ifh Göttingen bearbeitet Drittmittelprojekt über Forderungsmanangement in Handwerksunternehmen
In einem kleineren Drittmittelprojekt untersucht das ifh Göttingen gegenwärtig die Frage „Wie gehen Handwerksunternehmen mit einem Forderungsausfall um?“. Die Studie will den betriebswirtschaftlichen Stellenwert von Forderungsausfällen von Handwerksunternehmen ermitteln und die Stärken und Schwächen der Maßnahmen überprüfen, mit denen die Unternehmen dieser Problematik begegnen. In den Schlussfolgerungen der Studie sollen Wege aufgezeigt werden, wie Handwerksunternehmen die betreffenden Erfolgsquoten bei der Beitreibung von Forderungsausfällen steigern können und auf ein verändertes Schuldnerverhalten eingewirkt werden kann.
ifh Göttingen untersucht die bessere Integration von Handwerksunternehmen in Cluster
Der Ministerium für Wirtschaft und Finanzen Baden-Württemberg und der Baden-Württembergische Handwerkstag haben das ifh Göttingen beauftragt, eine Untersuchung über Cluster im Handwerk durchzuführen. Partner ist das itb Karlsruhe.
ifh Göttingen präsentiert Studie über den Generationswechsel in Mittelstand und Handwerk
Im Haus des Deutschen Handwerks fand am 9. Dezember 2011 die Vorstellung der Studie „Der Generationenwechsel im Mittelstand vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ statt, die federführend vom ifh Göttingen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft erarbeitet worden ist. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Parlamentarischen Staatssekretär des BMWI, Herrn Ernst Burgbacher, und dem Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Herrn Holger Schwannecke. .Dr. Klaus Müller trug danach zusammen mit den Projektpartnern, dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, dem Berliner Institut für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen (EMF) der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und dem Stiftungslehrstuhl für BWL und Unternehmensnachfolge der Universität Siegen die wichtigsten Ergebnisse vor.
Ergebnisse der Handwerkszählung 2008 diskutiert
Das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) veranstaltete vom 16. bis 18. November 2011 in Kassel ein Seminar für Mitarbeiter der Handwerkskammern und handwerklichen Fachverbände, auf dem primär die Ergebnisse der jüngsten Handwerkszählung analysiert wurden.
Zuerst stellte Herr Feuerhake vom Statistischen Bundesamt das Konzept der neuen Handwerkszählung vor. Im Unterschied zu den bisherigen Zählungen beruhen die Ergebnisse von 2008 nicht auf einer Befragung der Handwerksunternehmen, sondern auf Daten aus den Handwerkskammern, der Bundesagentur für Arbeit und den Finanzämtern. Wichtig ist auch, dass die Handwerkszählungen künftig jährlich erfolgen, sodass in Zukunft die Entwicklung der Handwerkswirtschaft besser beobachtet werden kann.
Mitgliederversammlung des ifh Göttingen 2011
Am 23. November 2011 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V. statt. Geleitet wurde sie vom Vorsitzenden Peter Voss, gleichzeitig Präsident der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen.
Präsident Voss begrüßte in seiner Eröffnung, dass das ifh Göttingen in ein neu renoviertes und erweitertes Gebäude gezogen sei und sich damit die Arbeitsmöglichkeiten für das Institut erheblich verbessert hätten. Prof. Dr. Kilian Bizer und Dr. Klaus Müller berichteten über die vergangenen und zukünftigen Ereignisse im Institut. Dabei gingen sie insbesondere auf den Umzug in das neue Gebäude ein und bedankten sich bei den niedersächsischen Handwerkskammern für die finanzielle Unterstützung.
Umzug ifh Göttingen
Das ifh Göttingen ist am 1. November 2011 umgezogen. Das neue Gebäude liegt ebenfalls innerhalb des Uni-Campus, nur etwa 100 m vom alten Sitz des Institutes entfernt. Durch den Umzug verbessern sich die Arbeitsmöglichkeiten der Mitarbeiter erheblich; u.a. verfügt das Institut nunmehr über einen größeren Sitzungsraum. Auch wird der Kontakt zur Universität weiter ausgebaut, da vier wissenschaftliche Mitarbeiter aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Lehrstuhl Professor Dr. Kilian Bizer) mit im Gebäude arbeiten werden.
Die alten Telefonnummern der Mitarbeiter konnten nicht beibehalten werden, die E-Mail-Adressen ändern sich jedoch nicht.
ifh Göttingen präsentiert Studie über das Handwerk in der Kultur- und Kreativwirtschaft
Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fand am 28. Oktober 2011 eine Konferenz über das Thema „Im Fokus: Handwerk und Kreativwirtschaft“ statt. In diesem Rahmen stellte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, die Ergebnisse einer Studie vor, die das Institut zusammen mit dem Büro für Kulturwirtschaftsforschung Köln im Auftrag des BMWI erstellt hat. Eröffnet wurde die Konferenz vom Staatssekretär des BMWI, Herrn Stefan Kapferer, und dem Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Herrn Holger Schwannecke.
Fachkräftesicherung für das Handwerk von überragender Bedeutung
Volkswirte der deutschen Handwerkskammern diskutieren über die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung
Die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung wird für das Handwerk in den nächsten Jahren zu einer der wichtigsten Herausforderungen. Dies ist vor allem bedingt durch das aufgrund der demografischen Entwicklung deutlich knapper werdende Angebot an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt und durch die damit einhergehende verschärfte Konkurrenz der Unternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte. Mit Wegen und Möglichkeiten, einem drohenden Fachkräftemangel wirksam zu begegnen, setzten sich die Volkswirte der Handwerkskammern auf ihrem traditionellen Volkswirte-Forum auseinander, das in diesem Jahr Ende September in Düsseldorf stattfand.
Zweite Phase des Projekts "Wirtschaftspolitische Weiterbildung für KMU aus dem Handwerk" erfolgreich abgeschlossen
Im November 2008 ist am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh Göttingen) ein Forschungsprojekt angelaufen, das sich mit der Entwicklung und anschließenden Durchführung von wirtschaftspolitischen Weiterbildungsveranstaltungen speziell für Handwerksunternehmer sowie für Multiplikatoren in niedersächsischen Handwerksorganisationen beschäftigt. Der Projektansatz wurde bereits Ende 2008 in den DHI-News vorgestellt. Das Vorhaben wird finanziell unterstützt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Als Kooperationspartner beteiligen sich die sechs niedersächsischen Handwerkskammern im Ziel 2-Gebiet.
Projekt "Wirtschaftspolitische Weiterbildung für KMU aus dem Handwerk" für weitere 2 Jahre velängert
Das Projekt „Wirtschaftspolitische Weiterbildung für KMU aus dem Handwerk“ ist für weitere 2 Jahre bis Ende 2013 verlängert worden. Ziel ist es, spezielle Angebote für Unternehmensleiter und Multiplikatoren in den niedersächsischen Handwerksorganisationen zu entwickeln, um damit die unternehmerischen Kompetenzen zu stärken und Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Das Vorhaben ist unter der Leitung von Professor Dr. Kilian Bizer von der Universität Göttingen im November 2008 gestartet und wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit rund 160.000,- Euro gefördert.
Internetseiten des ifh Göttingen nun auch auf Englisch
Damit auch englischsprachige Besucher einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten des ifh Göttingen gewinnen können, wurden nun die wichtigsten Seiten des Internetauftritts ins Englische übersetzt.
Diese Seiten können nun unter www.ifh.wiwi.uni-goettingen.de/en aufgerufen werden.
Forschungsthemen des ifh Göttingen stark nachgefragt
In diesem Sommer wurden wieder alle Handwerkskammern und Wirtschaftsministerien angeschrieben, um Vorschläge für das Forschungs- und Arbeitsprogramm des Deutschen Handwerksinstituts (DHI) für die Jahre 2012 und 2013 zu unterbreiten. Die vielen Vorschläge, die daraufhin beim DHI eintrafen, zeigen, welche Bedeutung das Deutsche Handwerksinstitut für die Handwerks- und Mittelstandspolitik aufweist.
Dr. Müller schreibt Gastkommentar für Deutsche Handwerkszeitung
Unter dem Titel „Nachfolgeproblem aktiv angehen. Demographie verstärkt Druck“ wurde in der Deutschen Handwerkszeitung vom 12.8.2011 ein Beitrag von Dr. Klaus Müller, Geschäftsführer des ifh Göttingen, veröffentlicht. Dr. Müller betont darin, wie wichtig es ist, die Nachfolgefrage rechtzeitig anzugehen. Schließlich werden heute im Handwerk noch 40 % der Unternehmen innerhalb der Familie übergeben.
Neue Veröffentlichung: ifh Göttingen legt aktuelle Bibliografie des Handwerks und Gewerbes vor
Seit vielen Jahren gibt das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen regelmäßig die Bibliografie des Handwerks und Gewerbes heraus. Soeben ist das Jahresverzeichnis der Neuerscheinungen 2010 erschienen.
Neue Veröffentlichung: "Volkswirtschaftliche Implikationen eines modifizierten Steuerbonus für Handwerkerleistungen"
Der Steuerbonus für Handwerkerleistungen ist zusammen mit dem Bonus für haushaltsnahe Dienstleistungen vornehmlich eingeführt worden, um Schwarzarbeit in diesen Bereichen zu reduzieren. Durch die jüngst geäußerte Kritik des Bundesrechnungshofes, der teilweise hohe Mitnahmeeffekte und Kontrolldefizite seitens der Finanzbehörden beim Handwerkerbonus moniert, wird das Instrument generell in Frage gestellt. Um der Kritik des Rechnungshofes in wesentlichen Punkten Rechnung zu tragen und die Zielgenauigkeit des Instrumentes zu erhöhen, hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) Vorschläge zur Weiterentwicklung des Handwerkerbonus gemacht.
ifh-Mitarbeiterinnen international präsent
In diesem Jahr fand die 56. Jahreskonferenz des International Council for Small Business (ICSB) vom 15. bis 18. Juni in Stockholm unter dem Titel „Changes in Perspectives of Global Entrepreneurship and Innovation” statt.
Zu dieser Konferenz hatten Mitarbeiterinnen des ifh Göttingen Beiträge eingereicht, die auch ausgewählt worden sind. So sprach Frau Dr. Katarzyna Haverkamp über „Challenging established patterns of entrepreneurship – entry regulation and unorthodox entry in the German skilled crafts“ und Frau Stephanie Lehmann über „What can be learned from cluster evaluation for future cluster policy? Findings from a survey of studies evaluating (industrial) cluster effects”.
Dr. Klaus Müller hält Vortrag über "Identität des Handwerks im Wandel"
Auf der Geschäftsführertagung der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Kreishandwerkerschaften sprach Dr. Klaus Müller über „Identität des Handwerks im Wandel“.
Herr Müller wies in seinem Vortrag darauf hin, dass sich das Erscheinungsbild des Handwerks durch Faktoren, nicht zuletzt durch die Änderung der Handwerksordnung von 2004 mit den erleichterten Zugangsvoraussetzungen, massiv verändert habe. Dies bringe u.a. verschiedene Konsequenzen mit sich, so ein Sinken der durchschnittlichen Betriebsgröße oder eine rückläufige Ausbildungsbereitschaft der Betriebe.
Die Präsentation finden Sie hier:
Frau Lehmann (ifh Göttingen) war an Clusterkonferenz der Universität Freiburg (Schweiz) beteiligt
Am 25.03.2011 nahm Stephanie Lehmann (ifh Göttingen) an der Clusterkonferenz „Cluster als Wettbewerbstreiber: Strategien und politische Aspekte“ teil, welche am Center for Competitiveness der Universität Freiburg (Schweiz) stattfand. Ziel der Konferenz war es, die Rolle von Clusterinitiativen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei auch der Beitrag, den Cluster für Innovationen leisten können. Neben bekannten Vertretern aus der Wissenschaft, wie z.B. Prof. Dr. Örjan Sölvell, Prof. Dr. Christian Ketels und Prof. Dr. Kiese, gaben diverse Clusterpraktiker aus verschiedenen europäischen Ländern einen Einblick in die Gestaltung von Clusterinitiativen und diskutierten Erfolgsfaktoren.
Das Handwerk braucht eine neue Identität! Neue Studie des ifh Göttingen und der Handwerkskammer Düsseldorf erschienen
In den letzten Jahren hat sich im Handwerk vieles verändert. Auch die Identität – ein Wesensmerkmal des Handwerks – ist brüchig geworden. Die starke Klammer dieser Identität war über einen langen Zeitraum die gemeinsame Sozialisation. Sie begann mit dem Berufszugang über die Lehre in der dualen Ausbildung, führte über die Gesellentätigkeit bis zur Meisterschule und den Erwerb des Großen Befähigungsnachweises als Voraussetzung zur Selbstständigkeit und zu dem Selbstverständnis, Lehrlinge auszubilden und so die Sozialisationskette im Handwerk fortzuführen. Das Bewusstsein einer gemeinsamen Identität basierte auf dieser Sozialisation im Handwerk. Die nun vorliegende neue Studie Nr. 82 enthält elf Beiträge namhafter Autoren aus der Handwerksorganisation und der Wissenschaft.
Das Handwerk als Stabilisator der konjunkturellen Entwicklung?
Jörg Thomä, Mitarbeiter am ifh Göttingen, hat in der Februarausgabe der wirtschaftspolitischen Fachzeitschrift "Wirtschaftsdienst" (91. Jahrgang, Heft 2, Februar 2011) einen Beitrag zum Thema "Das Handwerk als Stabilisator der konjunkturellen Entwicklung?" veröffentlicht. Der Aufsatz fasst die wesentlichen Ergebnisse einer umfangreicheren Studie des ifh Göttingen zusammen, die sich mit der konjunkturstabilisierenden Funktion des Handwerks am Beispiel der Wirtschaftskrise 2008/2009 beschäftigt, veröffentlicht in der Reihe "Göttinger Handwerkswirtschaftliche Arbeitshefte", Nr. 64.
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