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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

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der Bundesländer

ifh Göttingen veröffentlicht eine Studie über das Handwerk in Hamburg

Handwerksbetriebe brauchen Beistand von Kammern, Verbänden und Staat. Technologischer Fortschritt, Demografie und Wertewandel ermöglichen gute Zukunftschancen, sind aber von den Unternehmen nicht im Alleingang zu bewältigen.

Die Entwicklung des Handwerks als kleinbetrieblich bis mittelständisch organisierter Wirtschaftszweig hängt von vielen Einflüssen ab. Politik, Unternehmen und Verwaltungen haben bei Zukunftsszenarien schnell ihre eigenen Blickwinkel besetzt, so dass eine gemeinsame Perspektive nur schwer zu ermitteln ist. Das Handwerk und die Wirtschaftsbehörde des Stadtstaates Hamburg haben jetzt mit wissenschaftlicher Unterstützung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) und des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft, Hannover, eine Initiative zur Lageeinschätzung umgesetzt.

Fortbildungsseminar zum Thema Einkommen und Alterssicherung im Handwerk

Das Thema "Einkommen und Alterssicherung im Handwerk" bildete den Schwerpunkt des diesjährigen ifh-Fortbildungsseminars für Berater und Beraterinnen der Handwerksorganisationen. Die dreitägige Veranstaltung fand vom 6. bis zum 8. November 2017 in Würzburg statt. Am ersten Tag wurde zunächst eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Lohnverteilung der abhängig Beschäftigten im Handwerk sowie zur Altersvorsorge von Betriebsinhabern im Handwerk vorgenommen. Praktische Vorträge zum Regelwerk der Gesetzlichen Rentenversicherung für Handwerker, zu weiteren Vorsorgeprodukten für Betriebsinhaber und Mitarbeiter der Handwerksbetriebe sowie ein Erfahrungsbericht aus der täglichen Beratungsarbeit der Handwerkskammern bildeten den Schwerpunkt am zweiten Tag der Veranstaltung.

Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifh Göttingen

Seit dem 01. November 2017 ist Dr. Till Proeger als neuer Mitarbeiter am ifh Göttingen tätig. Herr Proeger studierte Volkswirtschaftslehre mit umwelt- und institutionenökonomischem Schwerpunkt sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit einem Schwerpunkt auf ökonomischer Ideengeschichte und historischer Währungspolitik. Er promovierte 2014 bei Prof. Dr. Kilian Bizer mit einer verhaltensökonomischen Arbeit über volkswirtschaftliche Prognosetätigkeit. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der mittelständischen Innovationstätigkeit und Digitalisierungsprozesse, der Förderung von Wissensspillovern im handwerklichen Mittelstand und der Ausgestaltung der Regulierung des deutschen Handwerks.

Drittmittelprojekt zur besseren Messung von Innovationsaktivitäten in KMU

Seit Anfang Oktober beteiligt sich das ifh Göttingen an einem BMBF-finanzierten Forschungsprojekt zur Messung der Besonderheiten von Innovationsprozessen in KMU. Konkret geht es um die bessere Erfassung von praxisnahem "Learning by Doing, Using and Interacting (DUI)", das auf erfahrungsbasiertem Können gründet. Der DUI-Modus spielt für das deutsche Innovationssystem eine ausgesprochen wichtige Rolle und ist gerade für das Handwerk typisch. Vor diesem Hintergrund analysiert das Projekt "InDUI" die vorhandene Innovationsindikatorik, um diese im nächsten Schritt im Hinblick auf DUI-Innovationsaktivitäten weiterzuentwickeln. Entsprechend soll in den kommenden drei Jahren das Methodenset der Innovationsmessung in Deutschland in Hinblick auf KMU erweitert werden.

ifh Göttingen auf dem BIBB-Kolloquium zur Berufsbildungsforschung

Auf Einladung des Bundesinstituts für Berufsbildung referierte Frau Dr. Haverkamp im Rahmen des BIBB-Kolloquiums zur Berufsbildungsforschung am 10.10.2017 in Bonn über die Mobilität und das Einkommen von Handwerksgesellen. Das BIBB-Kolloquium stellt ein Diskussionsforum für aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich der Berufsbildungsforschung dar und dient dem wissenschaftlichen Austausch zwischen dem BIBB und anderen Forschungseinrichtungen. Frau Dr. Haverkamp diskutierte mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des BIBB über die aktuellen Ergebnisse ihrer Arbeit zur sektoralen und beruflichen Arbeitsmarktmobilität von Handwerksgesellen und über die Auswirkungen dieser Mobilität auf die Löhne von handwerklich qualifizierten Fachkräften.

Studie des ifh Göttingen ordnet die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handwerks neu ein

Das Handwerk gilt schon immer als eines der Schwergewichte innerhalb der deutschen Volkswirtschaft. Eine genaue Einordnung fällt bisher jedoch nicht leicht, weil sich die verfügbaren statistischen Daten für einen Vergleich mit der Gesamtwirtschaft als zu unterschiedlich erweisen. Das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) beseitigt jetzt dieses Defizit mit einer neuen Studie, in der die Bedeutung des Handwerks innerhalb der Gesamtwirtschaft und seine Veränderung in den zurückliegenden Jahren genauer analysiert wird.

Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifh Göttingen

Seit dem 01.10.2017 ist Harm Alhusen als neuer Mitarbeiter am ifh Göttingen tätig. Herr Alhusen studierte Volkswirtschaftslehre im Bachelor- und Masterprogramm der Georg-August-Universität Göttingen. Am ifh Göttingen wird Herr Alhusen als Doktorand im BMBF-Verbundprojekt "InDUI – Innovationsindikatorik für den Doing-Using-Interacting Modus bei KMU" arbeiten und zugleich an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen promovieren.

Volkswirte-Forum 2017

Auf Einladung der Handwerkskammer Hamburg haben sich am 25. und 26. September 2017 die Volks­wirte des Handwerks zu einer zweitägigen Veranstaltung getroffen. Das diesjährige Volkswirte-Forum des Handwerks stellte Wissen als wertvolle Ressource gerade auch für die Handwerksunternehmen heraus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten intensiv über die Wissensarten im Handwerk und betonten insbesondere die Rolle des Erfahrungswissens. "Handwerker verfügen über sehr viel wertvolles implizites Wissen. Gerade die Könnerschaft im Handwerk erfordert Erfahrungswissen in Bezug auf Materialien und Verarbeitungsbedingungen, welches nicht einfach aus Büchern zu erwerben ist", stellt Benjamin W. Schulze klar, der den Zusammenhang von Tradition und Innovation am handwerklichen Erfahrungswissen festmacht.

Die Handwerksnovelle 2004 und ihre möglichen Auswirkungen auf den Ausbildungsbereich

Mit der Untersuchung von Koch/Nielen (2016/2017) liegt erstmals eine Kausalanalyse zu den ausbildungsseitigen Effekten der Handwerksnovelle 2004 vor. In einem aktuellen Arbeitspapier diskutiert ifh-Mitarbeiter Dr. Jörg Thomä die diesbezüglichen Kernergebnisse. Auf Basis eines alternativen Interpretationsansatzes versucht er einen vermeintlichen Widerspruch der Studie aufzuklären. Auf dieser Grundlage lassen die Ergebnisse von Koch/Nielen (2016/2017) vermuten, dass die Reform negative Effekte auf das handwerkliche Ausbildungsgeschehen hatte.

Link zum Paper

Workshop über Alterssicherung im Handwerk

Am 31. August hatte das ifh zu einem Workshop über Alterssicherung nach Göttingen eingeladen. Die Teilnehmer waren Experten aus Handwerkskammern, handwerklichen Fachverbänden, dem ZDH und der Deutschen Rentenversicherung. Auf dem Workshop wurden primär die Ergebnisse einer Umfrage mit über 1.500 Handwerksbetrieben aus acht Handwerkskammern zur Alterssicherung von Selbstständigen und Beschäftigten im Handwerk vorgestellt.

Vortrag zur Fachkräftebindung im Handwerk

Im Rahmen der Sommersitzung des Berufsbildungsausschusses der Handwerkskammer Karlsruhe am 10. Juli 2017 berichtete Frau Dr. Haverkamp über die Ergebnisse des Projekts "Verbleib und Abwanderung aus dem Handwerk". Frau Dr. Haverkamp verdeutlichte, dass das Handwerk nach wie vor eine bedeutende Rolle als "Ausbilder der Nation" spielt und andere Wirtschaftsbereiche mit eigens qualifizierten Fachkräften versorgt. Sie betonte, dass insbesondere im Metall- und Elektrobereich die Mobilität der handwerklich qualifizierten Fachkräfte eine herausragende Rolle spielt: Überdurchschnittlich viele Handwerksgesellen mit diesem Qualifikationsspektrum sind später in der Industrie tätig. Da jedoch der Verlust von qualifizierten Fachkräften an andere Wirtschaftsbereiche die Fachkräfteversorgung des Handwerks gefährdet, diskutierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen anschließend über die betrieblichen Handlungsoptionen.

Vortrag zur Digitalisierung im Handwerk

Im Rahmen eines Seminars des Ludwig-Fröhler-Instituts zum Thema "Digitalisierung im Handwerk" berichtete Frau Fredriksen am 22. Juni 2017 in der Handwerkskammer Koblenz über ein neues Erhebungsinstrument, das den Stand der Digitalisierung im Handwerk erfassen und fördern soll. Die Berater und Beraterinnen der Handwerkskammer erfuhren, wie man das Instrument nutzen kann, um den aktuellen Bedarf im Bereich Digitalisierung festzustellen und die Unternehmen im digitalen Wandel zu begleiten. Frau Fredriksen betonte die unterstützende und standardisierende Funktion des dafür entwickelten Fragebogens. Beratungen auf dessen Basis sind ab dem 1. Juli 2017 für alle Handwerksunternehmen möglich. Die Bedarfsanalyse ist im Rahmen des vom BMWi geförderten Projektes "Kompetenzzentrum digitales Handwerk" entwickelt worden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter https://handwerkdigital.de.

Handwerkstypische Innovationsweise oder warum der DUI-Modus wichtig für das deutsche Innovationssystem ist

Innovationsfähigkeit im Handwerk beruht selten auf formalisierten Lernprozessen in eigenen FuE-Abteilungen, dagegen umso mehr auf praxisnahem "Learning by Doing, Using and Interacting (DUI)", das auf erfahrungsbasiertem Können gründet. ifh-Mitarbeiter Dr. Jörg Thomä untersucht in einem aktuellen Aufsatz die grundsätzliche Bedeutung, die der DUI-Modus im deutschen Innovationssystem hat. Das Papier erscheint in der renommierten Fachzeitschrift Research Policy.

Thomä, Jörg (2017): DUI mode learning and barriers to innovation—A case from Germany, in: Research Policy 46 (7), 2017, S. 1327-133, DOI 10.1016/j.respol.2017.06.004

Vortrag zur Alterssicherung im Handwerk

Der Handwerkstag Sachsen Anhalt führte am 1. Juni 2017 eine Fachtagung zum Thema "Altersvorsorge im Handwerk - Zeit zu handeln!" durch. Auf dieser Veranstaltung berichtete der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, über die Ergebnisse einer Umfrage zur Alterssicherung im Handwerk, die in Zusammenarbeit mit acht Handwerkskammern aus verschiedenen Teilen Deutschlands, so auch aus Sachsen-Anhalt, bei Handwerksbetrieben durchgeführt worden ist. An dieser Umfrage nahmen über 1.500 Betriebe teil. Dr. Müller zeigte auf, dass Alterssicherung im Handwerk insbesondere für kleinere Betriebe ein großes Problem darstellt. Viele Inhaber dürften im Ruhestand ihren Lebensstandard nicht halten können. Über eine Vorsorgepflicht für Selbstständige solle nachgedacht werden.

Die Präsentation von Herrn Dr. Müller finden Sie hier.

ifh Göttingen veröffentlicht Studie zur Energieeffizienz von Klein- und Kleinstbetrieben im Handwerk

Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz werden im Handwerk vor allem mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit umgesetzt. Die Unternehmen orientieren sich eher an Rentabilität und Amortisationsdauer statt an ökologischen Effekten. Einen differenzierten Blick auf den Umgang der Handwerksbetriebe mit dem Thema Energieeffizienz gibt jetzt eine Kurzstudie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh). Sie stützt sich auf eine gemeinsame Umfrage von sechs westdeutschen Handwerkskammern und zeichnet vor allem ein Stimmungsbild bei Kleinst- und Kleinbetrieben der "Wirtschaftsmacht von nebenan".

Wissenschaftliche Tagung der DHI-Institute in Göttingen

Am 15. und 16.05.2017 trafen sich in Göttingen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des D H I, um über ihre Forschungsaktivitäten und -ergebnisse zu diskutieren. An der internen Veranstaltung nahmen 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den fünf D H I-Instituten teil. Ziel des Treffens war es, die Kommunikation untereinander zu fördern, das gegenseitige Verständnis durch eine interdisziplinäre Sichtweise zu erhöhen, das wissenschaftliche Niveau des D H I zu heben sowie darauf aufbauend die Möglichkeiten weiterer gemeinsamer Projekte zu erweitern.

Aktualisierte und erweiterte Auflage der ifh Studie "Strukturanalyse SHK-Handwerk" erschienen

Das ifh Göttingen hatte vor zwei Jahren im Auftrag des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima eine Studie erstellt, die sich erstmals mit der besonderen Situation in den SHK-Handwerken beschäftigt. Die Studie basiert auf einer bisher noch nicht vorhandenen, einheitlichen Datenbasis für das gesamte SHK-Handwerk und ermöglicht zahlreiche fundierte Rückschlüsse über die vier Handwerkszweige Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Behälter- und Apparatebauer.

Nunmehr hat das ifh Göttingen diese Studie aktualisiert, wobei einige zusätzliche Untersuchungsparameter einbezogen werden konnten. Diese beziehen sich auf die Themen Fachkräftebedarf und Gesundheitssituation der Monteure im SHK-Handwerk. Die neue Studie belegt zudem, dass die Kurve der konjunkturellen Entwicklung im SHK-Innungshandwerk noch über der der gesamten deutschen Wirtschaft verläuft.

Fachvortrag des ifh Göttingen auf dem 47. HPI-Kontaktstudium

Das diesjährige HPI-Kontaktstudium, eine Tagung der leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gewerbeförderung und der Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammern und der handwerklichen Fachverbände, fand vom 9. bis 11. Mai 2017 in Bielefeld statt. Auf Einladung der Veranstalter referierte Dr. Müller am dritten Tagungstag zum Thema "Nichts bleibt so, wie es war - veränderte Strukturen im Handwerk". Dabei ging er insbesondere auf die zunehmende Polarisierung des handwerklichen Betriebsbestandes ein.

Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden.

ifh Göttingen begleitet Projekt zum Thema Digitalisierung im Handwerk

Die Handwerkskammer Erfurt führt aktuell ein Projekt zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse des Handwerks durch. In diesem Zusammenhang wurde das ifh Göttingen von der Kammer beauftragt, die quantitative Erhebung im Projekt wissenschaftlich zu begleiten. Das Projekt wird durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft gefördert. Die Projektbearbeitung seitens des ifh Göttingen liegt bei Dr. Jörg Thomä.

Drittmittelprojekt zum ehrenamtlichen Engagement im Handwerk

Das ifh Göttingen wurde vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) mit der Konzeption und Auswertung einer empirischen Studie zum ehrenamtlichen Engagement der Arbeitgeber im nordrhein-westfälischen Handwerk beauftragt. Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und läuft bis Ende 2017. Die Projektbearbeitung seitens des ifh Göttingen liegt bei Dr. Jörg Thomä.