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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

Neuer Internetauftritt des SfH Göttingen.

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen hat seinen Internet-Auftritt neu gestaltet. Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass Interessenten auf den ersten Blick sehen, was sich im Institut Neues ereignet hat, sei es dass eine neue Veröffentlichung herausgegeben wurde, sei es, dass ein Mitarbeiter einen interessanten Vortrag gehalten hat oder sonstige Neuigkeiten. Nach Aufruf der SfH-Seiten hat der Nutzer die aktuellen Meldungen sofort im Blick.

SfH führt Wirtschaftswissenschaftliches Seminar über Außenwirtschaftsförderung für das Handwerk durch

Auf dem Wirtschaftswissenschaftlichen Seminar in Caputh bei Potsdam vom 22. bis 24. Oktober diskutierten 25 Berater aus den Handwerksorganisationen über geeignete Maßnahmen zur Förderung des Auslandsengagements von Handwerksbetrieben. Dabei stellte das Seminar für Handwerkswesen die Ergebnisse einer Umfrage vor, die es bei allen deutschen Handwerkskammern durchgeführt hat. Es wurde deutlich, dass die Handwerkskammern in den letzten Jahren ihre Bemühungen, den Handwerkunternehmen den Einstieg ins Auslandsgeschäft zu erleichtern, erheblich verstärkt haben.

Ministerpräsident Wulff nennt Seminar für Handwerkswesen "Zukunftsweisendes Modell"

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen (SfH) feierte am Donnerstag, den 09.10.2003 in der Aula der Universität sein 50-jähriges Jubiläum. Festredner war der niedersächsische Ministerpräsident Wulff. Er lobte das Institut als zukunftsweisendes Modell. Dem Seminar für Handwerkswesen sei es immer wieder gelungen, die Grenzen zwischen Theorie und Praxis zu überwinden. Dies sei umso wichtiger, als das Handwerk bei der Bewältigung der vor ihm liegenden Aufgaben kaum darauf verzichten könne, Erkenntnisse der Wissenschaft zurück zu greifen.

Das Seminar für Handwerkswesen feiert am 9. Oktober sein 50jähriges Jubiläum.

Der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Christian Wulff, ist am 9. Oktober 2003 Hauptredner bei einem Festakt, den das Seminar für Handwerkswesen (SfH) an der Universität Göttingen aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens veranstaltet. Zu diesem Jubiläum wird der Ministerpräsident in seinem Vortrag über "Die Erwartungen der Politik an Handwerk und Mittelstand" sprechen. Das Göttinger Seminar - eine von sechs Forschungseinrichtungen, die heute im Deutschen Handwerksinstitut (DHI) zusammengeschlossen sind - erarbeitet und publiziert wissenschaftlich fundierte Analysen und Gutachten zu volkswirtschaftlichen Fragen des Handwerks.

Volkswirte-Forum in Lüneburg ein voller Erfolg.

Am 12. und 13. September d.J. trafen sich die Volkswirte der deutschen Handwerkskammern in Lüneburg zu ihrer jährlichen Tagung. Intensiv wurde über die geplante Novellierung der Handwerksordnung diskutiert. Hierzu verabschiedeten die Volkswirte eine Resolution.

Interessante und brandaktuelle Themen standen auf der Tagesordnung des Volkswirte-Forums, das in diesem Jahr auf Einladung des Seminars für Handwerkswesen an der Universität Göttingen in Lüneburg stattfand. Der Direktor des Instituts, Professor Dr. Gustav Kucera, begrüßte die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Volkswirte der deutschen Handwerkskammern. Er betonte die Notwendigkeit, sich abseits des hektischen Alltagsgeschäfts intensiv mit aktuellen wirtschafts- und handwerkspolitischen Themen zu beschäftigen. Das zweitägige Volkswirte-Forum biete hierfür eine hervorragende Plattform.

Zugangsbeschränkungen für das Handwerk in Belgien sind teilweise höher als in Deutschland.

Während der deutsche Gesetzgeber Zugangsbeschränkungen im Handwerk liberalisieren will, zeigt sich in anderen europäischen Ländern eine entgegengesetzte Tendenz. In Belgien beispielsweise wurden am 01. Juli die Qualifikationsnachweise für wichtige handwerkliche Berufe erhöht.

SfH erläutert "Regionales Entwicklungskonzept Handwerk" vor Arbeitnehmervizepräsidenten.

Mit der Tagung der Arbeitnehmervizepräsidenten und Vorstandsmitglieder der Arbeitnehmerseite der nord- und nordostdeutschen Handwerkskammern und in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Trier hat der Geschäftsführer des Seminars für Handwerkswesen, Dr. Klaus Müller, das vom SfH erarbeitete "Regionale Entwicklungskonzept Handwerk" (REK Handwerk) vorgestellt. In einem Arbeitsheft hat das Göttinger Institut den Aufbau und die Umsetzung eines solchen Konzeptes beschrieben, wobei auch methodische Fragen nicht zu kurz kommen.

47 Anträge für Forschungs- und Arbeitsprogramm entfallen auf SfH Göttingen

Für die Aufstellung des Forschungs- und Arbeitsprogramm des Deutschen Handwerksinstitutes konnten 2004/05 die Handwerkskammern und Wirtschaftsministerien Vorschläge unterbreiten. Dabei wurde das SfH Göttingen mit Abstand am häufigsten genannt. Insgesamt 47 Vorschläge betreffen das Institut. Am häufigsten zielen die Vorschläge auf eine Untersuchung über die Auswirkungen der geplanten Novellierung der Handwerksordnung.

Prof. Dr. Wolfgang König wurde 65 Jahre.

Am 10. Juli beging Prof. Dr. Wolfgang König, Direktor des Seminars für Handwerkswesen, seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass haben Freunde und Schüler eine Festschrift herausgegeben. Der Titel der Festschrift lautet: "Kleine und mittlere Unternehmen in einer globalisierten Welt".

Diese Festschrift anlässlich des 65. Geburtstages von Wolfgang König, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen und Direktor des Seminars für Handwerkswesen, beschäftigt sich mit dem Internationalisierungsgeschehen kleiner und mittlerer Unternehmen. Das Thema wird in vierzehn Beiträgen ehemaliger Doktoranden und Mitarbeiter unter verschiedenen Perspektiven behandelt.

Prof. Gustav Kucera gibt Stellungnahme bei Anhörung des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages zur Novellierung der Handwerksordnung ab.

In seiner Stellungnahme verwies Prof. Kucera, Direktor des Seminars für Handwerkswesen, auf die Bedeutung des Großen Befähigungsnachweises.

Stellungnahme für die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit am 8. Juli 2003

Zusammenfassung

SfH veröffentlicht Prognose über die Entwicklung von Existenzgründungen und Übernahmen im Handwerk.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion um die Novellierung der Handwerksordnung liegt das Ziel des Arbeitsheftes darin, Argumente für die Diskussion über das gegenwärtige und zukünftige Existenzgründungsgeschehen und den Generationswechsel im Handwerk zu liefern.

SfH stellt die Studie "Die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf das Handwerk in den grenznahen Regionen" vor.

Auf der Pressekonferenz in Cottbus erläuterte der Geschäftsführer des Seminars für Handwerkswesen, Dr. Klaus Müller, die wichtigsten Aussagen aus der o.g. Studie.

Im Auftrag der Handwerkskammer Cottbus und mit finanzieller Unterstützung des Förderprogramms GI INTERREG III A Brandenburg-Lubuskie hat das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen die Auswirkungen der bevorstehenden EU-Osterweiterung auf das Handwerk der grenznahen Regionen analysiert, wobei die Euroregion Spree-Neiße-Bober im Mittelpunkt der Untersuchung stand. Die Studie basiert auf einer breiten empirischen Erhebung bei Handwerksunternehmen aus dem Kammerbezirk Cottbus und aus Polen.

SfH stellt die Studie "Investitionsverhalten für das Handwerk" vor.

Auf der Pressekonferenz in Kassel erläuterten Prof. Dr. Gustav Kucera und Dr. Ullrich Kornhardt die wichtigsten Ergebnisse der Ursachen für die Investitionsschwäche im Handwerk. Investitionen sind in wachsenden Volkswirtschaften von besonderer Bedeutung. Für den einzelnen Betrieb stellen sie die Basis seiner Existenz dar. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene sind sie Voraussetzung für den Wohlstand eines Landes. Auch für den Wirtschaftsbereich Handwerk ist ein hohes und stetiges Maß an Investitionsaktivitäten die Grundlage für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Um so mehr muss es Besorgnis erregen, dass die Investitionen der Handwerksbetriebe seit Jahren rückläufig sind. Es ist zu befürchten, dass die nun schon seit Mitte der 90er Jahre anhaltende Investitionsschwäche dem Handwerk mittel- und langfristig Wachstumspotenziale entzieht und die Bewältigung des Strukturwandels in den Betrieben gefährdet.

Referat von Prof. Kucera über: "Das deutsche Handwerk vor neuen Herausforderungen."

Das deutsche Handwerk vor neuen Herausforderungen
– Risiken und Zukunftsperspektiven -

(Festvortrag anlässlich der Jahresmitgliederversammlung des Verbandes des Tischlerhandwerks Niedersachsen und Bremen in Göttingen am 23. Mai 2003)

Die Entwicklung des deutschen Handwerks wird von Beobachtern seit längerer Zeit als unbefriedigend angesehen, weil seine Anteile an der Wertschöpfung und an den Umsätzen der Produktionsunternehmen insgesamt tendenziell abgenommen haben; auch seine Investitionstätigkeit entwickelte sich in letzter Zeit ungünstiger als in der übrigen Wirtschaft. Der Wirtschaftsbereich Handwerk hat seine relative Position innerhalb der Gesamtwirtschaft deutlich verschlechtert. Darauf deuten nicht nur viele objektive Befunde hin, sondern auch subjektive Einschätzungen von Handwerksunternehmern und Repräsentanten der Handwerksorganisation.

Kundenstruktur im Handwerk

27.01.2000

Kundenstruktur im Handwerk

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten Handwerkszählung war, dass der Anteil des Umsatzes, den die Handwerksbetriebe mit anderen Unternehmen tätigen, seit der vorletzten Handwerkszählung (1977) beträchtlich gestiegen ist. Wurden 1977 noch 37,9 % des handwerklichen Umsatzes mit gewerblichen Auftragnehmern getätigt, so lag dieser Prozentsatz bei der Handwerkszählung 1995 bei 43,3 %.

Vor diesem Hintergrund war das Ziel der vorliegenden Untersuchung, die Kundenstruktur im Handwerk detailliert nach Handwerksgruppen und Betriebsgrößenklassen zu analysieren und anschließend Gründe für die geänderte Kundenstruktur herzuleiten.

Dabei fußt die Arbeit im wesentlichen auf zwei Datenquellen: der Handwerkszählung 1995 und einer Umfrage bei 14 Handwerkskammern.