingen mit Vortrag zum 1. TCI Research Workshop in Darmstadt vertreten
Am 17.04.2012 fand an der Technischen Universität (TU) Darmstadt der 1. TCI Research Workshop in Deutschland statt. Veranstalter des Workshops war das Fachgebiet BWL: „Cluster- und Wertschöpfungsmanagement“ an der TU Darmstadt, welches Jun.-Prof. Dr. Alexander Bode leitet. TCI ist ein weltweites Netzwerk zum Austausch von Erfahrungen, Vermittlung von Best Practices und neuesten Trends rund um die Themen Cluster, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.
Handwerksbranchen haben sich in den letzten Jahren unterschiedlich entwickelt
Auf der ZDH-Planungsgruppe „Konjunkturprognosen“ trug Dr. Klaus Müller (Geschäftsführer des ifh Göttingen) zusätzliche Erkenntnisse aus seiner Analyse über die letzte Handwerkszählung für das Jahr 2008 vor. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen lag dabei auf der Entwicklung der Handwerksbranchen seit der vorletzten Handwerkszählung 1995.
Er zeigte auf, dass die Zweige bezüglich ihrer Entwicklung in unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden können. So gibt es - wie schon bereits vor 20 Jahren beobachtet - Expansionshandwerke (z.B. Feinwerkmechaniker, Kälteanlagenbauer, Hörgeräteakustiker), Kontraktions- oder Schrumpfungshandwerke (z.B. Damen- und Herrenschneider, Schuhmacher) und auch Konzentrationshandwerke (z.B. Bäcker, Fleischer, Orthopädietechniker).
Wirtschaftsförderungsausschuss der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen tagt im ifh Göttingen
Am 12. April des Jahres fand die Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen beim ifh Göttingen statt. Dr. Klaus Müller, Geschäftsführer des ifh, berichtete ausführlich über die Arbeiten des ifh Göttingen und die Einbindung des ifh in das Deutsche Handwerksinstitut, wobei er auch auf die Arbeit der übrigen DHI-Institute hinwies. Anschließend hatten die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses Gelegenheit, die neuen Räume des ifh Göttingen mit den besseren Arbeitsbedingungen kennenzulernen. In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichtete die wissenschaftliche Mitarbeiterin des ifh, Frau Dr. Anja Gelzer, über ihr Projekt „Zukunftsmärkte des Handwerks“. Insbesondere ging sie dabei auf die Elektromobilität als Chance für das Handwerk ein.
ifh Göttingen untersucht zusammen mit der KfW Bankengruppe Schutzstrategien für Innovationen im Mittelstand
Innovationen sind aus Unternehmensperspektive ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und tragen zu langfristigem Wirtschaftswachstum und zur Lösung der anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen bei. Wesentliches Hindernis für Unternehmen, Innovationen anzugehen, stellen die Schwierigkeiten dar, die Innovationsergebnisse vor einer unberechtigten Nutzung durch Dritte zu schützen. Da Unternehmen nur dann bereit sind, in Innovationen zu investieren, wenn es ihnen gelingt, sich in einem ausreichenden Maß Erträge daraus zu sichern, droht ohne einen effektiven Schutz die Innovationsbereitschaft der Unternehmen zu sinken und wichtige Impulse für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands auszubleiben.
ifh-Doktorand schließt Promotion erfolgreich ab
Am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) hat Jörg Thomä Ende März seine Doktorarbeit mit Auszeichnung abgeschlossen. Die in Kürze erscheinende kumulative Dissertation trägt den Titel „Kleine und mittlere Unternehmen mit Besonderheiten – Beiträge zur Mittelstandsforschung an den Beispielen von Innovation und Konjunktur“. Sie enthält verschiedene Einzelbeiträge des Autors und eine zusammenfassende Einordnung in den übergreifenden Themenzusammenhang.
Veranstaltung der Göttinger Unternehmergespräche "Verdichtung und Arbeit - Neue urbane Lebenswelten“
Bei der Veranstaltung der Göttinger Unternehmergespräche „Verdichtung und Arbeit - Neue urbane Lebenswelten“ hat Prof. Dr. Kilian Bizer von der Georg-August-Universität und dem Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh) erste Erkenntnisse zu den stadtwirtschaftlichen Effekten des Göttinger Gewerbegebiets Siekhöhe vorgestellt. Endgültige Zahlen stehen noch nicht zur Verfügung, aber die Tendenz, dass die Siekhöhe sich nicht nur fiskalisch rechnet, zeichne sich ab.
Für eine nachhaltige Stadt sei es zentral, Arbeit und Wohnen an einem Standort zu integrieren. Die nachhaltige Stadt muss auf einer fiskalisch soliden Basis stehen. Ein positiver fiskalischer Beitrag von neuen Gewerbegebieten ist am ehesten zu erwarten, wenn das Gewerbegebiet schnell „vollläuft“.
Download des Vortrags:
Spannende Erkenntnisse über die "Wirtschaftsmacht von nebenan" - Tätigkeitsbericht 2011 des ifh Göttingen beschreibt 17 Forschungsprojekte im Handwerk
Der Steuerbonus für haushaltsnahe Dienstleistungen bewirkt tatsächlich, dass Handwerksbetriebe mehr Aufträge bekommen und Schwarzarbeit erfolgreich eingedämmt wird. – Der demografische Wandel in der Bevölkerung wird sich nicht nur auf wenige Handwerksbranchen auswirken, sondern für einen Strukturwandel im gesamten Handwerk sorgen, auf den man sich aber schon heute einrichten kann. – Die Aufweichung des Großen Befähigungsnachweises durch die Novelle der Handwerksordnung 2004 hat die Identität des Handwerks als Berufsstand brüchig werden lassen.
Der demografische Wandel verändert auch das Handwerk - Nachfragepotenziale und Absatzchancen der Gewerkegruppen
Der demografische Wandel wird Strukturveränderungen der privaten Nachfrage auslösen, die sich auch auf das Handwerk spürbar auswirken. Eine Reihe von Branchen wird mit Nachfragezuwächsen rechnen können, anderen wird die Entwicklung jedoch auch Einbußen bescheren. Das ist das Fazit einer aktuellen Untersuchung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh). Die Wissenschaftler bewerteten dafür die Ergebnisse zahlreicher Einzelstudien und -statistiken zur demografischen Entwicklung auf ihre Auswirkung für das Handwerk. Die wirtschaftlichen Folgen des demografischen Wandels werden demnach das Handwerk nicht bundesweit einheitlich treffen, sondern wegen des in Ost- und Westdeutschland sehr unterschiedlich ausgeprägten Bevölkerungsrückgangs auch regional verschieden stark spürbar sein.
Innovative und schöpferische Leistung im Handwerk weit verbreitet - ifh Göttingen über handwerkliche Teilhabe an der Kultur- und Kreativwirtschaft
Das deutsche Handwerk ist mit 151 Berufszweigen nicht nur ein überaus vielseitiger Wirtschaftsbereich, es setzt auch Maßstäbe in der Kultur- und Kreativwirtschaft. In deren Kernbereichen sind 2010 annähernd 16.000 Handwerksunternehmen tätig gewesen, weitere rund 40.000 müssen als kultur- und kreativwirtschaftlich relevant angesehen werden. Damit sind mehr als 55.000 in der Handwerksrolle eingetragene Unternehmen aus 74 Handwerkszweigen mit zusammen etwa 240.000 Beschäftigten und einem Umsatz von knapp 20 Milliarden Euro zur Kultur- und Kreativwirtschaft tätig.
ifh Göttingen bearbeitet Drittmittelprojekt über Forderungsmanangement in Handwerksunternehmen
In einem kleineren Drittmittelprojekt untersucht das ifh Göttingen gegenwärtig die Frage „Wie gehen Handwerksunternehmen mit einem Forderungsausfall um?“. Die Studie will den betriebswirtschaftlichen Stellenwert von Forderungsausfällen von Handwerksunternehmen ermitteln und die Stärken und Schwächen der Maßnahmen überprüfen, mit denen die Unternehmen dieser Problematik begegnen. In den Schlussfolgerungen der Studie sollen Wege aufgezeigt werden, wie Handwerksunternehmen die betreffenden Erfolgsquoten bei der Beitreibung von Forderungsausfällen steigern können und auf ein verändertes Schuldnerverhalten eingewirkt werden kann.
ifh Göttingen untersucht die bessere Integration von Handwerksunternehmen in Cluster
Der Ministerium für Wirtschaft und Finanzen Baden-Württemberg und der Baden-Württembergische Handwerkstag haben das ifh Göttingen beauftragt, eine Untersuchung über Cluster im Handwerk durchzuführen. Partner ist das itb Karlsruhe.
ifh Göttingen präsentiert Studie über den Generationswechsel in Mittelstand und Handwerk
Im Haus des Deutschen Handwerks fand am 9. Dezember 2011 die Vorstellung der Studie „Der Generationenwechsel im Mittelstand vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ statt, die federführend vom ifh Göttingen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft erarbeitet worden ist. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Parlamentarischen Staatssekretär des BMWI, Herrn Ernst Burgbacher, und dem Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Herrn Holger Schwannecke. .Dr. Klaus Müller trug danach zusammen mit den Projektpartnern, dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, dem Berliner Institut für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen (EMF) der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und dem Stiftungslehrstuhl für BWL und Unternehmensnachfolge der Universität Siegen die wichtigsten Ergebnisse vor.
Ergebnisse der Handwerkszählung 2008 diskutiert
Das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) veranstaltete vom 16. bis 18. November 2011 in Kassel ein Seminar für Mitarbeiter der Handwerkskammern und handwerklichen Fachverbände, auf dem primär die Ergebnisse der jüngsten Handwerkszählung analysiert wurden.
Zuerst stellte Herr Feuerhake vom Statistischen Bundesamt das Konzept der neuen Handwerkszählung vor. Im Unterschied zu den bisherigen Zählungen beruhen die Ergebnisse von 2008 nicht auf einer Befragung der Handwerksunternehmen, sondern auf Daten aus den Handwerkskammern, der Bundesagentur für Arbeit und den Finanzämtern. Wichtig ist auch, dass die Handwerkszählungen künftig jährlich erfolgen, sodass in Zukunft die Entwicklung der Handwerkswirtschaft besser beobachtet werden kann.
Mitgliederversammlung des ifh Göttingen 2011
Am 23. November 2011 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V. statt. Geleitet wurde sie vom Vorsitzenden Peter Voss, gleichzeitig Präsident der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen.
Präsident Voss begrüßte in seiner Eröffnung, dass das ifh Göttingen in ein neu renoviertes und erweitertes Gebäude gezogen sei und sich damit die Arbeitsmöglichkeiten für das Institut erheblich verbessert hätten. Prof. Dr. Kilian Bizer und Dr. Klaus Müller berichteten über die vergangenen und zukünftigen Ereignisse im Institut. Dabei gingen sie insbesondere auf den Umzug in das neue Gebäude ein und bedankten sich bei den niedersächsischen Handwerkskammern für die finanzielle Unterstützung.
Umzug ifh Göttingen
Das ifh Göttingen ist am 1. November 2011 umgezogen. Das neue Gebäude liegt ebenfalls innerhalb des Uni-Campus, nur etwa 100 m vom alten Sitz des Institutes entfernt. Durch den Umzug verbessern sich die Arbeitsmöglichkeiten der Mitarbeiter erheblich; u.a. verfügt das Institut nunmehr über einen größeren Sitzungsraum. Auch wird der Kontakt zur Universität weiter ausgebaut, da vier wissenschaftliche Mitarbeiter aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Lehrstuhl Professor Dr. Kilian Bizer) mit im Gebäude arbeiten werden.
Die alten Telefonnummern der Mitarbeiter konnten nicht beibehalten werden, die E-Mail-Adressen ändern sich jedoch nicht.
ifh Göttingen präsentiert Studie über das Handwerk in der Kultur- und Kreativwirtschaft
Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fand am 28. Oktober 2011 eine Konferenz über das Thema „Im Fokus: Handwerk und Kreativwirtschaft“ statt. In diesem Rahmen stellte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, die Ergebnisse einer Studie vor, die das Institut zusammen mit dem Büro für Kulturwirtschaftsforschung Köln im Auftrag des BMWI erstellt hat. Eröffnet wurde die Konferenz vom Staatssekretär des BMWI, Herrn Stefan Kapferer, und dem Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Herrn Holger Schwannecke.
Fachkräftesicherung für das Handwerk von überragender Bedeutung
Volkswirte der deutschen Handwerkskammern diskutieren über die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung
Die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung wird für das Handwerk in den nächsten Jahren zu einer der wichtigsten Herausforderungen. Dies ist vor allem bedingt durch das aufgrund der demografischen Entwicklung deutlich knapper werdende Angebot an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt und durch die damit einhergehende verschärfte Konkurrenz der Unternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte. Mit Wegen und Möglichkeiten, einem drohenden Fachkräftemangel wirksam zu begegnen, setzten sich die Volkswirte der Handwerkskammern auf ihrem traditionellen Volkswirte-Forum auseinander, das in diesem Jahr Ende September in Düsseldorf stattfand.
Zweite Phase des Projekts "Wirtschaftspolitische Weiterbildung für KMU aus dem Handwerk" erfolgreich abgeschlossen
Im November 2008 ist am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh Göttingen) ein Forschungsprojekt angelaufen, das sich mit der Entwicklung und anschließenden Durchführung von wirtschaftspolitischen Weiterbildungsveranstaltungen speziell für Handwerksunternehmer sowie für Multiplikatoren in niedersächsischen Handwerksorganisationen beschäftigt. Der Projektansatz wurde bereits Ende 2008 in den DHI-News vorgestellt. Das Vorhaben wird finanziell unterstützt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Als Kooperationspartner beteiligen sich die sechs niedersächsischen Handwerkskammern im Ziel 2-Gebiet.
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »

