Sprachen

Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

ifh Göttingen veröffentlicht ein Arbeitsheft zum Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) belastet die Kostenstruktur der meisten Handwerksbetriebe spürbar. Eine Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) weist nach, dass die EEG-Umlage, die von den Betrieben zur Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien gezahlt werden muss, zu einer kumulierten Belastung der Handwerkswirtschaft von in etwa einer Milliarde Euro führt. Rein statistisch ergäbe sich eine durchschnittliche Mehrbelastung pro Jahr und Unternehmen von ca. 1.750 Euro.

ifh Göttingen an neuem Drittmittelprojekt beteiligt

In Südniedersachsen hat sich an breites Bündnis von regionalen Institutionen mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Aktivitäten des Wissens- und Technologietransfers zwischen den Hochschulen der Region, den Unternehmen und ihren Verbänden sowie kommunalen Wirtschaftsförderern besser aufeinander abzustimmen und miteinander zu vernetzen. Als vorbereitende Maßnahme soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, welche verschiedene Formen der Zusammenarbeit  zwischen den regionalen Akteuren prüft und bewertet. Diese Machbarkeitsstudie wurde als Projekt unter dem Titel "Südniedersächsischer Innovationscampus" (SNIC) bewilligt und wird zum Teil aus EFRE-Mitteln finanziert. Das ifh Göttingen ist neben der Universität Göttingen und der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen eine der beteiligten Institutionen.

Neues Konzept für die "Bibliografie des Handwerks und Gewerbes"

Das volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) ist eine zentrale Anlaufstelle für Literaturfragen aus dem Handwerk. In diesem Rahmen stellt das ifh auf seiner Website ein ständig aktualisiertes Literaturrecherche-Tool zur Verfügung. Außerdem wurden die wichtigsten Publikationen mit Handwerksbezug einmal im Jahr zusammengefasst und als "Bibliografie des Handwerks und des Gewerbes" in Print vertrieben. Aufgrund des veränderten Nutzerverhaltens wird die bisherige Bibliografie durch eine themengebundene Spezialbibliografie abgelöst, welche als E-Publikation frei zugänglich sein wird. Das neue Format soll eine verständliche und lesbare Kurzzusammenfassung von wissenschaftlichen Aufsätzen zu einem aktuellen Thema mit Handwerksbezug bieten.

Prof. Bizer im handwerk.magazin zur Zukunft des Handwerks

Grundsätzlich sieht Prof. Bizer die Zukunft des Handwerks positiv. Dies liegt insbesondere daran, dass die Handwerksbetriebe in der Lage sind, individuelle Kundenwünsche zu befriedigen. Da das Handwerk überwiegend aus Kleinst- und Kleinbetrieben besteht, könnte die relativ geringe strategische Anpassungsfähigkeit der Betriebe ein Problem darstellen, weil die hierfür notwendigen personellen Ressourcen meist nicht oder nur ungenügend vorhanden sind. Hinzu kommt, dass die gesamtwirtschaftliche Position des Handwerks in den letzten Jahren durch die sinkenden Reallöhne und die enorme Exportorientierung stark beeinträchtigt worden ist. Wenn es den Handwerksunternehmen jedoch gelingt, neue Entwicklungen, wie z.B. bei "Industrie 4.0", aufzugreifen, wird es sich Marktvorteile sichern können.

Dr. Müller hält Vortrag über Soloselbstständige im Handwerk

Auf der Mitgliederversammlung des Unternehmerverbandes Handwerk Baden-Württemberg am 15. Juli 2014 in Stuttgart stand das Thema "Soloselbstständigkeit im Handwerk – eine sozialpolitische Zeitbombe?" im Fokus. Das zentrale Referat hielt der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller. Er führte dabei aus, dass sich der Anteil der Soloselbstständigen im Handwerk in den letzten Jahren stark erhöht hat. Heute gehören über 40 % aller Handwerksunternehmen zu dieser Gruppe. Da diese Personen häufig nur ein geringes Einkommen erzielen, sorgt ein größerer Teil auch nicht in ausreichendem Maße für seine soziale Absicherung vor. In der anschließenden Diskussion ging es primär darum, welche diesbezüglichen Forderungen an die politischen Entscheidungsträger gerichtet werden können.

Die Präsentation von Herrn Dr. Müller steht hier zum Download bereit:

Dr. Klaus Müller beim Thüringer Handwerkertalk

In diesem Jahr stand der Thüringer Handwerkertalk unter dem Motto "Quo vadis – Potenzialanalyse Thüringer Handwerk – Resümee und Effekte". Nach der Eröffnungsrede durch den Thüringer Wirtschaftsminister, Herrn Uwe Höhn, stellte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor, die das ifh Göttingen im vergangenen Jahr erstellt hatte. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion statt, wo über Handlungsempfehlungen der Studie diskutiert wurde. Teilnehmer waren neben Minister Höhn und Dr. Müller auch der Präsident des Thüringer Handwerkstages, Herr Stefan Lobenstein, und ein Handwerksunternehmer, Herr Schellenberg.

Die Präsentation von Herrn Dr. Müller finden Sie hier:

ifh Göttingen veröffentlicht Arbeitsheft zu Effekten einer steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden

Steuerliche Förderung, zusätzlich neben den bisherigen Instrumenten aus KfW-Krediten und ‑Zuschüssen, kann die Energiewende in Deutschland kräftig ankurbeln. Dies zeigt eine aktuelle Studie des volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk (ifh) an der Universität Göttingen. Überdies belegen die Autoren der Studie anhand einer Modellrechnung, dass Minder­einnahmen aus diesen Steuererleichterungen durch Mehreinnahmen und Einsparungseffekte an anderer Stelle um mehr als 880 Mio. Euro überkompensiert würden.

Dr. Klaus Müller spricht im hessischen Fernsehen über die Auswirkungen der HwO-Reform von 2013

In einem kurzen Beitrag beschäftigte sich die Hessenschau am 15. Mai 2014  mit der Handwerksrechtsnovelle von 2004. Neben einem ausführlichen Bericht über die Situation in einem Malerbetrieb wurde u.a.  auch der Geschäftsführer des ifh Göttingen nach seiner Einschätzung der Auswirkungen aus wissenschaftlicher Sicht befragt. Dr. Müller wies darauf hin, dass  die Stabilität der neuen Gründungen relativ gering ist und die Gefahr einer Dequalifizierungsspirale droht, in dem die Gründer eine immer schlechtere Qualifikation aufweisen, diese in der Regel nicht mehr ausbilden und auch die Verbraucher eine schlechtere Qualität bekommen.

ifh Göttingen beginnt dreijähriges Forschungsprojekt zum Thema Handwerk und Energiewende im Gebäudesektor

Im Auftrag der Schwäbisch Hall Stiftung und in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) startet das ifh Göttingen ein neues Forschungsprojekt zum Thema Handwerk und Energiewende im Gebäudesektor. Die energetische Sanierung älterer Wohngebäude ist von zentraler Bedeutung bei der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung. Es soll untersucht werden, welchen Beitrag das Handwerk bei der Umsetzung dieser Maßnahmen leisten kann. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welche gesetzlichen und ökonomischen Hindernisse überwunden werden müssen, um die angestrebte Erhöhung der Sanierungsrate zu gewährleisten. Die abschließenden Politikempfehlungen werden sich unter anderem mit den Themen staatliche Förderung, Gebäudeenergieberatung und individualisierter Sanierungsfahrpläne befassen. 

Frau Dr. Haverkamp referiert zum Thema "Der Arbeitsmarkt im Handwerk: Entwicklungstendenzen und Handlungsoptionen"

Auf Einladung der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen referierte Frau Dr. Katarzyna Haverkamp  am 26. Mai 2014 auf der Sitzung des Gewerbeförderungsausschusses der Handwerkskammer zum Thema "Der Arbeitsmarkt im Handwerk: Entwicklungstendenzen und Handlungsoptionen". In dem Vortrag ging Frau Dr. Haverkamp ausführlich auf die Problematik der Nachwuchs- und Fachkräfteversorgung im Handwerk ein und stellte sowohl die zentralen Entwicklungstendenzen seit 1992 als auch Prognosen für die nähere Zukunft vor.

Die Präsentation von Frau Dr. Haverkamp kann hier heruntergeladen werden:

Analyse der Betriebsgrößenstrukturen im Handwerk

Auf zwei Beraterveranstaltungen im Handwerk referierte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, über die Veränderungen der Unternehmenslandschaft im Handwerk. Zum einen sprach er am 19. Mai 2014 in Berlin beim Expertenkreis „Innovations- und Wissensmanagement“ über „Veränderungen der Betriebsgrößenstruktur im Handwerk“, zum anderen am 21. Mai 2014 in Dresden auf der Fachtagung der Beratungsstellenleiter der Handwerksorganisationen. In beiden Veranstaltungen stellte er ausführlich die Strukturveränderungen im Handwerk der letzten Jahre dar.

Prof. Bizer hält Vortrag zum Thema "Fachkräftebedarf und Arbeitgeberattraktivität"

Beim Forum "Moment mal... Zeit für Impulse" hielt Prof. Bizer am 20. Mai 2014 den Eröffnungsvortrag mit dem Thema "Fachkräftebedarf und Arbeitgeberattraktivität" in Bad Sooden-Allendorf vor rund 300 Vertretern der nordhessischen Wirtschaft. Die Präsentation von Prof. Bizer kann hier heruntergeladen werden:

ifh Göttingen veröffentlicht Studie zu Ein-Personen-Unternehmen im Handwerk

Das ifh Göttingen zeigt in der Studie Bd. 95 "Soloselbstständigkeit im Handwerk - Anzahl, Bedeutung und Merkmale der Ein-Personen-Unternehmen", dass 42 Prozent der Handwerker soloselbstständig sind - eine Vielfalt mit Potenzial

Im deutschen Handwerk sorgt zunehmend eine Unternehmensgruppe für Furore, die bisher wenig Aufmerksamkeit erhalten hat: die Soloselbstständigen. Bis kurz vor der Jahrtausendwende hatte die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) kontinuierlich abgenommen. Seither ist sie wieder drastisch angewachsen, zwischen 1995 und 2010 um 241 Prozent. Besonders nach der Öffnung des Handwerks für zulassungsfreie Berufe 2004 haben einige Handwerkszweige mit einem Plus von mehreren 100 Prozent geboomt.

ifh Göttingen mit Aufsatz in Fachzeitschrift für Berufsbildungsforschung vertreten

Die Bedeutung externer Fachkräfterekrutierung im Handwerk sowie die Konsequenzen des Einsatzes dieser Rekrutierungsstrategie für die Handwerksbetriebe sind Gegenstand eines Aufsatzes, der in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung "BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis" erschienen ist. Die Autorin, ifh-Mitarbeiterin Dr. Katarzyna Haverkamp, zeigt in diesem Beitrag, dass die Rekrutierungsprozesse der Handwerksbetriebe am externen Arbeitsmarkt überwiegend auf die Gewinnung von Fachkräften für qualifizierte Tätigkeiten abzielen.  Allerdings verdeutlicht die Analyse auch, dass externe Rekrutierung mit erhöhten Personalausgaben verbunden ist.

Der Link zur Zeitschrift: http://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/bwp/home

 

Dr. Müller hält Vortrag auf Obermeistertag der HWK Erfurt

Die Handwerkskammer Erfurt führt in ihrem Kammerbezirk jährlich einen Obermeistertag durch. Auf dieser Veranstaltung, die in diesem Jahr parallel zur 24. Thüringen Ausstellung stattfand, stellte Herr Müller die Ergebnisse der Potenzialanalyse "Modernes Handwerk Thüringen" ausführlich vor. 

Erkenntnisse aus ifh-Publikationen finden auch in den großen Medien Beachtung

Erkenntnisse aus den Veröffentlichungen des ifh Göttingen werden verstärkt in diversen Zeitungen und Zeitschriften aus dem Handwerksbereich und in den großen deutschen Tageszeitungen zitiert. Besonders hervorzuheben ist die Studie über "Stabilität und Ausbildungsbereitschaft von Existenzgründungen im Handwerk". In dieser Studie wurde ermittelt, dass durch die Novellierung der Handwerksordnung in 2003 die Bestandsfestigkeit in den zulassungsfrei gestellten Handwerkszweigen deutlich gesunken ist und dass nach fünf Jahren weniger als fünfzig Prozent der Gründungen noch am Markt aktiv sind. Auch die Ausbildungsbereitschaft der  Gründer hat deutlich abgenommen.  Diese und weitere Erkenntnisse wurden von der ZEIT, der Frankfurter Rundschau oder der tageszeitung (taz) aufgegriffen. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde jüngst über die Ergebnisse der Nachfolgestudien des ifh berichtet.

Prof. Bizer hält Vortrag auf der Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Während der Tagung „Innovationsförderung im Rahmen der neuen EU-Förderperiode und darüber hinaus“, die am 17. und 18. März 2014 stattfand und von der Evangelischen Akademie Loccum in Kooperation mit dem CIMA Institut für Regionalwirtschaft (Hannover) und der NBank Niedersachsen organisiert wurde, referierte Prof. Bizer, Direktor des ifh Göttingen, zum Thema "Innovation: Nicht nur etwas für große High-tech-Betriebe".  

Prof. Bizer verdeutlichte in seinem Vortrag die im Bundesländer-Vergleich unterdurchschnittliche Innovationskraft kleinerer niedersächsischen Betriebe und betonte die Notwendigkeit, im Rahmen der Förderpolitik neue Formate zu entwickeln, welche bei der Einbindung von KMUs und Handwerksunternehmen in Innovationsnetzwerke unterstützend wirken könnten. Die Präsentation von Prof. Bizer kann hier heruntergeladen werden:

ifh-Studie zum ehrenamtlichen Engagement der Arbeitnehmervertreter im NRW-Handwerk vorgestellt

Im Auftrag des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT)  hat das ifh Göttingen im Rahmen einer Studie untersucht, in welchen Bereichen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des nordrhein-westfälischen Handwerks ehrenamtlich bzw. freiwillig engagieren und welche wirtschaftliche Bedeutung dieser Tätigkeit zukommt. Im Beisein von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin wurden die zentralen Ergebnisse der Studie nun von ifh-Mitarbeiter, Dr. Jörg Thomä, am 19.03.2014 in Düsseldorf der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. In Ergänzung zur Studie wurde im Rahmen der Veranstaltung eine Sonderausgabe des "handfest"-Jugendmagazins unter dem Titel "ehrensache" präsentiert. Darin werden engagierte Handwerksbeschäftigte in den Mittelpunkt gestellt und ihre Meinungen und Beweggründe anschaulich präsentiert.

Erwerbstätigkeit von Frauen im Handwerk fördern

Am 19. März 2014 fand das erste Treffen der begleitenden Arbeitsgruppe zum Projekt „Mehr Frauen im Handwerk!“ statt. Bei dem Projekt handelt es sich um ein vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziertes Vorhaben, bei dem die Erwerbssituation von Frauen im Handwerk auf Basis vorhandener repräsentativer Datensätze untersucht werden soll. Während der ersten Sitzung des Projektbeirats wurden die Projektschwerpunkte und die geplante Vorgehensweise diskutiert. Herr Dr. Müller und Frau Dr. Haverkamp stellten auch erste statistische Übersichten zur Rolle der Frauen im Bildungssystem sowie zum Gründungsgeschehen im Handwerk vor.

Die Präsentation der ersten Projektsitzung kann hier heruntergeladen werden:

ifh-Mitarbeiterin erhält den Forschungspreis für die beste volkswirtschaftliche Dissertation in Göttingen

Frau Dr. Nora Vogt, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifh Göttingen, wird mit dem Florenz-Sartorius-Forschungspreis für ihre vor kurzem an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen vorgelegte Dissertation ausgezeichnet. Dr. Vogt promovierte am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung bei Prof. Dr. Kilian Bizer, dem Direktor des ifh Göttingen. In ihrer Dissertation untersuchte sie den Einfluss von Vertrauen und Reziprozität in kompetitiven Ausschreibungen für die Bereitstellung öffentlicher Güter.  Während ihrer Promotionsphase war sie an mehreren Projekten des ifh Göttingen beteiligt. Zurzeit arbeitet sie an Projekten über Soloselbstständige im Handwerk und über Frauenerwerbstätigkeit im Handwerk mit.