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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

ifh Göttingen stellt Forschungsergebnisse des letzten Jahres dem Bund-Länder-Ausschuss vor

Am 30. September und 1. Oktober 2015 fand die 123. Sitzung des Bund-Länder-Ausschusses "Handwerkswirtschaft und Gewerbeförderung" in Magdeburg statt. Auf dieser Sitzung erhielt Dr. Müller, der Geschäftsführer des ifh Göttingen, die Möglichkeit, die aktuellen Forschungsergebnisse des Institutes zu präsentieren. Dr. Müller ging dabei insbesondere auf die beiden Projekte "Strukturentwicklungen im Handwerk" und "Frauen im Handwerk" ein. Er verwies darauf, dass es im Handwerk in den letzten Jahren eine Tendenz zur Polarisierung gegeben habe. Insbesondere die Kleinstunternehmen hätten stark an Bedeutung gewonnen. Dieses Ergebnis zeichne sich zwar grundsätzlich auch für die Gesamtwirtschaft ab, im Handwerk habe es jedoch insbesondere wegen der Novellierung der Handwerksordnung einen viel größeren Stellenwert erhalten. Daneben haben auch die Großunternehmen des Handwerks mit 50 und mehr Beschäftigten in den letzten Jahren erhebliche Umwachszuwächse erzielt.

Dr. Müller als Gastreferent im Düsseldorfer Landtag

In Nordrhein-Westfalen ist in diesem Sommer die Enquetekommission VI "Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW" eingerichtet worden. Auf der dritten Sitzung am 11. September 2015 wurde der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, als Gastreferent geladen. Dr. Müller berichtete über Strukturentwicklungen im Handwerk. Dabei ging er, soweit Zahlen schon vorlagen, auf die Situation in Nordrhein-Westfalen besonders ein. Er zeigte auf, dass sich im Handwerk in den letzten Jahren eine Polarisierungstendenz abzeichnet. Insbesondere die kleinen Handwerksbetriebe mit einem starken Anstieg der Soloselbstständigen und die großen Handwerksunternehmen gewinnen, während die mittleren Betriebe an Bedeutung verlieren. Dies gilt jedoch nicht für sämtliche Branchen. Vielmehr zeichnen sich hier unterschiedliche Entwicklungen ab, so bspw. die starke Konzentrationstendenz in den Lebensmittelgewerken, was in sehr hohen Umsatzanteilen der handwerklichen Großunternehmen mündet.

Neue Studie zur Zukunft der Gebäude-Energieberatung

Gesetze und Förderangebote für Immobilien ändern sich in Deutschland oft. Entsprechend verunsichert sind Haus- und Wohnungseigentümer - was sie davon abhält, zu investieren und zu sanieren. Das zeigt das neue IW-Gutachten, das im Auftrag der Schwäbisch-Hall-Stiftung "bauen-wohnen-leben" in Kooperation mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks und dem Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk entstand. Gebäudebesitzer, so zeigt die Studie, wissen zu wenig über die wirtschaftlichen Vorteile einer Sanierung und die finanziellen Mittel, die der Staat dafür bereitstellt.

Energieberater könnten diese Wissenslücken schließen und Eigentümern helfen, Fördergelder zu akquirieren. Trotzdem lassen sich nur wenige Hausbesitzer beraten. Wahrscheinlich, weil sie sich zwischen den verschiedenen Angeboten kaum zurechtfinden.

Beitrag zur Handwerksforschung des ifh Göttingen zeigt: Großer Befähigungsnachweis sichert den Fachkräftenachwuchs der Wirtschaft

Eine weitgehende Deregulierung des Berufszugangs als Selbstständiger ins Handwerk durch Abschaffung der Meisterpflicht, wie sie von der Europäischen Kommission derzeit geprüft wird, hätte deutlich spürbare Folgen für die deutsche Volkswirtschaft. Wenn der Meisterbrief als Voraussetzung für die Selbstständigkeit in den meisten Handwerksberufen wegfiele, wäre einer­seits ein Gründungsboom, vor allem von Soloselbstständigen, zu erwarten. Andererseits würde sich die Qualität handwerklicher Leistungen schleichend verschlechtern und damit zu höheren Risiken für private Verbraucher und gewerbliche Kunden führen.

ifh Göttingen veröffentlicht neue Studie zu Strukturentwicklungen im Handwerk

Die Studie Bd. 98 "Strukturentwicklungen im Handwerk" zeigt auf, dass das Handwerk trotz Konjunktur- oder Finanzkrisen Zuwächse bei Betriebszahlen, Personal und Umsätzen hat und so seine starke volkswirtschaftliche Rolle behaupten kann

Die Unternehmensgrößen eher klein, die Anzahl und Vielfalt der Berufe mit annähernd 100 recht groß – das Handwerk in Deutschland ist eine schwer zu beschreibende Wirtschaftsgruppe. Die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges hat jetzt das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) herausgearbeitet:

Prof. Bizer diskutiert im "Wirtschaftsdienst" die heterogene Wirkung der Innovationsförderung

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Wirtschaftsdienst" (6/2015, S. 411-416) ist unter dem Titel "Wirkungen föderaler Strukturen auf die staatliche Innovationsförderung" ein Beitrag von Kilian Bizer (Direktor des ifh Göttingen) und Lasse Becker (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung, Universität Göttingen) erschienen. Die Autoren untersuchen in diesem Beitrag, welche Effekte sich durch föderale Strukturen auf die Vielfalt der geförderten Unternehmen und auf die Effektivität der Förderung ergeben. Sie verdeutlichen, dass semiföderale und föderale Systeme KMU besser erreichen und so Barrieren zur Innovationstätigkeit umfassender als zentralistische Systeme oder nationale Programme reduzieren.

Link zur Zeitschrift

ifh Göttingen erstellt Studie über volkswirtschaftliche Argumente zum Mehrwert von Regulierung

Auf Anregung des ZDH ist in das Forschungs- und Arbeitsprogramm des ifh Göttingen ein neues Projekt zum Mehrwert von Regulierung aufgenommen worden. Ziel der zu erstellenden Studie ist es, die bereits vorliegende internationale Literatur zum Thema Deregulierung zusammenzufassen und zu prüfen, inwieweit sich daraus Argumente für eine mögliche Deregulierung des deutschen Handwerks ableiten lassen. Dabei soll eine kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen Grundannahmen bezüglich der Bewertung von Berufsreglementierungen (z.B. Auswirkungen auf die Anbieter- und Preisstruktur) und mit den herangezogenen Indikatoren vorgenommen werden. Im Gegensatz zu einem früheren Gutachten des ifh Göttingen wird auf die HWO-Reform von 2004 nur am Rande eingegangen. Die Studie soll dazu dienen, die Diskussion auf europäischer Ebene im Rahmen der Transparenzinitiative mit fundierten Argumenten zu versachlichen.

ifh Göttingen aktiv am Workshop über Handwerksgeschichte beteiligt

Das Freilichtmuseum Hagen veranstaltete am 10. und 11. Juni einen Workshop mit dem Thema "Fokus Handwerk: Aktuelle Perspektiven einer interdisziplinären Handwerksforschung". Auf der Veranstaltung kamen  über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter des Handwerks zusammen, um konkret zu Inhalten, Quellen und Methoden einer differenzierten und interdisziplinären Handwerksgeschichtsforschung zu diskutieren sowie aktuelle Perspektiven und Forschungstendenzen zu beleuchten. Das ifh Göttingen war auf der Veranstaltung mehrfach vertreten. Frau Dr. Haverkamp hielt einen Vortrag mit dem Titel "Frauen und Männerdomänen im Handwerk: Im Zeitablauf unveränderte Muster?" und Herr Dr. Müller moderierte einen Workshop über "Handwerk in der Kultur- und Kreativwirtschaft". Am Ende der Tagung plädierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür, den Austausch in regelmäßigen Abständen fortzusetzen.

Gutachten zur Bedeutung der Meisterqualifikation für die Funktionsfähigkeit des handwerklichen Ausbildungsbereichs

Das ifh Göttingen hat im Auftrag der Handwerkskammer Düsseldorf untersucht, welche volkswirtschaftlich vorteilhaften Auswirkungen die qualifikationsgebundene Zugangsberechtigung im Handwerk für das duale Ausbildungssystem hat. Hintergrund ist die aktuelle Transparenzinitiative der Europäischen Kommission zur Lockerung von Berufszugangsreglementierungen in den EU-Mitgliedstaaten. Ausgewählte Ergebnisse der Studie wurden auf der Pressekonferenz anlässlich der 66. Meisterfeier der Handwerkskammer Düsseldorf der Öffentlichkeit präsentiert. Zu den Pressemitteilungen auf den Internetseiten der HWK Düsseldorf:

Meisterpflicht für Fachkräftesicherung

Handwerk - Chance für junge Menschen

ifh Göttingen zeigt in neuer Studie, dass die Handwerkswirtschaft viel unausgeschöpftes Potenzial für Frauen bietet

In der Studie Bd. 97 "Frauen im Handwerk. Status Quo und Herausforderungen" zeigt das ifh Göttingen zentrale Handlungsfelder für ein verändertes Genderprofil auf

Frauen sind im Handwerk keine Exoten, jedoch nach wie vor unterrepräsentiert. Schulabsolventinnen suchen eher nach einem Ausbildungsplatz im Dienstleistungssektor als im gewerblich-technisch ausgerichteten Handwerk. Wenn der Ausbildungsberuf doch im Handwerk angestrebt wird, fällt die Wahl häufig auf frauendominierte Berufe wie Friseur/-in, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk oder Bürokaufmann/-frau. Aber auch vier männerdominierte Berufe finden bei jungen Frauen eine relativ hohe Akzeptanz: Kfz-Mechatroniker/-in, Tischler/-in, Maler/-in und Lackierer/-in sowie Bäcker/-in.

Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifh Göttingen

Seit dem 1. Mai 2015 ist Benjamin W. Schulze als neuer Mitarbeiter am ifh Göttingen tätig. Herr Schulze schloss im Jahr 2012 einen Master in Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen ab. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am hiesigen Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Herr Schulze wechselte zum 1. Mai 2015 zu unserem Institut und wird schwerpunktmäßig an dem vom BMBF geförderten Projekt "Objekte der Könner – Materialisierungen handwerklichen Erfahrungswissens zwischen Tradition und Innovation" (OMAHETI) mitarbeiten.

Fachvorträge des ifh Göttingen auf dem 45. HPI-Kontaktstudium

Das diesjährige HPI-Kontaktstudium, eine Tagung der leitenden Mitarbeiter/innen der Gewerbeförderung und der Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammern und der handwerklichen Fachverbände fand vom 21. bis zum 23. April in Münster statt. Auf Einladung der Veranstalter referierte Dr. Müller am ersten Tagungstag zur Frage, wie sich die Betriebsgrößenstrukturen im Handwerk in den letzten Jahren verändert haben. Frau Dr. Haverkamp erläuterte am zweiten Tagungstag, wie die Prozesse der Bildungsexpansion das Nachfragepotenzial in Berufsbildungssystem des Handwerks in quantitativer und qualitativer Hinsicht verändern.

Die Präsentationen können hier heruntergeladen werden:

ifh Studie über "Strukturanalyse SHK-Handwerk" veröffentlicht

Das ifh hat im letzten Jahr im Auftrag des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima eine Studie erstellt, die sich erstmals mit der besonderen Situation in den SHJK-Handwerken beschäftigt. Die Studie basiert auf einer bisher noch nicht vorhandenen, einheitlichen Datenbasis für das gesamte SHK-Handwerk und ermöglicht zahlreiche fundierte Rückschlüsse über die vier Handwerkszweige Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Behälter- und Apparatebauer.

Unter anderem zeigt die Studie, dass SHK-Innungsbetriebe fast doppelt so umsatzstark und durchschnittlich mit fast doppelt so vielen Beschäftigten am Markt tätig sind wie nichtorganisierte Betriebe. Außerdem liegen die organisierten SHK-Betriebe beim Qualifikationsniveau sowie bei der Anzahl der Ausbildungsbetriebe und der Auftragsreichweite signifikant vorne.

ifh-Mitarbeiterin referiert auf dem Schweizer Kongress der Berufsbildungsforschung

Auf dem 4. Schweizer Kongress der Berufsbildungsforschung, welches vom 25. bis 27. März dieses Jahres in Zollikofen stattfand, referierte Dr. Katarzyna Haverkamp über die Frage, wie sich die Muster der Geschlechtersegregation im Ausbildungssystem des Handwerks im Zeitablauf verändert haben. Sie zeigte, dass trotz der allgemeinen Persistenz der Strukturen wichtige Veränderungen auf der Ebene einzelner Berufe feststellbar sind. Dieser Vortrag stellte einen der vier Beiträge dar, die im Rahmen des Symposiums "Geschlechtersegregation in Berufsbildungssystemen: Ursachen und Entwicklung" ("Gender segregation in VET: Couses and development") diskutiert wurden.

Dr. Klaus Müller zieht Bilanz über 10 Jahre Novellierung der Handwerksordnung

In einem Vortrag beim Unternehmertag 2015 des Unternehmerverbandes Handwerk Nordrhein-Westfalen am 26.03.2015 in Düsseldorf stellte der Geschäftsführer des ifh Göttingen die vielfältigen Ergebnisse des Instituts über die Auswirkungen der HwO-Reform von 2004 vor. Er verwies insbesondere darauf, dass es zwar zu einem Gründungsboom in den neu geschaffenen B1-Handwerken gekommen sei, diese Betriebe aber häufig nicht lange am Markt Bestand hatten oder es sich um Soloselbstständige handelte. Eine Stärkung der Innovationskraft des Handwerks durch diese Reform sei nicht zu erkennen. Ebenfalls kann kein positiver Beschäftigungseffekt abgeleitet werden. Dafür sind negative Auswirkungen auf die Bildung von Humankapital (vor allem Rückgang bei den Meisterprüfungen) festzustellen.

Die Präsentation von Herrn Dr. Müller finden Sie hier:

ifh Göttingen veröffentlicht Beitrag zur Rolle des Handwerks auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand

Die Ausgestaltung der deutschen Klimaschutzpolitik hat neben der allgemeinpolitischen Dimension auch wirtschaftspolitische Auswirkungen. So sind die Umsetzung von Energieeinsparungen, der Ausbau erneuerbarer Energien und die verbesserte Energieeffizienz von großer Tragweite für Immobilienbesitzer, deren Häuser Sanierungsbedarf haben, und für Handwerksbetriebe, die entsprechende Leistungen anbieten. Das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh) an der Universität Göttingen hat die aus der deutschen Klimaschutzpolitik bis 2030 erwachsenden Umsatzpotenziale für das Handwerk sowie Hemmnisfaktoren und Lösungsansätze in der energetischen Gebäudesanierung ermittelt.

Einladung zum Workshop „Fokus Handwerk“

In Hagen findet am 10. und 11. Juni diesen Jahres ein Workshop mit dem Thema "Fokus Handwerk: Aktuelle Perspektiven einer interdisziplinären Handwerksforschung" statt. Der Workshop knüpft an eine Veranstaltung im September 2013 beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin an, auf dem der Bedarf nach Austausch für eine neue, interdisziplinäre Handwerksforschung deutlich wurde. In Hagen soll nun konkret zu Inhalten, Quellen und Methoden einer differenzierten und interdisziplinären Handwerksgeschichtsforschung diskutiert, der Blick geschärft und aktuelle Perspektiven und Forschungstendenzen beleuchtet werden.

Dr. Klaus Müller, Geschäftsführer des ifh Göttingen, gehört zum Vorbereitungsteam diesen Workshops und wird die Moderation einer Session übernehmen. Frau Dr. Haverkamp, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifh, wird mit einem Vortrag am Workshop teilnehmen.

Neue ifh-Schriftenreihe: Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung

Neue ifh-Veröffentlichungen zu aktuellen Themen werden in Zukunft als "Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung" kostenfrei und zeitnah in Form eines Open-Access-Dokuments auf der ifh-Homepage angeboten. Damit wird der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit eröffnet, jederzeit und ohne finanzielle und technische Barrieren auf aktuelle Ergebnisse aus der volkswirtschaftlichen Handwerksforschung zuzugreifen. Um eine optimale Auffindbarkeit bei der Online-Suche zu gewährleisten, wird jede Ausgabe mit einem DOI (ein eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator) versehen.  Die "Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung" lösen die bisher in Printform herausgegebene Schriftenreihe "Göttinger Handwerkswirtschaftliche Arbeitshefte" ab.

Neues ifh-Drittmittelprojekt zur Bedeutung von handwerklichem Erfahrungswissen für Innovationen

Das ifh Göttingen beteiligt sich am Projektverbund "Objekte der Könner – Materialisierungen handwerklichen Erfahrungswissens zwischen Tradition und Innovation" (OMAHETI), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Gegenstand der Untersuchung ist die Rolle von erfahrungsbasiertem Handwerkswissen (tacit craft knowledge) für die Schaffung von Innovationen. Im Teilprojekt des ifh Göttingen wird zu diesem Zweck institutionenökonomisch danach gefragt, auf welche Weise und in welchen institutionellen Arrangements traditionelles Wissen im Handwerk angeeignet, erhalten und weitergegeben wird, um für Neuschöpfungen im Spannungsfeld von Tradition und Innovation wirksam werden zu können.

Dr. Runst hält Fachvortrag zur feierlichen Eröffnung der Baumesse "Öko 2015"

Die Handwerkskammer Trier war Gastgeber der diesjährigen Leistungsschau des Handwerks in der Region Trier, die unter dem Leitthema "Bauen und Sanieren" am 21. und 22. Februar 2015 stattfand. Bei der Eröffnung befasste sich Herr Dr. Runst, Mitarbeiter des ifh Göttingen, in seinem Vortrag mit der Frage "Lässt sich die energetische Gebäudesanierung beschleunigen?" Er stellte die drei zentralen Akteure (Politik, Hausbesitzer/-innen, Gewerke) und deren Handlungsanreize und Motivationen kurz vor und diskutierte vor allem die Frage nach der Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen.