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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

Einladung zum Volkswirte-Forum am 07.-08.10.2019 in Düsseldorf

Das ifh Göttingen lädt alle Mitglieder der Handwerksorganisationen mit Interesse an handwerksökonomischen Fragestellungen herzlich zu seinem diesjährigen Volkswirte-Forum ein. Das Forum findet vom 07.-08.10.2019 in der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.  

Zwei studentische Hilfskräfte (BA/MA) gesucht

Am ifh Göttingen sind ab sofort zwei Stellen für studentische Hilfskräfte mit monatlich durchschnittlich 25h zu besetzen. Details finden Sie hier:

Link zur Stellenausschreibung

ifh Göttingen beim Round Table Mittelstand im BMWi

Der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Till Proeger, nahm auch in diesem Jahr am Round Table Mittelstand des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) unter der Leitung von Frau Professor Welter und Mitwirkung des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Herrn Christian Hirte, teil.

"Handwerk und Reparatur" – neue Studie des ifh Göttingen

Auf dem "Green Campus" auf der Internationalen Handwerksmesse in München stellte Dr. Till Proeger vom ifh Göttingen am 15.03.2019 eine im Auftrag des Umweltbundesamts erstellte Studie zur ökonomischen Bedeutung der Reparatur für das Handwerk und zu Kooperationsmöglichkeiten mit Reparaturinitiativen vor. Die offizielle Präsentation der Studie wurde durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks organisiert und erfolgte in Kooperation mit dem IZT Berlin, das aktuelle Ergebnisse zum Aufbau eines Reparaturnetzwerks in Berlin vorstellte. Beide Projekte widmeten sich der Bedeutung, Wahrnehmung und Möglichkeiten zur Steigerung von Angebot und Nachfrage nach Reparaturdienstleistungen in Deutschland. Die Studie des ifh Göttingen kann auf den Seiten des Umweltbundesamts heruntergeladen werden:

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3. Treffen des "ThinkLab Handwerk" in München

In München trafen sich am 14.03.2019 Mitarbeiter von ifh, LFI, HPI sowie der Universität Göttingen, um im Rahmen des "ThinkLab Handwerk" über aktuelle Ergebnisse, künftige Forschungsfragen und wissenschaftliche Projekte zur Digitalisierung im Handwerk zu diskutieren. Der nunmehr zum dritten Mal stattfindende Austausch leistet damit einen Beitrag zur engeren Kooperation der DHI-Institute bei Digitalisierungsfragen. Hierbei wurde, wie in den vorangegangenen Treffen, ein Praxisvortrag sowie ein wissenschaftlicher Vortrag kombiniert. Im Mittelpunkt der Diskussionen des Praxisvortrags standen dabei die Wirkungsweise des Digitalisierungsbonus in Bayern im Vergleich zu anderen Förderinstrumenten sowie die Rolle innovativer, interdisziplinärer Neugründungen im Handwerk. Im wissenschaftlichen Vortrag wurde ein aktuelles Forschungsvorhaben des ifh Göttingen vorgestellt, das sich der Messung des Online-Marketings im Handwerk widmet.

Lohngestaltung, Tarifpolitik und Mitarbeiterbindung im Handwerk

Über die Frage, welche Rolle die Lohngestaltung im Handwerk für Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung spielt, diskutierten am 26.02.2019 Mitglieder der Gewerbe- und Innovationsausschüsse der mitteldeutschen Handwerkskammern während ihrer Sitzung bei der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig.  Den Auftakt zur Diskussion bildete der Impulsvortrag von Frau Dr. Haverkamp mit dem Titel "Geld ist mir nicht wichtig, solange das Gehalt stimmt? Lohngestaltung, Tarifpolitik und Mitarbeiterbindung im Handwerk".

Gefährdet die Akademisierung die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen?

Dieser Frage widmet sich eine neue Veröffentlichung des ifh Göttingen, wobei insbesondere die Rolle erfahrungsgeleiteten Lernens und die Bedeutung des beruflich-betrieblichen Bildungstyps für Innovationen im KMU-Sektor beleuchtet wird. Der Beitrag geht auf einen gleichnamigen Vortrag zurück, den ifh-Mitarbeiter Dr. Jörg Thomä vor einiger Zeit auf einer wissenschaftlichen Tagung unter dem Titel "Wissenskraft und Arbeit schaffen – Akademisierung im Mittelstand" an der Universität Göttingen gehalten hat. Der Aufsatz ist in der Reihe "Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung" erschienen und kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

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Historische Handwerks-Bibliothek des ifh Göttingen auf der "Nacht des Wissens" an der Universität Göttingen

Am 26. Januar 2019 fand an der Universität Göttingen die 4. Nacht des Wissens statt. Auch das ifh Göttingen nahm gemeinsam mit der Professur für Wirtschaftspolitik und Mittelstandforschung sowie dem Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie unter dem Titel "Wissen schafft: Erfahrungswissen im Handwerk" daran teil. Die ifh-Mitarbeiterin Frau Scholtes stellte ausgewählte Exponate aus der Historischen Handwerks-Bibliothek aus, darunter eine Monografie zur Zimmermannskunst aus dem Jahr 1749, zum Drechslerhandwerk von 1798, die handgeschriebene Bittschrift eines Schusterlehrlings aus dem Jahr 1844 und ein Gesellen-Wanderbuch von 1827.

Lebensphasenorientierte Personalpolitik im Handwerk

Im Rahmen der Fachtagung "Personalberatung im Handwerk", die am 14. und 15. Januar 2019 in den Räumen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks in Berlin stattfand, referierte ifh-Mitarbeiterin Dr. Katarzyna Haverkamp zum Thema "Lebensphasenorientierte Personalpolitik im Handwerk". Dr. Haverkamp fasste in ihrem Vortrag den Forschungsstand zur Arbeitsmarktmobilität von handwerklich qualifizierten Fachkräften zusammen. Auf dieser Grundlage verdeutlichte sie weiterführend, dass die Entscheidungen der Nachwuchs- und Fachkräfte über den Verbleib im Ausbildungsbetrieb bzw. Abwanderung in die anderen Wirtschaftsbereiche in den einzelnen Erwerbsphasen von jeweils unterschiedlichen Faktoren determiniert sind.

Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifh Göttingen

Seit dem 01.01.2019 ist Thore Sören Bischoff als neuer Mitarbeiter am ifh Göttingen tätig. Herr Bischoff studierte im 2-Fach-Bachelor Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Darauf folgte das Masterstudium International Economics in Göttingen und Antwerpen. Am ifh Göttingen wird Herr Bischoff als Doktorand im BMBF-Projekt "REraGI - Regulatorische Experimentierräume für die reflexive und adaptive Governance von Innovationen" arbeiten und zugleich an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen promovieren.

Erste Auswertung der Bedarfsanalyse Digitales Handwerk – neue Studie des ifh Göttingen

Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk hat das ifh Göttingen eine ökonomische Auswertung der im "Digitalisierungs-Check" gewonnenen Daten erstellt. Auf Basis der rund 350 Betriebsantworten können Erkenntnisse zur Digitalisierung im Handwerk abgeleitet werden. Neben einer Reihe von Unterschieden zwischen Gewerbegruppen im Hinblick auf einzelne Umsetzungsfelder zeigt sich, dass die Struktureigenschaften der Unternehmen nur einen sehr geringen Einfluss auf den Digitalisierungsgrad besitzen. Lediglich die Größe des Unternehmens erhöht die Wahrscheinlichkeit stärkerer Digitalisierung; davon abgesehen ist eher davon auszugehen, dass informelle Betriebseigenschaften wie z.B. die Digitalisierungsaffinität des Unternehmers Treiber der Digitalisierung sind. Folglich sind sehr stark digitalisierte Unternehmen in allen Gewerbegruppen zu finden.

Zukunftsweisende Forschung und Transfer in die Praxis: ifh-Beirat zieht Bilanz für das Forschungsjahr 2018

Um die Herausforderungen des digitalen Wandels erfolgreich zu bewältigen, ist das Handwerk auf eine zukunftsweisende Forschung und einen gezielten Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis angewiesen. Welche Rolle in diesem Zusammenhang das ifh Göttingen spielt und wie die Transferleistung weiter verstärkt werden könnte, diskutierten die Mitglieder des ifh-Beirats am 27. November 2018 in Göttingen. Das ifh Göttingen soll weiterhin empirisch fundierte, methodisch anspruchsvolle und stets anwendungsnahe Forschungsarbeit fortsetzen. Der Wissenstransfer soll dabei durch neue digitale Kommunikationsformate und soziale Interaktion im Rahmen von Workshops und Vortragstätigkeit weiter vorangetrieben werden.

Promotionsfeier am ifh Göttingen

Am 23. November 2018 haben gleich zwei Doktoranden des ifh Göttingen ihre Doktorarbeiten erfolgreich verteidigt. Kaja Fredriksen war seit Oktober 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifh Göttingen tätig. Sie hat zu den Deregulierungseffekten der Handwerksnovelle 2004 promoviert. Benjamin W. Schulze ist seit dem Sommer 2015 am ifh Göttingen in einem Forschungsprojekt tätig, in dem die Rolle von Erfahrungswissen für die Hervorbringung von handwerklichen Innovationen untersucht wird. In diesem Themenbereich hat er auch seine Doktorarbeit verfasst. Das gesamte ifh-Team gratuliert beiden ehemaligen Doktoranden.

Beraterseminar des ifh Göttingen zum Thema „Region und Regionalität“

Region und Regionalität – Eine Chance für das Handwerk?“ fragte das diesjährige Beraterseminar des ifh Göttingen vom 05. - 07. November 2018 in Erfurt. In einer Reihe von Fachvorträgen näherten sich Referenten und Teilnehmer der Relevanz und den Chancen des Themas "Region" aus Sicht des Handwerks. Die fachliche Leitung des Seminars lag bei Dr. Till Proeger und Dr. Jörg Thomä.

Den Auftakt bildete Tatjana Bennat von der Leibniz Universität Hannover, die den aktuellen Stand der Forschung zur Rolle von KMU in regionalen Innovationssystemen darstellte. Darauf aufbauend erläuterte Dr. Petrik Runst vom ifh Göttingen die regionale Verteilung von Handwerksbetrieben und die ökonomischen Struktureigenschaften von stark handwerklich geprägten Regionen in Abgrenzung zu solchen Regionen, in denen das Handwerk eine weniger wichtige Rolle spielt.

Vortrag über Lohnstrukturen und Fachkräftesicherung im Handwerk

Auf Einladung des DGB-Bezirks Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt stellte Frau Dr. Haverkamp, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifh Göttingen, am 30. Oktober 2018 die Ergebnisse der in diesem Jahr abgeschlossenen Studie über die "Lohnstrukturen im Handwerk" vor. Die Vorstellung fand im Rahmen der Sitzung des DGB-Arbeitskreises Handwerk statt. Der Arbeitskreis Handwerk des DGB-Bezirks besteht aus den Vizepräsidenten der Handwerkskammern Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt sowie den zuständigen Hauptamtlichen aus dem DGB und den Mitgliedsgewerkschaften.

Vortrag über die ökonomische Bedeutung und Motivationen zur Reparatur in Handwerk und Reparatur-Cafés

Im Rahmen des Treffens des Netzwerks der deutschen Reparatur-Initiativen "anstiftung" berichtete Kaja Fredriksen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifh Göttingen, am 13. Oktober 2018 in Kassel über ein aktuelles Forschungsprojekt am ifh Göttingen über die ökonomische Bedeutung und Motivationen zur Reparatur in Handwerk und Reparatur-Cafés. Den Teilnehmern der Konferenz sowie den Beraterinnen und Berater der Handwerkskammer Kassel berichtete sie zum Beispiel, dass die Bedeutung von Reparaturen über die Zeit abgenommen hat und dass diese Entwicklung unter anderem auf höhere Arbeitskosten im Vergleich zu den Materialkosten für Neuanschaffungen sowie auf Produktentwicklungen, die Reparaturen erschweren, zurückzuführen sind. Frau Fredriksen betonte auch, dass Handwerk und private Reparaturinitiativen zwar nicht in Konkurrenz miteinander stehen, aber deren Kooperationspotentiale noch besser genutzt werden könnten.

Volkswirte-Forum 2018 in Leipzig

Auf Einladung der Handwerkskammer zu Leipzig trafen sich am 24. und 25. September die Volkswirte des Handwerks zum jährlich durch das ifh Göttingen organisierte "Volkswirte-Forum". In den zwei Seminartagen fanden auf Basis von Impulsvorträgen zu ökonomischen Fragen des Handwerks rege Diskussionen zwischen den teilnehmenden Wissen­schaftlern und Praktikern aus den Handwerksorganisationen und Ministerien statt.

ifh Göttingen untersucht die Rolle des Handwerks im Innovationssystem

Eine neue Studie des ifh Göttingen trägt empirische Hinweise zur Rolle des Handwerks im deutschen Innovationssystem zusammen. Die Ergebnisse bestätigen, dass viele Handwerksunternehmen auch ohne eigene FuE-Abteilung in der Lage sind Innovationen hervorzubringen. Dass dies gelingt, liegt nicht zuletzt an der starken Verankerung des beruflich-betrieblichen Bildungstyps im Handwerk. Hierdurch wird das Handwerk in die Lage versetzt, im Innovationssystem die volkswirtschaftlich wichtige Funktion des Problemlösers, Multiplikators und Technologiemittlers zu übernehmen.

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Vortrag über Analyse- und Managementinstrumente im Handwerk

Im Rahmen eines Seminars des Ludwig-Fröhler-Instituts zum Thema "Analyse- und Managementinstrumente" berichtete Kaja Fredriksen, wissenschaftliche Mitarbeiterin des ifh Göttingen, am 12. September 2018 in der Handwerkskammer für München und Oberbayern über neue Erhebungsinstrumente, die den Stand der Digitalisierung im Handwerk erfassen und fördern sollen. Die Berater und Beraterinnen der Handwerkskammer erfuhren, wie man diese Instrumente nutzen kann, um den aktuellen Bedarf im Bereich Digitalisierung festzustellen und die Unternehmen im digitalen Wandel zu begleiten. Frau Fredriksen betonte hierbei die unterstützende und standardisierende Funktion des für diesen Zweck entwickelten Fragebogens. Beratungen auf dessen Basis sind seit dem 01. Juli 2017 für alle Handwerksunternehmen möglich. 

Vortrag über Künstliche Intelligenz und ihren Einfluss auf die Berufswelt

Auf der Göttinger Akademiewoche "Zukunft der Arbeit" hielt Professor Bizer, Direktor des ifh Göttingen, einen Vortrag über die ökonomischen und sozialen Effekte der zunehmenden Durchdringung der Produktions- und Arbeitswelt mit künstlicher Intelligenz. Hierbei verwies er auf die historisch wiederkehrenden Befürchtungen des Arbeitsplatzverlustes durch technologische Entwicklungen. Dem gegenüber stellte er Abschätzungen für den Wegfall bzw. den Wandel bestehender Berufe. Hierbei gehen jüngste Studien von einer Automatisierung von rund 12 Prozent aller Tätigkeiten aus, die insbesondere ein mittleres Qualifikationsniveau betreffen. Wenngleich diese Effekte weniger gravierend ausfallen als befürchtet, ist von einer stärkeren Polarisierung der Beschäftigungslandschaft auszugehen. Dieser sei durch verschiedene Maßnahmen zur Berufsbildung, Regionalpolitik und Sozialversicherung zu begegnen.