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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

Innovationen im Handwerk

Im Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen ist eine Untersuchung über das Innovationsverhalten im Handwerk erstellt worden. In der jüngst erschienenen Untersuchung werden vor allem die Ergebnisse einer Auswertung des Innovationsförderprogramms des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums vorgestellt.

SfH Göttingen richtet entwicklungspolitische Tagung im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) aus

Ausgerichtet vom Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen trafen sich am 29. und 30. April an der FH Nordhausen Berufsbildungsexperten der Entwicklungszusammenarbeit aus ganz Deutschland zu einem Arbeitstreffen in Nordhausen, um ihre Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen.

Dissertation mit "Summa cum laude" am SfH Göttingen abgeschlossen

Dipl.-Volkswirt Jörg Lahner , Mitarbeiter am SfH Göttingen, hat soeben seine Dissertation über "Innovationsprozesse im Handwerk" mit der hervorragenden Note "summa cum laude" abgeschlossen. Jörg Lahner zeigt in seiner Arbeit, dass Innovationsfähigkeit auch im Handwerk immer mehr als die Schlüsselkompetenz gilt, um zukünftig im Wettbewerb bestehen zu können. Neben einer in dieser Form erstmaligen theoretischen Analyse der relevanten volks- und betriebswirtschaftlichen Aspekte erfolgt zusätzlich eine empirische Untersuchung auf Basis verschiedener Förderprogramme. Die Auswertung der theoretischen und empirischen Ergebnisse erlaubt dem Autor zudem die Formulierung interessanter wirtschaftspolitischer Schlussfolgerungen. Die Veröffentlichung der Dissertationsschrift im Rahmen der Reihe "Göttinger Handwerkswirtschaftliche Studien" erfolgt demnächst. Etwa zeitgleich wird eine Kurzfassung mit den wichtigsten Ergebnissen als "Göttinger Handwerkswirtschaftliches Arbeitsheft" erscheinen.

Anstieg der Betriebszahlen im Handwerk

Nachdem in den Jahren 2001 und 2002 der Betriebsbestand im Handwerk jeweils um 7.000 bis 8.000 Betriebe gesunken war, zeigt sich in diesem Jahr ein Anstieg von ca. 3000 Einheiten. Dieser Zuwachs ist jedoch rein auf das handwerksähnliche Gewerbe zurückzuführen.

Die jüngste Veröffentlichung der DHKT-Statistik zum Betriebsbestand im Handwerk brachte ein bemerkenswertes Ergebnis. Nachdem in den Jahren 2001 und 2002 der Betriebsbestand im Handwerk jeweils um 7.000 bis 8.000 Betriebe gesunken war, zeigt sich in diesem Jahr ein Anstieg von ca. 3000 Einheiten. Dieser Zuwachs ist jedoch rein auf das handwerksähnliche Gewerbe zurückzuführen, wo insgesamt die Zahl der Betriebe um knapp 6.500 auf 183.886 angestiegen ist. Im Vollhandwerk ist dagegen weiter ein Rückgang zu verzeichnen, der mit einem Minus von ca. 3.500 Betrieben auf 662.702 Vollhandwerker jedoch nicht so gravierend ausfiel wie in den Vorjahren.

Bedeutung der Meisterprüfung vom SfH betont

Anlässlich der "Ehrung der Besten" bei der Handwerkskammer Kassel hält der Geschäftsführer des SfH, Dr. Klaus Müller, den Festvortrag zum Thema "Ohne Meister geht es nicht". Er ging dabei ausführlich auf die große Bedeutung des Meisterbriefes für eine erfolgreiche Unternehmensführung ein.

"Ohne Meister geht es nicht "
Vortrag Handwerkskammer Kassel: Ehrung der Besten 2004 am 19.03.2004

Gliederung:

1) Einführung
2) Die Meisterprüfung in der Diskussion
3) Gegenwärtige Situation des Handwerks und Gründe hierfür
4) Szenarien für die Entwicklung des Handwerks
5) Konsequenzen für den Handwerker

 

Dr. Müller (SfH Göttingen) hält Vortrag auf dem Außenwirtschaftstag Handwerk im Rahmen der I.H.M. München

Auf der I.H.M. wurde am 08. März vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und vom Zentralverband des Deutschen Handwerks ein Außenwirtschaftstag Handwerk durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, das außenwirtschaftliche Engagement des Handwerks zu stärken. In seinem Vortrag berichtete Dr. Klaus Müller über die Unterstützungsleistungen, welche auslandsorientierte Handwerksunternehmen von ihrer Handwerksorganisation erwarten können. Er zeigte auf, dass viele Handwerkskammern in den letzten Jahren ihr diesbezügliches Angebot stark ausgeweitet haben.

Vollständiger Text als PDF-Dokument Download Power-Point-Präsentation Dr. Müller

Untersuchung des SfH zu den Auswirkungender Ökologischen Steuerreform auf das Handwerk

Anfang 2003 ist die fünfte und vorerst letzte Erhö­hungsstufe der Ökologischen Steuer­reform in Kraft getreten. Gleichzeitig hat der Deutsche Bun­destag mit dem "Gesetz zur Fortentwicklung der Ökologischen Steuerreform" eine Reihe von Änderungen bzw. Modifizierun­gen beschlossen, die vor allem für die Unternehmen des Produ­zieren­den Gewerbes zum Teil erhebliche Kostenauswirkungen haben. Das SfH hat eine Veröffentlichung vorge­legt, in der die Auswirkungen der Ökologischen Steuerreform auf das Handwerk in der Endstufe untersucht werden.

SfH legt Tätigkeitsbericht für 2003 vor

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen, das im letzten Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte, versteht sich als Kompetenzzentrum für das Handwerk und die Klein- und Mittelbetriebe im Bereich volkswirtschaftlicher Fragestellungen. Soeben hat das SfH seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2003 vorgelegt. Der Bericht gibt anhand kurzer ergebnisorientierter Berichte einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Instituts im abgelaufenen Jahr. Die in praxisbezogener Forschung erarbeiteten und publizierten Untersuchungsergebnisse sollen einerseits die Betriebe über handwerksrelevante Entwicklungen informieren und andererseits den Ministerien, Kammern und Verbänden als Informationsgrundlage für ihre handwerks- bzw. wirtschaftspolitischen Entscheidungen dienen.

Neue Altgesellenregelung

Was bedeutet die Altgesellenregelung in der novellierten Handwerksordnung?

Eine oftmals zu wenig beachtete Neuregelung bei der am 01. Januar d.J. in Kraft getretenen neuen Handwerksordnung besteht darin, dass sich Altgesellen bereits nach sechs Jahren praktischer Tätigkeit in ihrem Handwerk selbstständig machen können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie zuvor vier Jahre in leitender Position gearbeitet haben. Dies gilt für diejenigen Handwerksberufe, die in Anlage A verbleiben, für die also nach wie vor ein Großer Befähigungsnachweis notwendig ist. Mit dieser Regelung soll eine weitgehende Annäherung an die Anforderungen anderer EU-Bürger erreicht werden und so eine bestehende Ausländerdiskriminierung abgebaut werden.

Teilnahme des SfH und HPI bei Anhörung der EU-Kommission zur Folgenabschätzung der neuen europäischen Chemikalienpolitik

Ende November fand in Brüssel ein ganztägiger Workshop der EU-Kommission zur Folgenabschätzung der geplanten neuen Chemikalienverordnung statt, an dem auch Vertreter des SfH und des HPI teilnahmen. Um den Schutz der menschlichen Gesundheit und Umwelt zu verbessern, hatte die Kommission vor einiger Zeit ein sehr umfangreiches, kompliziertes Regelwerk mit zahlreichen neuen Verpflichtungen für Hersteller und sog. Downstream-User (nachgelagerte Anwender) chemischer Substanzen vorgelegt. Damit will die Kommission eine Lücke im europäischen Gefahrstoffrecht schließen. Gleichzeitig sollte auf dem Workshop am Beispiel der neuen Chemikalienverordnung grundsätzlich die Methodik zur Folgenabschätzung bei künftigen Gesetzesvorhaben der Gemeinschaft diskutiert werden.

Seminar für Handwerkswesen gibt neue Bibliographie des Handwerks und Gewerbes heraus.

Um ein Überblick über die gesamte handwerksrelevante Literatur zu bekommen, gibt das Seminar für Handwerkswesen seit Jahren die Bibliographie des Handwerks und Gewerbes (einschl. Small Business) heraus. Soeben ist das Jahresverzeichnis der Neuerscheinungen für das Jahr 2002 erschienen. Es enthält rd. 530 Titel, die nach einschlägigen Sachgebieten sowie Verfassern und Schlagwörtern übersichtlich gegliedert sind. Bei der Bibliographie des Handwerks und Gewerbe handelt es sich um die in dieser Form einzige Spezialbibliographie im deutschsprachigen Raum, die sich mit ökonomischen Fragen des Handwerks sowie der Klein- und Mittelbetriebe befasst.

Mitgliederversammlung des SfH Göttingen

Am 18. November 2003 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Seminars für Handwerkswesen an der Universität Göttingen., unter der Leitung seines Vorsitzenden, Herrn Präsidenten Gernot Schmidt, statt. Prof. Kucera berichtete über die Höhepunkte der Institutstätigkeit im vergangenen Jahr. Besonders erwähnte er das 50-jährige Jubiläum des Institutes, das ein großer Erfolg gewesen sei; insbesondere die Präsenz des niedersächsischen Ministerpräsidenten, Herrn Christian Wulff, und des Generalsekretärs des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Herrn Hanns-Eberhard Schleyer, seien beachtet worden. Das Institut habe bei dieser Gelegenheit von vielen Seiten große Anerkennung erfahren.

Neuer Internetauftritt des SfH Göttingen.

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen hat seinen Internet-Auftritt neu gestaltet. Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass Interessenten auf den ersten Blick sehen, was sich im Institut Neues ereignet hat, sei es dass eine neue Veröffentlichung herausgegeben wurde, sei es, dass ein Mitarbeiter einen interessanten Vortrag gehalten hat oder sonstige Neuigkeiten. Nach Aufruf der SfH-Seiten hat der Nutzer die aktuellen Meldungen sofort im Blick.

SfH führt Wirtschaftswissenschaftliches Seminar über Außenwirtschaftsförderung für das Handwerk durch

Auf dem Wirtschaftswissenschaftlichen Seminar in Caputh bei Potsdam vom 22. bis 24. Oktober diskutierten 25 Berater aus den Handwerksorganisationen über geeignete Maßnahmen zur Förderung des Auslandsengagements von Handwerksbetrieben. Dabei stellte das Seminar für Handwerkswesen die Ergebnisse einer Umfrage vor, die es bei allen deutschen Handwerkskammern durchgeführt hat. Es wurde deutlich, dass die Handwerkskammern in den letzten Jahren ihre Bemühungen, den Handwerkunternehmen den Einstieg ins Auslandsgeschäft zu erleichtern, erheblich verstärkt haben.

Ministerpräsident Wulff nennt Seminar für Handwerkswesen "Zukunftsweisendes Modell"

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen (SfH) feierte am Donnerstag, den 09.10.2003 in der Aula der Universität sein 50-jähriges Jubiläum. Festredner war der niedersächsische Ministerpräsident Wulff. Er lobte das Institut als zukunftsweisendes Modell. Dem Seminar für Handwerkswesen sei es immer wieder gelungen, die Grenzen zwischen Theorie und Praxis zu überwinden. Dies sei umso wichtiger, als das Handwerk bei der Bewältigung der vor ihm liegenden Aufgaben kaum darauf verzichten könne, Erkenntnisse der Wissenschaft zurück zu greifen.

Das Seminar für Handwerkswesen feiert am 9. Oktober sein 50jähriges Jubiläum.

Der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Christian Wulff, ist am 9. Oktober 2003 Hauptredner bei einem Festakt, den das Seminar für Handwerkswesen (SfH) an der Universität Göttingen aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens veranstaltet. Zu diesem Jubiläum wird der Ministerpräsident in seinem Vortrag über "Die Erwartungen der Politik an Handwerk und Mittelstand" sprechen. Das Göttinger Seminar - eine von sechs Forschungseinrichtungen, die heute im Deutschen Handwerksinstitut (DHI) zusammengeschlossen sind - erarbeitet und publiziert wissenschaftlich fundierte Analysen und Gutachten zu volkswirtschaftlichen Fragen des Handwerks.

Volkswirte-Forum in Lüneburg ein voller Erfolg.

Am 12. und 13. September d.J. trafen sich die Volkswirte der deutschen Handwerkskammern in Lüneburg zu ihrer jährlichen Tagung. Intensiv wurde über die geplante Novellierung der Handwerksordnung diskutiert. Hierzu verabschiedeten die Volkswirte eine Resolution.

Interessante und brandaktuelle Themen standen auf der Tagesordnung des Volkswirte-Forums, das in diesem Jahr auf Einladung des Seminars für Handwerkswesen an der Universität Göttingen in Lüneburg stattfand. Der Direktor des Instituts, Professor Dr. Gustav Kucera, begrüßte die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Volkswirte der deutschen Handwerkskammern. Er betonte die Notwendigkeit, sich abseits des hektischen Alltagsgeschäfts intensiv mit aktuellen wirtschafts- und handwerkspolitischen Themen zu beschäftigen. Das zweitägige Volkswirte-Forum biete hierfür eine hervorragende Plattform.

Zugangsbeschränkungen für das Handwerk in Belgien sind teilweise höher als in Deutschland.

Während der deutsche Gesetzgeber Zugangsbeschränkungen im Handwerk liberalisieren will, zeigt sich in anderen europäischen Ländern eine entgegengesetzte Tendenz. In Belgien beispielsweise wurden am 01. Juli die Qualifikationsnachweise für wichtige handwerkliche Berufe erhöht.

SfH erläutert "Regionales Entwicklungskonzept Handwerk" vor Arbeitnehmervizepräsidenten.

Mit der Tagung der Arbeitnehmervizepräsidenten und Vorstandsmitglieder der Arbeitnehmerseite der nord- und nordostdeutschen Handwerkskammern und in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Trier hat der Geschäftsführer des Seminars für Handwerkswesen, Dr. Klaus Müller, das vom SfH erarbeitete "Regionale Entwicklungskonzept Handwerk" (REK Handwerk) vorgestellt. In einem Arbeitsheft hat das Göttinger Institut den Aufbau und die Umsetzung eines solchen Konzeptes beschrieben, wobei auch methodische Fragen nicht zu kurz kommen.

47 Anträge für Forschungs- und Arbeitsprogramm entfallen auf SfH Göttingen

Für die Aufstellung des Forschungs- und Arbeitsprogramm des Deutschen Handwerksinstitutes konnten 2004/05 die Handwerkskammern und Wirtschaftsministerien Vorschläge unterbreiten. Dabei wurde das SfH Göttingen mit Abstand am häufigsten genannt. Insgesamt 47 Vorschläge betreffen das Institut. Am häufigsten zielen die Vorschläge auf eine Untersuchung über die Auswirkungen der geplanten Novellierung der Handwerksordnung.