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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

ifh Göttingen beginnt dreijähriges Forschungsprojekt zum Thema Handwerk und Energiewende im Gebäudesektor

Im Auftrag der Schwäbisch Hall Stiftung und in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) startet das ifh Göttingen ein neues Forschungsprojekt zum Thema Handwerk und Energiewende im Gebäudesektor. Die energetische Sanierung älterer Wohngebäude ist von zentraler Bedeutung bei der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung. Es soll untersucht werden, welchen Beitrag das Handwerk bei der Umsetzung dieser Maßnahmen leisten kann. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welche gesetzlichen und ökonomischen Hindernisse überwunden werden müssen, um die angestrebte Erhöhung der Sanierungsrate zu gewährleisten. Die abschließenden Politikempfehlungen werden sich unter anderem mit den Themen staatliche Förderung, Gebäudeenergieberatung und individualisierter Sanierungsfahrpläne befassen. 

Frau Dr. Haverkamp referiert zum Thema "Der Arbeitsmarkt im Handwerk: Entwicklungstendenzen und Handlungsoptionen"

Auf Einladung der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen referierte Frau Dr. Katarzyna Haverkamp  am 26. Mai 2014 auf der Sitzung des Gewerbeförderungsausschusses der Handwerkskammer zum Thema "Der Arbeitsmarkt im Handwerk: Entwicklungstendenzen und Handlungsoptionen". In dem Vortrag ging Frau Dr. Haverkamp ausführlich auf die Problematik der Nachwuchs- und Fachkräfteversorgung im Handwerk ein und stellte sowohl die zentralen Entwicklungstendenzen seit 1992 als auch Prognosen für die nähere Zukunft vor.

Die Präsentation von Frau Dr. Haverkamp kann hier heruntergeladen werden:

Analyse der Betriebsgrößenstrukturen im Handwerk

Auf zwei Beraterveranstaltungen im Handwerk referierte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, über die Veränderungen der Unternehmenslandschaft im Handwerk. Zum einen sprach er am 19. Mai 2014 in Berlin beim Expertenkreis „Innovations- und Wissensmanagement“ über „Veränderungen der Betriebsgrößenstruktur im Handwerk“, zum anderen am 21. Mai 2014 in Dresden auf der Fachtagung der Beratungsstellenleiter der Handwerksorganisationen. In beiden Veranstaltungen stellte er ausführlich die Strukturveränderungen im Handwerk der letzten Jahre dar.

Prof. Bizer hält Vortrag zum Thema "Fachkräftebedarf und Arbeitgeberattraktivität"

Beim Forum "Moment mal... Zeit für Impulse" hielt Prof. Bizer am 20. Mai 2014 den Eröffnungsvortrag mit dem Thema "Fachkräftebedarf und Arbeitgeberattraktivität" in Bad Sooden-Allendorf vor rund 300 Vertretern der nordhessischen Wirtschaft. Die Präsentation von Prof. Bizer kann hier heruntergeladen werden:

ifh Göttingen veröffentlicht Studie zu Ein-Personen-Unternehmen im Handwerk

Das ifh Göttingen zeigt in der Studie Bd. 95 "Soloselbstständigkeit im Handwerk - Anzahl, Bedeutung und Merkmale der Ein-Personen-Unternehmen", dass 42 Prozent der Handwerker soloselbstständig sind - eine Vielfalt mit Potenzial

Im deutschen Handwerk sorgt zunehmend eine Unternehmensgruppe für Furore, die bisher wenig Aufmerksamkeit erhalten hat: die Soloselbstständigen. Bis kurz vor der Jahrtausendwende hatte die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) kontinuierlich abgenommen. Seither ist sie wieder drastisch angewachsen, zwischen 1995 und 2010 um 241 Prozent. Besonders nach der Öffnung des Handwerks für zulassungsfreie Berufe 2004 haben einige Handwerkszweige mit einem Plus von mehreren 100 Prozent geboomt.

ifh Göttingen mit Aufsatz in Fachzeitschrift für Berufsbildungsforschung vertreten

Die Bedeutung externer Fachkräfterekrutierung im Handwerk sowie die Konsequenzen des Einsatzes dieser Rekrutierungsstrategie für die Handwerksbetriebe sind Gegenstand eines Aufsatzes, der in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung "BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis" erschienen ist. Die Autorin, ifh-Mitarbeiterin Dr. Katarzyna Haverkamp, zeigt in diesem Beitrag, dass die Rekrutierungsprozesse der Handwerksbetriebe am externen Arbeitsmarkt überwiegend auf die Gewinnung von Fachkräften für qualifizierte Tätigkeiten abzielen.  Allerdings verdeutlicht die Analyse auch, dass externe Rekrutierung mit erhöhten Personalausgaben verbunden ist.

Der Link zur Zeitschrift: http://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/bwp/home

 

Dr. Müller hält Vortrag auf Obermeistertag der HWK Erfurt

Die Handwerkskammer Erfurt führt in ihrem Kammerbezirk jährlich einen Obermeistertag durch. Auf dieser Veranstaltung, die in diesem Jahr parallel zur 24. Thüringen Ausstellung stattfand, stellte Herr Müller die Ergebnisse der Potenzialanalyse "Modernes Handwerk Thüringen" ausführlich vor. 

Erkenntnisse aus ifh-Publikationen finden auch in den großen Medien Beachtung

Erkenntnisse aus den Veröffentlichungen des ifh Göttingen werden verstärkt in diversen Zeitungen und Zeitschriften aus dem Handwerksbereich und in den großen deutschen Tageszeitungen zitiert. Besonders hervorzuheben ist die Studie über "Stabilität und Ausbildungsbereitschaft von Existenzgründungen im Handwerk". In dieser Studie wurde ermittelt, dass durch die Novellierung der Handwerksordnung in 2003 die Bestandsfestigkeit in den zulassungsfrei gestellten Handwerkszweigen deutlich gesunken ist und dass nach fünf Jahren weniger als fünfzig Prozent der Gründungen noch am Markt aktiv sind. Auch die Ausbildungsbereitschaft der  Gründer hat deutlich abgenommen.  Diese und weitere Erkenntnisse wurden von der ZEIT, der Frankfurter Rundschau oder der tageszeitung (taz) aufgegriffen. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde jüngst über die Ergebnisse der Nachfolgestudien des ifh berichtet.

Prof. Bizer hält Vortrag auf der Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Während der Tagung „Innovationsförderung im Rahmen der neuen EU-Förderperiode und darüber hinaus“, die am 17. und 18. März 2014 stattfand und von der Evangelischen Akademie Loccum in Kooperation mit dem CIMA Institut für Regionalwirtschaft (Hannover) und der NBank Niedersachsen organisiert wurde, referierte Prof. Bizer, Direktor des ifh Göttingen, zum Thema "Innovation: Nicht nur etwas für große High-tech-Betriebe".  

Prof. Bizer verdeutlichte in seinem Vortrag die im Bundesländer-Vergleich unterdurchschnittliche Innovationskraft kleinerer niedersächsischen Betriebe und betonte die Notwendigkeit, im Rahmen der Förderpolitik neue Formate zu entwickeln, welche bei der Einbindung von KMUs und Handwerksunternehmen in Innovationsnetzwerke unterstützend wirken könnten. Die Präsentation von Prof. Bizer kann hier heruntergeladen werden:

ifh-Studie zum ehrenamtlichen Engagement der Arbeitnehmervertreter im NRW-Handwerk vorgestellt

Im Auftrag des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT)  hat das ifh Göttingen im Rahmen einer Studie untersucht, in welchen Bereichen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des nordrhein-westfälischen Handwerks ehrenamtlich bzw. freiwillig engagieren und welche wirtschaftliche Bedeutung dieser Tätigkeit zukommt. Im Beisein von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin wurden die zentralen Ergebnisse der Studie nun von ifh-Mitarbeiter, Dr. Jörg Thomä, am 19.03.2014 in Düsseldorf der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. In Ergänzung zur Studie wurde im Rahmen der Veranstaltung eine Sonderausgabe des "handfest"-Jugendmagazins unter dem Titel "ehrensache" präsentiert. Darin werden engagierte Handwerksbeschäftigte in den Mittelpunkt gestellt und ihre Meinungen und Beweggründe anschaulich präsentiert.

Erwerbstätigkeit von Frauen im Handwerk fördern

Am 19. März 2014 fand das erste Treffen der begleitenden Arbeitsgruppe zum Projekt „Mehr Frauen im Handwerk!“ statt. Bei dem Projekt handelt es sich um ein vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziertes Vorhaben, bei dem die Erwerbssituation von Frauen im Handwerk auf Basis vorhandener repräsentativer Datensätze untersucht werden soll. Während der ersten Sitzung des Projektbeirats wurden die Projektschwerpunkte und die geplante Vorgehensweise diskutiert. Herr Dr. Müller und Frau Dr. Haverkamp stellten auch erste statistische Übersichten zur Rolle der Frauen im Bildungssystem sowie zum Gründungsgeschehen im Handwerk vor.

Die Präsentation der ersten Projektsitzung kann hier heruntergeladen werden:

ifh-Mitarbeiterin erhält den Forschungspreis für die beste volkswirtschaftliche Dissertation in Göttingen

Frau Dr. Nora Vogt, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifh Göttingen, wird mit dem Florenz-Sartorius-Forschungspreis für ihre vor kurzem an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen vorgelegte Dissertation ausgezeichnet. Dr. Vogt promovierte am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung bei Prof. Dr. Kilian Bizer, dem Direktor des ifh Göttingen. In ihrer Dissertation untersuchte sie den Einfluss von Vertrauen und Reziprozität in kompetitiven Ausschreibungen für die Bereitstellung öffentlicher Güter.  Während ihrer Promotionsphase war sie an mehreren Projekten des ifh Göttingen beteiligt. Zurzeit arbeitet sie an Projekten über Soloselbstständige im Handwerk und über Frauenerwerbstätigkeit im Handwerk mit.

Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifh Göttingen

Seit dem 17. März 2014 ist Dr. Petrik Runst als neuer Mitarbeiter am ifh Göttingen tätig. Herr Runst promovierte an der George Mason University und übernahm anschließend einen Lehrauftrag an der University of Wisconsin. Wir freuen uns, Herrn Runst nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten für unser Institut gewonnen zu haben. Den Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit am ifh Göttingen werden Projekte aus den Bereichen der Steuer-, Energie- und Umweltökonomik bilden.

ifh Göttingen akquiriert neues Drittmittelprojekt zur Situation von Frauen im Handwerk

Das Niedersächsische Sozialministerium hat das ifh Göttingen beauftragt, eine Analyse der Beschäftigungssituation von Frauen im Handwerk zu erstellen. Im Rahmen dieser Studie, die bis Ende Februar 2015 läuft, sollen die Ausbildungs- und Weiterbildungsentscheidungen sowie die Erwerbssituation von Frauen auf Basis vorhandener, repräsentativer Datensätze untersucht werden. Verlässliche statistische Daten und Analysen werden benötigt, um gezielte Maßnahmen zur Ansprache und Förderung von Frauen zu entwickeln und den Erfolg bei der gezielten Ansprache von Schulabsolventinnen speziell auch für die männerdominierten Gewerke des Handwerks zu steigern. Das Projekt wird durch einen Arbeitskreis begleitet, der aus Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen des Handwerks, Ministerien und anderen Stellen, die sich mit der Förderung von Frauen im Beruf befassen, zusammengesetzt ist.

ifh-Tätigkeitsbericht 2013 mit den Schwerpunktthemen Arbeitskräftemangel und Energiewende

Tätigkeitsbericht 2013

Das Handwerk ist bei der Versorgung mit Auszubildenden und Arbeitskräften stärker von demografischen Einflüssen betroffen als die bundesdeutsche Wirtschaft insgesamt. Arbeitsplätze im Handwerk werden vor allem von selbst ausgebildeten "Eigengewächsen", weit weniger durch "Zuwanderung" besetzt. Der vor zehn Jahren durch die Agenda 2010 veränderte strukturelle Aufbau des Handwerks hat die Nachwuchsproblematik verschärft, während die volkswirtschaftliche Nachhaltigkeit der "Wirtschaftsmacht von nebenan" gelitten hat.

Professor Bizer hält Vortrag auf der Handwerksmesse in Leipzig

Auf dem handwerkspolitischen Forum "Master versus Meister - Wen braucht die Wirtschaft?" anlässlich der mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig referierte Prof. Bizer am 15.02.2014 zum Thema "Bildung und Meisterbrief: Fakten und Entwicklung". Er machte in seinem Vortrag den Wandel in der Bildungslandschaft deutlich, der durch den seit Anfang der 90er Jahren festzustellenden Trend zu höheren Bildungsabschlüssen gekennzeichnet ist. Die zunehmende Akademisierung hat eine sinkende Zahl von Hauptschulabsolventen zur Folge, aus denen das Handwerk etwa die Hälfte seiner Auszubildenden rekrutiert.

Die Präsentation von Prof. Bizer kann hier heruntergeladen werden:

Dr. Jörg Thomä hält Vortrag auf 2. FitDeH-Fachkonferenz

Am 4. Februar 2014 hat in Berlin im Haus des Deutschen Handwerks die 2. FitDeH Fachkonferenz mit dem Schwerpunktthema "Zukunftsfähiges Handwerk im demografischen Wandel - Zukunftssicher durch geeignete Nachwuchs- und Fachkräfte" stattgefunden. Gegenstand der Konferenz bildeten mögliche Ansätze zur besseren Unterstützung von Handwerksbetrieben bei der Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung. Das ifh Göttingen wurde durch Dr. Jörg Thomä vertreten, der einen Impulsvortrag zum Thema "Nachwuchs- und Fachkräftemangel: Realität oder Mythos? Daten und Fakten" hielt.

Neue Studie des ifh Göttingen belegt geschwächte Stabilität und Ausbildungsbereitschaft von Existenzgründungen

ifh-Studie Bd. 94 "Stabilität und Ausbildungsbereitschaft von Existenzgründungen im Handwerk" zeigt, dass zehn Jahre nach der HwO-Novelle strukturelle Folgen deutlich sichtbar sind

Die herausragenden volkswirtschaftlichen Stärken des Handwerks als Reservoir für solide Existenzgründungen und Nachwuchsschmiede haben sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich abgeschwächt. Als eine der Hauptursachen dafür macht eine neue Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) die 2004 novellierte Handwerksordnung (HwO) aus.

Das ifh Göttingen gibt Newsletter heraus

Seit Beginn des Jahres gibt das ifh Göttingen regelmäßig einen Newsletter heraus. Dieser soll in Zukunft viermal im Jahr erscheinen. Die erste Ausgabe wurde vor einigen Tagen versendet. Ziel ist es, die zahlreichen Interessenten insbesondere aus den Handwerksorganisationen, den Ministerien und der Wirtschaft noch besser über die vielfältigen Aktivitäten des Instituts zu informieren.

Insbesondere finden sich im Newsletter Informationen über neue Publikationen des Instituts, über Vorträge von Institutsmitarbeitern oder auch über Neuigkeiten aus dem Institut. Wer diesen Newsletter gern beziehen möchte, kann ihn hier bestellen.

Neue Studie zur Nutzung von Clusterpotenzialen für das Handwerk

Das itb Karlsruhe und das ifh Göttingen veröffentlichen die neue Studie Bd. 93 "Nutzung von Clusterpotenzialen für das Handwerk"

In den letzten Jahren hat die öffentliche Förderung des Auf- und Ausbaus eines Cluster­managements zur Einrichtung, Steuerung und Koordinierung von Clusterinitiativen als wichtiges Instrument der regio­nalen Wirtschaftspolitik und als Innovationstreiber stark an Bedeutung gewonnen. Trotz weitgehender Offenheit für alle regionalen Akteure und intensiven Bemühungen zur Erhöhung des regionalen Bekanntheitsgrades sind jedoch diese Initiativen sowie deren Potenziale nicht allen Unternehmen bekannt.