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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

ifh Studie über "Strukturanalyse SHK-Handwerk" veröffentlicht

Das ifh hat im letzten Jahr im Auftrag des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima eine Studie erstellt, die sich erstmals mit der besonderen Situation in den SHJK-Handwerken beschäftigt. Die Studie basiert auf einer bisher noch nicht vorhandenen, einheitlichen Datenbasis für das gesamte SHK-Handwerk und ermöglicht zahlreiche fundierte Rückschlüsse über die vier Handwerkszweige Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Behälter- und Apparatebauer.

Unter anderem zeigt die Studie, dass SHK-Innungsbetriebe fast doppelt so umsatzstark und durchschnittlich mit fast doppelt so vielen Beschäftigten am Markt tätig sind wie nichtorganisierte Betriebe. Außerdem liegen die organisierten SHK-Betriebe beim Qualifikationsniveau sowie bei der Anzahl der Ausbildungsbetriebe und der Auftragsreichweite signifikant vorne.

ifh-Mitarbeiterin referiert auf dem Schweizer Kongress der Berufsbildungsforschung

Auf dem 4. Schweizer Kongress der Berufsbildungsforschung, welches vom 25. bis 27. März dieses Jahres in Zollikofen stattfand, referierte Dr. Katarzyna Haverkamp über die Frage, wie sich die Muster der Geschlechtersegregation im Ausbildungssystem des Handwerks im Zeitablauf verändert haben. Sie zeigte, dass trotz der allgemeinen Persistenz der Strukturen wichtige Veränderungen auf der Ebene einzelner Berufe feststellbar sind. Dieser Vortrag stellte einen der vier Beiträge dar, die im Rahmen des Symposiums "Geschlechtersegregation in Berufsbildungssystemen: Ursachen und Entwicklung" ("Gender segregation in VET: Couses and development") diskutiert wurden.

Dr. Klaus Müller zieht Bilanz über 10 Jahre Novellierung der Handwerksordnung

In einem Vortrag beim Unternehmertag 2015 des Unternehmerverbandes Handwerk Nordrhein-Westfalen am 26.03.2015 in Düsseldorf stellte der Geschäftsführer des ifh Göttingen die vielfältigen Ergebnisse des Instituts über die Auswirkungen der HwO-Reform von 2004 vor. Er verwies insbesondere darauf, dass es zwar zu einem Gründungsboom in den neu geschaffenen B1-Handwerken gekommen sei, diese Betriebe aber häufig nicht lange am Markt Bestand hatten oder es sich um Soloselbstständige handelte. Eine Stärkung der Innovationskraft des Handwerks durch diese Reform sei nicht zu erkennen. Ebenfalls kann kein positiver Beschäftigungseffekt abgeleitet werden. Dafür sind negative Auswirkungen auf die Bildung von Humankapital (vor allem Rückgang bei den Meisterprüfungen) festzustellen.

Die Präsentation von Herrn Dr. Müller finden Sie hier:

ifh Göttingen veröffentlicht Beitrag zur Rolle des Handwerks auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand

Die Ausgestaltung der deutschen Klimaschutzpolitik hat neben der allgemeinpolitischen Dimension auch wirtschaftspolitische Auswirkungen. So sind die Umsetzung von Energieeinsparungen, der Ausbau erneuerbarer Energien und die verbesserte Energieeffizienz von großer Tragweite für Immobilienbesitzer, deren Häuser Sanierungsbedarf haben, und für Handwerksbetriebe, die entsprechende Leistungen anbieten. Das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh) an der Universität Göttingen hat die aus der deutschen Klimaschutzpolitik bis 2030 erwachsenden Umsatzpotenziale für das Handwerk sowie Hemmnisfaktoren und Lösungsansätze in der energetischen Gebäudesanierung ermittelt.

Einladung zum Workshop „Fokus Handwerk“

In Hagen findet am 10. und 11. Juni diesen Jahres ein Workshop mit dem Thema "Fokus Handwerk: Aktuelle Perspektiven einer interdisziplinären Handwerksforschung" statt. Der Workshop knüpft an eine Veranstaltung im September 2013 beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin an, auf dem der Bedarf nach Austausch für eine neue, interdisziplinäre Handwerksforschung deutlich wurde. In Hagen soll nun konkret zu Inhalten, Quellen und Methoden einer differenzierten und interdisziplinären Handwerksgeschichtsforschung diskutiert, der Blick geschärft und aktuelle Perspektiven und Forschungstendenzen beleuchtet werden.

Dr. Klaus Müller, Geschäftsführer des ifh Göttingen, gehört zum Vorbereitungsteam diesen Workshops und wird die Moderation einer Session übernehmen. Frau Dr. Haverkamp, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifh, wird mit einem Vortrag am Workshop teilnehmen.

Neue ifh-Schriftenreihe: Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung

Neue ifh-Veröffentlichungen zu aktuellen Themen werden in Zukunft als "Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung" kostenfrei und zeitnah in Form eines Open-Access-Dokuments auf der ifh-Homepage angeboten. Damit wird der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit eröffnet, jederzeit und ohne finanzielle und technische Barrieren auf aktuelle Ergebnisse aus der volkswirtschaftlichen Handwerksforschung zuzugreifen. Um eine optimale Auffindbarkeit bei der Online-Suche zu gewährleisten, wird jede Ausgabe mit einem DOI (ein eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator) versehen.  Die "Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung" lösen die bisher in Printform herausgegebene Schriftenreihe "Göttinger Handwerkswirtschaftliche Arbeitshefte" ab.

Neues ifh-Drittmittelprojekt zur Bedeutung von handwerklichem Erfahrungswissen für Innovationen

Das ifh Göttingen beteiligt sich am Projektverbund "Objekte der Könner – Materialisierungen handwerklichen Erfahrungswissens zwischen Tradition und Innovation" (OMAHETI), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Gegenstand der Untersuchung ist die Rolle von erfahrungsbasiertem Handwerkswissen (tacit craft knowledge) für die Schaffung von Innovationen. Im Teilprojekt des ifh Göttingen wird zu diesem Zweck institutionenökonomisch danach gefragt, auf welche Weise und in welchen institutionellen Arrangements traditionelles Wissen im Handwerk angeeignet, erhalten und weitergegeben wird, um für Neuschöpfungen im Spannungsfeld von Tradition und Innovation wirksam werden zu können.

Dr. Runst hält Fachvortrag zur feierlichen Eröffnung der Baumesse "Öko 2015"

Die Handwerkskammer Trier war Gastgeber der diesjährigen Leistungsschau des Handwerks in der Region Trier, die unter dem Leitthema "Bauen und Sanieren" am 21. und 22. Februar 2015 stattfand. Bei der Eröffnung befasste sich Herr Dr. Runst, Mitarbeiter des ifh Göttingen, in seinem Vortrag mit der Frage "Lässt sich die energetische Gebäudesanierung beschleunigen?" Er stellte die drei zentralen Akteure (Politik, Hausbesitzer/-innen, Gewerke) und deren Handlungsanreize und Motivationen kurz vor und diskutierte vor allem die Frage nach der Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen.

Der ifh-Tätigkeitsbericht 2014 beschreibt 15 aktuelle Forschungsprojekte der Handwerkswirtschaft

Das Handwerk bietet eine große Bandbreite von Themen, die sich wissenschaftlich zu ergründen lohnen. Sind, zum Beispiel, die zunehmenden Ein-Personen-Unternehmer im Handwerk „Kümmerexistenzen“ oder zeigt sich in der Solo-Selbstständigkeit eher ein Trend zur Spezialisierung in der Nische? Auch die Auswir­kungen der Energiepolitik der Bundesregierung - ob Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder Förderung von Wohngebäudesanierungen - werfen für das Handwerk Fragen auf, die die Studien des ifh zu beant­worten helfen. Ebenso rückt das ifh EU-politische Themen in den Fokus; z.B. die Transparenzinitiative, mit der die EU-Kommission vermeintliche Zugangshürden zur Berufswelt in Europa abbauen will. Birgt sie Gefahren für die hohen Qualitätsstandards deutscher Handwerksberufe?

ifh Göttingen auf Konferenz zur Mittelstandsforschung vertreten

Unter dem Leitthema "Neue Perspektiven und Chancen für den Mittelstand" fand das 4. Forum Mittelstandsforschung in diesem Jahr am 9. und 10. Februar 2015 in der Schweiz statt. Gastgeber und Unterstützer der Konferenz war die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. Auch das ifh Göttingen  war mit einem Beitrag vertreten. Dr. Jörg Thomä sprach in seinem Vortrag über "Innovationshemmnisse im Kleinunternehmenssektor".

Anregungen und Argumente zur Erschließung des Geschichtsbilds des Handwerks

Die Workshop-Dokumentation, vom ifh Göttingen als Studie Bd. 96 "Geschichte des Handwerks - Handwerk im Geschichtsbild" herausgegeben,  eröffnet Perspektiven zur Kooperation zwischen Historikern, Archiven, Museen, Lehrerausbildung und Handwerk

"Wenn das Handwerk daran interessiert ist, in den Geschichtsbüchern vorzukommen, dann muss es etwas dafür tun." Auch wenn dieser Satz erst im Laufe eines Workshops zum Thema "Geschichte des Handwerks – Handwerk im Geschichtsbild" fiel, so stand er doch wie ein imaginäres Motto über der gesamten Tagung, deren umfassende Dokumentation jetzt das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) veröffentlicht hat.

ifh Göttingen sucht wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

Am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) ist zum 1.4.2015 die Stelle einer/s wissenschaftlichen Mitarbeiters/in (65%) mit der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von z.Zt. 25,35 Stunden/Woche zu besetzen.

Die Stelle ist projektfinanziert durch das BMBF und auf 3 Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TVöD.

Das ifh Göttingen analysiert die Fachkräfteproblematik des Handwerks

Mit Blick auf die kleinbetrieblich geprägte Handwerkswirtschaft besteht in der öffentlichen Diskussion die Sorge vor einem ausgeprägten "Fachkräftemangel". Es fehlt in diesem Zusammenhang jedoch an Untersuchungen, die sich mit diesem Sachverhalt tiefergehend auseinandersetzen. Im Rahmen zweier Veröffentlichungen geht daher ifh-Mitarbeiter Dr. Jörg Thomä der Frage nach, ob eine ausreichende Fachkräfteversorgung aktuell und in der näheren Zukunft insbesondere für Handwerksbetriebe eine Herausforderung darstellt. Zu diesem Zweck diskutiert er verschiedene empirische Befunde hinsichtlich ihrer Implikationen für die handwerkliche Nachwuchs- und Fachkräftesicherung.

ifh Göttingen veröffentlicht Arbeitsheft "Intelligente Energienutzung am Beispiel von Smart Metering"

Die gesetzgeberischen Maßnahmen der Bundesregierung, zur Erreichung der angestrebten Klimaziele den Energieverbrauch zu drosseln, fruchten bisher zu wenig. Trotz Energieeinsparverordnung (EnEV), Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und speziellen KfW - Förderprogrammen gibt es besonders in der energetischen Gebäudesanierung erhebliche Verzögerungen auf dem Weg zu höherer Energieeffizienz. Eine Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) weist jetzt am Beispiel des Einsatzes von intelligenten Stromverbrauchszählern, dem sogenannten Smart Metering, nach, dass kaum jemand der Beteiligten, ob Stromkunde, Elektrizitätswerk oder Netzbetreiber, und nicht einmal die Handwerke, die diese modernen Techniken installieren, den Umstieg voller Elan mitträgt.

Mitarbeiter/-innen des ifh Göttingen referieren auf einer internationalen Tagung

Im Rahmen der Tagung "Gender segregation in vocational education" diskutierten am 18. und 19. November 2014 in Oslo Wissenschaftler/-innen aus sieben OECD-Ländern die Frage, inwieweit geschlechtsspezifische Berufswahl junger Menschen von institutionellen Rahmenbedingungen und länderspezifischen Bildungsstrukturen in den jeweiligen Ländern beeinflusst wird. Am ersten Tagungstag referierten Frau Dr. Haverkamp und Dr. Petrik Runst vom ifh Göttingen zum Thema "Feminisation of occupations in the German vocational training system of skilled crafts". Die vorgestellten Ergebnisse wurden im Rahmen des ifh-Projekts "Mehr Frauen ins Handwerk!" gewonnen, das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziell gefördert wird.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Dr. Runst präsentiert Forschungsergebnisse auf dem G-Forum 2014

Auf dem diesjährigen G-Forum, dem wichtigsten Treffen der Gründerforscher in Deutschland, das am 13. - 14. November 2014 in Oldenburg stattfand, stellte Dr. Runst seine Forschungsarbeit zum Thema "Entrepreneurship and Ideology" vor. Er legte dar, dass sich neue Selbstständige bei einer Reihe von Themen im Durchschnitt weniger Staatseingriffe wünschen als Angestellte. Es wurde weiterhin gezeigt, dass dies keine Resultate der Erfahrungen sind, die in den ersten Jahren nach der Firmengründung gemacht wurden. Der ideologische Unterschied besteht bereits zu Beginn der Firmengründung.

Vortrag des ifh Göttingen auf Binnenmarktforum der EU-Kommission

Am Freitag den 14. November 2014 veranstaltete die EU-Kommission in Berlin ein Binnenmarktforum mit dem Titel "Reglementierung von Berufen – Auswirkungen und zukünftige Entwicklungen". Hintergrund der Veranstaltung ist die Transparenzinitiative der EU-Kommission zu den regulierten Berufen in Europa. In diesem Rahmen wurde auch über die deutsche Handwerksordnung mit seinen 41 zulassungspflichtigen Zweigen diskutiert.

Im Rahmen des ersten Panels "Soziale und wirtschaftliche Auswirkungen der Reglementierung von Berufen" stellte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, die Ergebnisse des Göttinger Instituts insbesondere zu den Auswirkungen der Handwerksnovellierung von 2004 vor.

Mitgliederversammlung des ifh Göttingen 2014

Am 04.  November 2014 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V. statt. Geleitet wurde sie vom Vorsitzenden Peter Voss, Präsident der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen. Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Bericht von Professor Dr. Kilian Bizer und von Dr. Klaus Müller über die vergangenen und zukünftigen Aktivitäten im Institut.

ifh-Mitarbeiter veröffentlicht Gastbeitrag im BBE-Newsletter

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) widmet sich in seinem aktuellen Newsletter dem facettenreichen Verhältnis von bürgerschaftlichem Engagement und Erwerbsarbeit. Veröffentlicht wurde unter anderem ein Gastbeitrag von Dr. Jörg Thomä zur ehrenamtlichen Beteiligung der Arbeitnehmerseite in der Handwerksorganisation. Das Papier fasst ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Studie zusammen, die das ifh Göttingen im Auftrag des Westdeutschen Handwerkskammertags durchgeführt hat. Das BBE ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Deren übergeordnetes Ziel ist es, die Bürgergesellschaft und bürgerschaftliches Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen nachhaltig zu fördern.

Der Beitrag ist hier zu finden: Link zum BBE-Newsletter

Dr. Klaus Müller nimmt am Round Table Mittelstand teil

In Berlin kamen am 3.11.2014 Wissenschaftler aus verschiedenen Instituten, Vertreter von Verbänden und Experten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammen, um über mittelstandsrelevante Fragen zu diskutieren. Die Begrüßung erfolgte durch Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung. Moderiert wurde die Sitzung von Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn.

In diesem Jahr diskutierte die Expertenrunde vor dem Hintergrund sinkender Existenzgründerzahlen über Chancen und Herausforderungen des Gründungsgeschehens in Deutschland. Ein wesentliches Ergebnis der Expertenrunde: Es ist weniger die Anzahl der gegründeten Unternehmen entscheidend, als vielmehr ihr Wachstumspotenzial und die Nachhaltigkeit der Gründungen. Studien belegen, dass vor allem innovative Gründungen mehr Mitarbeiter beschäftigen und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.