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im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
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der Bundesländer

Zwei ifh-Beträge im Sammelband über Handwerk in Brandenburg

Das Kulturland Brandenburg steht in diesem Jahr unter dem Thema "Handwerk zwischen gestern und übermorgen". Aus diesem Anlass hat die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH eine Publikation herausgegeben, zu der auch zwei Mitarbeiter des ifh Göttingen Beiträge erstellt haben. Jörg Thomä beschäftigt sich zusammen mit Dorothee Hemme über die Rolle des Handwerks im 21. Jahrhundert, wobei der Bogen zwischen Weltkulturerbe und Wirtschaftskraft gespannt wird. Klaus Müller zeigt in seinem Beitrag die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsfaktor auf und zeichnet die Entwicklung in den letzten 25 Jahren nach.

Des Weiteren befassen sich die Beiträge mit dem Handwerk in der DDR "zwischen Mangel, Improvisation und Ideologie", mit der märkischen Maurermeisterarchitektur sowie den Hugenotten und ihren eingewanderten Handwerkskünsten. Den Gesamtüberblick über Handwerk und Geschichte gibt BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen  mit seinem Beitrag "Zur Handwerksgeschichte in Brandenburg bis 1945". Darüber hinaus werden gesellschaftliche Themen angesprochen: Wie prägt Handwerk Identitäten, etwa bei der Herstellung sorbischer Trachten oder durch Migration. Wie passen Handwerk und Design zusammen?

Die Publikation mit dem Titel "Nicht von gestern! Handwerk in Brandenburg" ist im März 2016 unter der ISBN 978-3-7338-0405-3 im Seemann Henschel-Verlag erschienen, kostet 19,95 Euro und hat 192 Seiten mit 100 farbigen Abbildungen.