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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

Dr. Kornhardt (SfH) hält Vortrag auf Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade zum Thema "Demographischer Wandel"

Auf einer Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade zum Thema "Demographischer Wandel", am 1. September in Lüneburg, hielt der stellv. Geschäftsführer des SfH, Dr. Ullrich Kornhardt, den Eröffnungsvortrag. Unter dem Titel "Die demographische Entwicklung Deutschlands und ihre Folgen für das Handwerk" ging er insbesondere auf die Sicherung des Fachkräfte- und Nachwuchsbedarfs im Handwerk sowie die Marktchancen ein, die sich infolge der veränderten Altersstruktur der Bevölkerung für die Handwerksbetriebe ergeben.

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Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Handwerk

Weniger die zahlenmäßige Abnahme der Bevölkerung, als vielmehr der damit verbundene Alterungsprozess der Gesellschaft erfordert von den Handwerksbetrieben Anpassungen. Insbesondere die zu erwartende Zunahme der Konkurrenz um qualifizierte Arbeits- und Nachwuchskräfte macht die Entwicklung betrieblicher Strategien einer altersgerechten Arbeits- und Personalpolitik in den Handwerksbetrieben notwendig. Auf der anderen Seite eröffnen sich aus der veränderten Altersstruktur der Bevölkerung vor allem dem Bauhandwerk zahlreiche neue Betätigungsfelder. So lautet das Fazit eines Wirtschaftswissenschaftlichen Seminars für die Unternehmensberater des Handwerks zum demographischen Wandel, den das Seminar für Handwerkswesen im September letzten Jahres in Mainz durchgeführt hat. Der erschienene Tagungsband fasst die einzelnen Beiträge zu unterschiedlichen Aspekten des demographischen Wandels und ihren Auswirkungen auf das Handwerk zusammen.

Volkswirte-Forum 2005 in Leipzig

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen führt auch in diesem Jahr ein Volkswirte-Forum für die Volkswirte aus den deutschen Handwerksorganisationen durch. In dieser zweitägigen Veranstaltung werden in einer offenen Atmosphäre aktuelle handwerksrelevante Themen aus volkswirtschaftlicher Sicht diskutiert. Die Volkswirte aus den Handwerksorganisationen sind eingeladen, sich an der Veranstaltung in Leipzig am 14. und 15. September 2005 zu beteiligen.

Auswirkungen eines Wegfalls der Bagatellgrenzen bei der Ökosteuer auf das Handwerk

Anfang Juni fand ein Gespräch der Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen (VHN) und des Seminars für Handwerkswesen (SfH) mit Vertretern der niedersächsischen Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie dem zuständigen Experten für die Ökologische Steuerreform der Grünen Bundestagsfraktion, Herrn Dr. Reinhard Loske, statt. Gegenstand des Gesprächs waren die Ergebnisse einer Untersuchung, die das SfH im letzten Jahr zu den "Auswirkungen der Ökologischen Steuerreform nach der 5. Stufe" vorgelegt hatte.

Beteiligung an Messen und Ausstellungen für Handwerker nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher

Ergebnisse einer Umfrage bei den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken

Die Beteiligung der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke an Messen und Ausstellungen ist gesunken. Dies ergab eine auf der Grundlage von Zusatzfragen zur ZVEH-Konjunkturumfrage durchgeführten Studie des Göttinger Seminars für Handwerkswesen. Die Auswertung auf Basis von 844 Fragebögen ergab folgende wesentliche Ergebnisse:

Dr. Müller (SfH) zu Gast beim Innovationsforum Handwerk 2005 auf Rügen

Auf Einladung der Kreishandwerkerschaft Rügen sprach der Geschäftsführer des SfH Göttingen, Dr. Klaus Müller, am 08. April auf einer Innovationskonferenz über das Thema "Die Wissenschaft nutzen – das Handwerk stärken". In seinem Vortrag wies er auf die Bedeutung des DHI für das Handwerk hin und schilderte anhand konkreter Forschungsprojekte des SfH, wie die Ergebnisse der Handwerkswirtschaft helfen können.

Die Präsentation von Herrn Dr. Müller kann hier heruntergeladen werden.

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Dr. Müller (SfH) hält Vortrag beim Außenwirtschaftsforum Handwerk Rheinland-Pfalz

Beim diesjährigen Außenwirtschaftsforum "Fit für Europa – Chancen für das Handwerk in den neuen Beitrittsländern", das am 15. März in Mainz unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Hans-Arthur Bauckhage stattfand, hielt der Geschäftsführer des SfH, Dr. Klaus Müller, den Eröffnungsvortrag. Unter dem Titel "Ost-Europa – kann das Handwerk profitieren?" ging er insbesondere auf die ersten Auswirkungen seit Beitritt der neuen Mitgliedsstaaten ein. Während das Exportinteresse der deutschen Handwerksbetriebe in die Beitrittsländer seitdem erfreulicherweise erheblich gestiegen ist, machen derzeit insbesondere die vielen Ein-Personen-Unternehmen, die in den deutschen Ballungsgebieten aktiv werden, Sorgen.

Die Präsentation von Herrn Dr. Müller kann hier heruntergeladen werden.

SfH an Erstellung handwerksbezogener Länderleitfäden für die wichtigsten Beitrittsländer beteiligt

m Rahmen eines EU-Projektes aus dem Programm PRINCE (Fit for Enlargement) wurden fünf Länderprofile für die wichtigsten Beitrittsstaaten erstellt. Dies sind Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien. Verantwortlich für die Konzeption ist das Institut KMU Forschung Austria zusammen mit dem Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen. Die konkrete Aufbereitung der Informationen wird von geeigneten Partnern vor Ort durchgeführt. Zielgruppe der Länderprofile sind kleinere Unternehmen bis 50 Beschäftigten vor allem aus den Branchen Bauwesen/Installation, Holz- und Metallbearbeitung, Nahrungsmittelgewerbe, Kfz-Handel und Reparatur sowie Transport. Das SfH Göttingen war für die Länderprofile für Polen und Tschechien zuständig. Partner vor Ort waren die Deutsch-Polnische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (TWG) aus Gorzów in Polen und die Repräsentanz von Bayern Handwerk International in Pilsen (Tschechien).

SfH legt Tätigkeitsbericht für 2004 vor

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen versteht sich als Kompetenzzentrum für das Handwerk und die Klein- und Mittelbetriebe im Bereich volkswirtschaftlicher Fragestellungen. Soeben hat das SfH seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2004 vorgelegt. Der Bericht gibt anhand kurzer ergebnisorientierter Berichte einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Instituts im abgelaufenen Jahr. Die in praxisbezogener Forschung erarbeiteten und publizierten Untersuchungsergebnisse sollen einerseits die Betriebe über handwerksrelevante Entwicklungen informieren und andererseits den Ministerien, Kammern und Verbänden als Informationsgrundlage für ihre handwerks- bzw. wirtschaftspolitischen Entscheidungen dienen. 

Das SfH untersucht Auswirkungen des Tourismus auf das Handwerk

Im Auftrag der Handwerkskammern Trier und Aachen untersucht das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen die Auswirkungen des Tourismus in der Eifel auf das Handwerk. Hierbei sollen sowohl die direkten Einkäufe von Tagungs- und Übernachtungsgästen bei Handwerksbetrieben berücksichtigt werden als auch der Vorleistungseffekt, der beispielsweise dadurch entsteht, dass die Handwerksbetriebe mit dem Bau oder der Instandhaltung von touristischen Betrieben (z.B. Hotels, Ferienanlagen) beauftragt werden. Darüber hinaus ist zu hinterfragen, welche zusätzlichen Einnahmen das Handwerk über den Multiplikatoreffekt erzielt. Die Untersuchung basiert zum einen auf eine Auswertung der vorliegenden statistischen Daten über den Fremdenverkehr in der Eifel, zum anderen wird eine Befragung bei relevanten Handwerksbetrieben durchgeführt. Die Untersuchung wird voraussichtlich im Mai 2005 beendet sein.

Materialkostenanteil am Umsatz beträgt im Handwerk etwa 40 %

Das handwerkliche Beschaffungswesen steht selten im Blickwinkel einer genaueren Analyse. Der Grund hierfür dürfte vor allem darin liegen, dass die Betriebe meist nur zu wenigen Lieferanten langjährig gewachsene und entsprechend feste Kundenbeziehungen aufweisen und daher Beschaffungsalternativen kaum Beachtung fanden. In den letzten Jahren scheint hier eine Änderung einzutreten. Die Gründe sind vielschichtig. Neue, wichtige Ergebnisse legt nun das Göttinger Seminar für Handwerkswesen vor.

Zu nennen sind hier vor allem:

Prof. Dr. Kilian Bizer neuer Direktor des Seminars für Handwerkswesen

Nach 18 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Direktoren des Seminars für Handwerkswesen an der Universität Göttingen sind zum Jahresende 2004 Prof. Dr. Wolfgang König und Prof. Dr. Gustav Kucera in den Ruhestand getreten. Nachfolger ist Prof. Dr. Kilian Bizer, der gleichzeitig die Professorenstelle von Prof. Dr. Kucera übernommen hat. Diese Stelle wurde gleichzeitig umgewidmet in "Wirtschaftspolitik mit Schwerpunkt Mittelstandsforschung". Dadurch dürfte – sowohl was die Forschung als auch was die Lehre angeht – der Mittelstandsbezug an der Universität Göttingen in Zukunft gesteigert werden. Dies wird sicher auch der Forschungstätigkeit des Seminars für Handwerkswesen zugute kommen.

Bedeutung der Facharbeiter für das Handwerk steigt

Dies ist ein wesentliches Ergebnis einer breit angelegten empirischen Erhebung bei knapp 1.500 Handwerksbetrieben in Rheinland-Pfalz und im Saarland, die das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen im Auftrag der dortigen Handwerkskammern durchgeführt hat. Damit wurde eine vergleichbare Untersuchung von 2001 wiederholt.

In der aktuellen Erhebung 2004 wurde festgestellt, dass derzeit über 40 % der Beschäftigten im Handwerk Gesellen oder technische Fachkräfte sind. Hinzu kommen noch etwa 12 % kaufmännische Fachkräfte und knapp 13 %, die sogar eine Meister- oder Hochschulausbildung absolviert haben. Damit weisen zwei Drittel aller Handwerksbeschäftigten eine qualifizierte Berufsausbildung auf. Bei einer vergleichbaren Umfrage im Jahr 2001 war dieser Anteil nicht unerheblich niedriger. Die Betriebe erwarten zudem, dass Facharbeiter zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen werden.

SfH Göttingen führt Projekt über Bedeutung des Messewesens für das Handwerk durch

Von verschiedenen Handwerkskammern war an das SfH Göttingen die Projektidee herangetragen worden, die Messepolitik von Handwerksunternehmen näher zu untersuchen. Das SfH hat diese Vorschläge aufgegriffen, und will u.a. durch eine Umfrage bei messeerfahrenen Handwerksunternehmen Näheres über deren Messeengagement erfragen. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, ob das Marketinginstrument "Messebeteiligung" für die Handwerksunternehmen an Bedeutung verloren hat oder ob nur heute der Stellenwert von handwerklichen Gemeinschaftsständen deswegen geringer ist, weil sich die Unternehmer eher als Einzelaussteller an Messen beteiligen. Die Ergebnisse der Umfrage sollen im Herbst 2005 auf einer Fortbildungsveranstaltung mit messeinteressierten Beratern diskutiert werden, um daraus mögliche Vorschläge für eine Neukonzeption der Messepolitik für das Handwerk zu gewinnen. Zur Begleitung des Projektes wird ein Ad-hoc-Beirat eingesetzt.

Bessere Nutzungsmöglichkeiten der Bibliothek des Seminars für Handwerkswesen

Das Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen besitzt zur Zeit mit über 20.000 Bänden die größte Spezialbibliothek für das Handwerk bzw. kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im deutschsprachigen Raum. In den letzten Wochen wurde die Bibliothek einer umfangreichen Modernisierung unterzogen. Durch neue Regale, ein freundlicheres Erscheinungsbild und zusätzliche Arbeitsplätze konnten die Nutzungsmöglichkeiten deutlich verbessert werden. Dies bedeutet bessere Arbeitsmöglichkeiten für Studenten, Diplomanden und Doktoranden. Daneben wird die Bibliothek des SfH Göttingen auch von den Mitarbeitern der Handwerksorganisationen gern in Anspruch genommen.Für diejenigen, die die Bibliothek des SfH nicht selbst aufsuchen können, besteht die Möglichkeit, eine Literaturrecherche online durchzuführen.

Volkswirte-Forum in Koblenz brachte sehr interessante Diskussionen

Am 22. und 23. September trafen sich die Volkswirte der deutschen Handwerkskammern zu ihrer jährlichen Tagung. In diesem Jahr standen verschiedene Themen auf dem Programm. Besonders intensiv setzten sich die Volkswirte mit Innovationstätigkeiten im Handwerk auseinander.

Förderung von Produktinnovationen im Handwerk notwendig

Die Beschäftigung mit den vielfältigen Innovationsprozessen im Handwerk und die Erschließung neuer Märkte für Handwerksbetriebe stand im Mittelpunkt des diesjährigen Volkswirte-Forums, zu dem sich auf Einladung des Seminars für Handwerkswesen an der Universität Göttingen die Volkswirte der Handwerkskammern am 22. und 23. September in Koblenz trafen. Dabei wurden insbesondere – angeregt durch Impulsreferate – folgende Fragen diskutiert:

Wirtschaftswissenschaftliches Seminar des SfH zu den Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Handwerk

Auf dem diesjährigen Wirtschaftswissenschaftlichen Seminar vom 15. bis 17. September in Mainz setzten sich die teilnehmenden Berater der Handwerksorganisationen mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Handwerk auseinander. Dabei wurde deutlich, dass mittel- und längerfristig weniger die zahlenmäßige Abnahme der Bevölkerung, als vielmehr der damit verbundene Alterungsprozess der Gesellschaft von den Handwerksbetrieben Anpassungen erfordert. So wird insbesondere die sich abzeichnende Zunahme der Konkurrenz um qualifizierte Arbeits- und Nachwuchskräfte die Entwicklung betrieblicher Strategien einer altersgerechten Arbeits- und Personalpolitik in den Handwerksbetrieben notwendig machen. Auf der anderen Seite eröffnen sich aus der veränderten Altersstruktur der Bevölkerung vor allem im Bau- und Ausbaubereich zahlreiche neue Betätigungsfelder und Marktpotenziale für das Handwerk.

SfH führte Befragung mittelständischer Betriebe in Göttingen durch

Das SfH hat im Auftrag der Stadt Göttingen in einem Drittmittelprojekt eine Untersuchung über die Wirtschaftsstruktur und Beschäftigungspotenziale im Stadtteil Göttingen-Grone durchgeführt. Bei dem Stadtteil Grone handelt es sich um einen "Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf", der in das Förderprogramm "Soziale Stadt" aufgenommen worden ist. Im Rahmen der Untersuchung hat das SfH eine Befragung der überwiegend mittelständisch geprägten Betriebe – darunter auch zahlreiche Handwerksbetriebe – durchgeführt, die unmittelbar vor Ort ansässig sind. Wichtigstes Ziel der Befragung war es herauszufinden, welche Beschäftigungsmöglichkeiten in dem Stadtteil und in der unmittelbaren Umgebung bestehen und wie diese möglicherweise zukünftig besser für die ortsansässigen Arbeitssuchenden genutzt werden können.

Seminar für Handwerkswesen untersucht Außenwirtschaftsförderung im Handwerk

Das Göttinger Institut hat eine breit angelegte Untersuchung bei den Handwerksorgansiationen und den Wirtschaftsministerien durchgeführt, um die verschiedenen Maßnahmen zur Förderung des handwerklichen Außenengagements zu analysieren. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die Handwerksorgansiationen ihre Außenwirtschaftsberatung in den letzten Jahren erheblich ausgebaut haben. Dies hat sicher dazu beigetragen, dass die Auslandsaktivitäten der Handwerksunternehmen gestiegen sind.

Große Bedeutung der Ausländer im Handwerk

Im Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen ist eine Studie von Dr. Klaus Müller über die Bedeutung von Ausländern im Handwerk erstellt worden. Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass das Handwerk, insbesondere bei den Auszubildenden und Beschäftigten einen wichtigen Beitrag zur Integration der ausländischen Mitbürger leistet.