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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

Chronik des ifh Göttingen

 

Vorgeschichte

Frühjahr 1935

Gründung als "Institut für Handwerkskunde" als Teil der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, Rote Straße 2; Leitung: Lehrbeauftragter Dr. H. Meusch. Das Institut ist zugleich Außenstelle des Deutschen Handwerksinstituts Berlin.

Oktober 1936

Das "Institut für Handwerkskunde" wird als Seminar der Universität Göttingen mit dem Titel "Seminar für deutsches Handwerkswesen und deutsche Handwerkspolitik an der Universität Göttingen" anerkannt. Daraufhin im März 1937 Umzug in die Theaterstraße 14.

Herbst 1941

Wechsel in der Seminarleitung: Dr. Meusch wird von Dr. Wernet abgelöst.

Herbst 1943

Einstellung des Seminarbetriebs. 1945 endgültige Stilllegung des "Seminars für deutsches Handwerkswesen und deutsche Handwerkspolitik an der Universität Göttingen".

Frühjahr 1950

Wiederaufnahme der Institutsarbeit in Göttingen; Aufnahme von Verhandlungen über die Stellung des Seminars innerhalb der Universität Göttingen.

Sommer 1950

Ernennung der Seminarleitung: Direktor: Prof. Dr. Hasenack, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre der Universität in Zusammenarbeit mit Dr. Wernet, außerplanmäßiger Lektor an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.

 

Gründung

05.05.1953

Eigentliche Gründung des "Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen" (SfH), Abschluss einer Vereinbarung zwischen dem Niedersächsischen Handwerkskammertag, Hannover, der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen und dem Kurator der Universität mit dem Ergebnis der Eingliederung des SfH in die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität.

Sommer 1953

Anerkennung des SfH als Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut e.V. München. Leiter des SfH: Dr. Wernet.

01.04.1958

Dr. Wernet scheidet aus der Seminarleitung aus und übernimmt das neugegründete Handwerkswissenschaftliche Institut an der Universität Münster/Westf. Die Professoren Dr. Abel, Ordinarius für Agrarwesen und Wirtschaftspolitik, und Dr. Sundhoff, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre, übernehmen gemeinsam die Leitung des SfH. Professor Abel ist Leiter der Abteilung "Volkswirtschaft", Professor Dr. Sundhoff der Abteilung "Betriebswirtschaft".

01.10.1962

Professor Dr. Sundhoff folgt einem Ruf an die Universität Köln und scheidet aus der Seminarleitung aus. Professor Dr. Abel ist alleiniger Leiter des SfH.

01.04.1963

Die Abteilung "Betriebswirtschaft" des SfH wird geschlossen. Entsprechende Forschungsaufgaben im Rahmen des Deutschen Handwerksinstituts e.V. werden nun schwerpunktmäßig vom Institut für Handwerkswirtschaft München wahrgenommen. Das SfH konzentriert seine Tätigkeit somit auf volkswirtschaftliche Fragestellungen.

1966

Umzug des SfH in das Socio-Oeconomicum, Nikolausberger Weg 5c.

1966

Zusätzlicher Forschungsschwerpunkt des SfH durch die Schaffung der Abteilung "Handwerksgeschichte".

1969

Festlegung von Aufgabenschwerpunkten für die einzelnen DHI-Institute nach Schließung der Institute Münster/Westf., Frankfurt und Berlin. Alleiniger Aufgabenschwerpunkt des SfH: "Volkswirtschaftliche Struktur- und Entwicklungsanalysen in Handwerk und Gewerbe unter Berücksichtigung sozioökonomischer Grundlagen und Zusammenhänge"; Aufgabe des Schwerpunkts "Handwerksgeschichte".

1970/71

Aufstockung der Personalstellen des SfH auf vier wissenschaftliche Mitarbeiter.

1971

Professor Dr. Abel wird zum Vorsitzenden des Vorstandes des Deutschen Handwerksinstituts e.V. München (DHI) gewählt.

1971/72

Beginn der Festlegung von zweijährigen Forschungs- und Arbeitsprogrammen des Deutschen Handwerksinstituts und der angeschlossenen Forschungsinstitute. Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den Instituten.

15.02.1972

Umzug des SfH in das Gebäude Kreuzbergring 16.

1976/1978

Reduzierung der Personalstellen auf zwei wissenschaftliche Mitarbeiter.

01.07.1978

Professor Dr. Gerth wird neben Prof. Abel zum Direktor im SfH ernannt. Er gehört als Lehrstuhlinhaber dem Seminar für Betriebswirtschaftslehre der Universität Göttingen an. Prof. Dr. Dr. hc. Abel scheidet zum 31.12.1979 als Direktor des SfH aus.

1981

Umzug des SfH in die Goßlerstraße 12 (ab 1999 Käte-Hamburger-Weg 1).

01.01.1986

Prof. Dr. König und Prof. Dr. Kucera werden nach Ausscheiden von Prof. Dr. Gerth zu neuen Direktoren des SfH ernannt. Das Seminar wird in eine Außenwirtschaftliche (Prof. Dr. König) und eine Binnenwirtschaftliche Abteilung (Prof. Dr. Kucera) gegliedert.

1993

Prof. Dr. Kucera wird zum Vorsitzenden des Forschungsrates des DHI gewählt.

04.07.1994

Unterzeichnung einer neuen Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Göttingen und dem Deutschen Handwerksinstitut e.V. als Trägereinrichtung des SfH.

07.11.1994

Gründung des "Vereins zur Förderung des Seminars für Handwerkswesen an der Universität Göttingen e.V.". Vorsitzender ist jeweils der Vorsitzende der Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen (VHN) (ab 2008 Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN)).

1998

Gründung des jährlich stattfindenden "Volkswirte-Forums" für Volkswirte aus der deutschen Handwerksorganisation, erstes Treffen in Göttingen.

ab 1999

Im Rahmen der DHI-Strukturreform Reduzierung der DHI-Mittel und verstärkte Akquirierung von Drittmitteln.

2003

Große Feier zum 50-jährigen Jubiläum des Institutes in der Aula der Universität Göttingen. Festredner ist der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Christian Wulff.

01.01.2005

Prof. Dr. Kilian Bizer wird nach dem Ausscheiden von Prof. König und Prof. Kucera alleiniger Direktor des SfH. Die Gliederung in eine Außenwirtschaftliche und eine Binnenwirtschaftliche Abteilung entfällt.

2006

Umbenennung des SfH in "Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen", kurz "ifh Göttingen".

2011

Umzug des ifh Göttingen in den Heinrich-Düker-Weg 6.

2012

Bewilligung der Stelle eines dritten wissenschaftlichen Mitarbeiters.