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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

ifh Göttingen veröffentlicht Studie mit einer Potenzialanalyse des Handwerks in Thüringen

ifh-Studie Bd. 92 "Potenzialanalyse Handwerk Thüringen" zeigt, dass Megatrends auch Thüringens Handwerk beeinflussen. Sie ermuntert Politik und Handwerk zu unkonventionellen Maßnahmen

Der Freistaat Thüringen wird wesentlich durch das Handwerk geprägt. Sein Anteil an der Gesamtwirtschaft des Landes fällt wesentlich höher aus als im bundesrepublikanischen Durchschnitt. Existenzgründungen finden vergleichsweise häufig im Handwerk statt. Im Fünfjahresvergleich hat der Handwerksanteil an Thüringens Gesamtwirtschaft zugenommen. Diese und weitere positive Rahmendaten ermittelte das volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) im Rahmen einer Potenzialanalyse für das Thüringer Handwerk.

ifh Göttingen veröffentlicht neue Ausgabe der Bibliografie des Handwerks und Gewerbes

Handwerk und Klein- und Mittelbetriebe waren auch 2012 Gegenstand intensiver ökonomischer Forschung. Rund 750 Veröffentlichungen aus dem vergangenen Jahr hat das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum zusammengetragen und wieder im Jahresverzeichnis der Neuerscheinungen als "Bibliografie des Handwerks und Gewerbes (einschl. Small Business)" zusammengestellt. Die Bibliografie, die nach einschlägigen Sachgebieten übersichtlich gegliedert ist, bietet auch Einblicke in internationale Aspekte des Small Business, schwerpunktmäßig bezogen auf die EU, aber auch sonstige Industrieländer, Mittel- und Osteuropa sowie Schwellen- und Entwicklungsländer. Mehr als 1.200 Namen weist das Register der Verfasser auf, die in einer Vielzahl von Sachgebieten unterschiedlichste Themen behandelt haben.

Regionalökonomisches Strategiepapier Südniedersachsen

Prof. Bizer hat im Verbund mit weiteren regionalen Akteuren ein regionalökonomisches Strategiepapier für Südniedersachsen entwickelt, das nun für eine breite Diskussion in der Region zur Verfügung steht.

Weiterbildungsseminar zur Fachkräftesicherung im Handwerk

Das wirtschaftswissenschaftliche Weiterbildungsseminar des ifh Göttingen widmete sich in diesem Jahr dem Thema "Fachkräftesicherung im Handwerk". Das dreitägige Seminar  hat Ende Oktober stattgefunden und richtete sich an die Betriebsberater und Volkswirte in den Handwerkskammern und Fachverbänden. Veranstaltungsort war die Handwerkskammer Ulm. Die fachliche Leitung seitens des ifh Göttingen lag bei Dr. Jörg Thomä und Dr. Katarzyna Haverkamp.

Das Seminarprogramm kann hier herunterladen werden:

Mitgliederversammlung des ifh Göttingen 2013

Am 05. November 2013 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V. statt. Geleitet wurde sie vom Vorsitzenden Rolf Schneider, gleichzeitig Präsident der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Bericht von Professor Dr. Kilian Bizer und von Dr. Klaus Müller über die vergangenen und zukünftigen Aktivitäten im Institut. Höhepunkt dieses Jahres war zweifellos das 60jährige Jubiläum des Institutes, das vor etwa drei Wochen in Göttingen in Anwesenheit u.a. des niedersächsischen Wirtschaftsministers Olaf Lies stattgefunden hat.

ifh Göttingen sucht neuen wissenschaftlichen Angestellten

Am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen ist ab 1.1.2014 die volle Stelle einer/s wissenschaftlichen Angestellten der Entgeltgruppe 13 TVÖD zu besetzen.

Die Bewerberin/ der Bewerber sollte über einen Abschluss mit mindestens "gut" als Volkswirt verfügen. Eine abgeschlossene Promotion im Bereich VWL, einschlägige Publikationserfahrung oder Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln wären wünschenswert.

ifh Göttingen mit Aufsatz in volkswirtschaftlicher Fachzeitschrift vertreten

Unter dem Titel "Knowledge Protection Practices in Innovating SMEs" hat ifh-Mitarbeiter Dr. Jörg Thomä zusammen mit seinem Koautor Dr. Volker Zimmermann (KfW Bankengruppe) einen Aufsatz in der aktuellen Ausgabe der Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik (Bd. 233/5+6) veröffentlicht. Gegenstand der Untersuchung ist der Innovationsschutz in kleineren und mittleren Unternehmen, wobei unter anderem ein Schwerpunkt auf den Besonderheiten innovationsaktiver Handwerksunternehmen liegt.

Link zur Zeitschrift

ifh Göttingen feiert 60-jähriges Jubiläum

Das Volkswirtschaftliche Institut für Handwerk und Mittelstand (ifh) blickt in diesem Jahr auf eine 60-jährige Forschungsgeschichte zurück. 1953 als Seminar für Handwerkswesen gegründet, begleitet das An-Institut der Georg-August-Universität Göttingen den Wirtschaftssektor Handwerk mit Studien aus dem volkswirtschaftlichen Blickwinkel. Das ifh gehört zu den fünf wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen des Deutschen Handwerksinstituts DHI, das für den Zentralverband des Deutschen Handwerks die wissenschaftliche Analyse des Wirtschaftsbereichs Handwerk betreibt.

Volkswirte der deutschen Handwerkskammern sprechen sich für eine Stärkung der dualen Berufsausbildung aus

Die duale Berufsausbildung bildet seit jeher eine der Grundlagen für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft. Vor allem durch die demografisch bedingten Rückgänge der Schulabgängerzahlen und den anhaltenden Trend zur schulischen Höherqualifizierung wird das duale Ausbildungssystem jedoch aktuell vor große Heraus­forderungen gestellt. Die wachsenden Engpässe bei Lehrlingen im Handwerk liefern hierfür ein anschauliches Beispiel. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Volkswirte der Handwerkskammern in Hildesheim auf ihrem traditionellen Volkswirte-Forum vom 30. September bis 1. Oktober 2013 verschiedene Merkmale der dualen Ausbildung, die für eine zukunftsorientierte Stärkung dieses zentralen Bereichs der beruflichen Bildung sprechen.

Dr. Haverkamp hielt Vortrag auf der Tagung "Studium ohne Abitur" an der Universität Hamburg

Am 12. und 13. September 2013 fand an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg die Tagung "Studium ohne Abitur - Studium und Berufsverlauf nicht-traditioneller Studierender" statt. Während der Tagung wurden neue Erkenntnisse zur Zusammensetzung der Gruppe von beruflich qualifizierten Studierenden und zur beruflich-sozialen Mobilität dieser Studierendengruppe diskutiert. Am zweiten Tagungstag referierte Frau Dr. Haverkamp, Mitarbeiterin des ifh Göttingen,  zum Thema "Hochschulabsolventen im Handwerk: Bildungsbiografie und Ausbildungsadäquanz der Beschäftigung".

ifh akquiriert neues Drittmittelprojekt

Das ifh Göttingen wurde vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) mit der Konzeption und Auswertung einer empirischen Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Arbeitnehmer im Handwerk betraut. Die Studie soll nicht nur das Engagement der Arbeitnehmer in einer Handwerksorganisation – differenziert nach Prüfungswesen, handwerkliche Selbstverwaltung und Interessenvertretung – erfassen, sondern auch das Engagement außerhalb des Handwerk in Kultur, Umwelt, Bildung, Kirche, Politik usw. Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und läuft bis Ende Februar 2014. Die Projektbearbeitung seitens des ifh Göttingen liegt bei Dr. Jörg Thomä.

ifh-Mitarbeiter beteiligen sich an kooperativem Workshop zur Handwerksgeschichte

Die historische Forschung zum Handwerk liegt weitgehend brach. Deshalb ist der Forschungsstand auch heute noch wesentlich von älteren Darstellungen und Untersuchungen geprägt, die ein unzeitgemäßes und unvollständiges Bild vom Handwerk und seinen Organisationen vermitteln. Um die Erforschung der vielfältigen Handwerksgeschichte zu beleben, wurde vom Zentralverband des Deutschen Handwerks am 16. September 2013 in Berlin ein Workshop durchgeführt, zu dem Vertreter der Wissenschaft, der Archive, der Schulen, der Museen sowie der Handwerksorganisationen eingeladen waren. Von Seiten des ifh Göttingen nahmen Dr. Klaus Müller und Dr. Jörg Thomä an der Veranstaltung teil. Im Rahmen der Podiumsdiskussion fasste Dr. Müller zum Abschluss die wesentlichen Ergebnisse der Veranstaltung zusammen und skizzierte mögliche Schritte zur besseren Durchdringung der Handwerksgeschichte.

Ifh-Mitarbeiter veröffentlichen Aufsätze in wirtschaftspolitischer Fachzeitschrift

Zwei Mitarbeiter des ifh Göttingen sind in der Septemberausgabe der wirtschaftspolitischen Fachzeitschrift "Wirtschaftsdienst" (93. Jahrgang, 2013, Heft 9) jeweils mit einem Aufsatz vertreten.  Dr. Klaus Müller analysiert in seinem Beitrag strukturelle Entwicklungen in der Handwerkswirtschaft. Hierbei geht er der Frage nach, ob  sich das Erscheinungsbild des Handwerks durch zurückliegende Strukturveränderungen maßgeblich gewandelt hat. Dr. Jörg Thomä diskutiert in seinem Beitrag, wie kleine und mittlere Unternehmen die Ergebnisse ihrer Innovationstätigkeit vor unerwünschter Imitation schützen und welche wirtschaftspolitischen Implikationen hieraus zu ziehen sind.

Der Link zur Zeitschrift: http://www.wirtschaftsdienst.eu/archiv/jahr/2013/9/

ifh Göttingen untersucht Situation in den SHK-Handwerken

Der Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima hat das ifh Göttingen beauftragt, ein "Kompendium SHK-Handwerke" zu erstellen. Konkret geht es darum, sämtliche Statistiken, die über die vier SHK-Handwerke (Installateure und Heizungsbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer, Klempner sowie Behälter- und Apparatebauer) Aufschluss geben können, zusammenzutragen und zu interpretieren. Dabei wird auch soweit wie möglich auf die zeitliche Entwicklung eingegangen. Neben der Handwerkszählung und der Handwerksberichterstattung des Statistischen Bundesamtes und der Betriebsstatistik des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks werden u.a. Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Mikrozensus, der Umsatzsteuerstatistik und anderer Datenquellen herangezogen. Auch die Ergebnisse der Konjunkturumfragen bei den SHK-Handwerken, die der Verband seit vielen Jahren zusammen mit dem ifh Göttingen durchführt, werden in das Projekt einbezogen. Die Untersuchung soll Ende Juni 2014 abgeschlossen sein.

Volkswirtschaft profitiert vom beruflichen Prüfungswesen

In der aktuellen Ausgabe der von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) herausgegebenen Veröffentlichungsreihe "Prüfer-Magazin im Handwerk" (Ausgabe 11, S. 8-9) ist ein Beitrag von Dr. Jörg Thomä erschienen. Am Beispiel der dualen Ausbildung zeigt der Autor den volkswirtschaftlichen Nutzen des beruflichen Prüfungswesens auf.

Duale Berufsausbildung von hohem volkswirtschaftlichem Nutzen

Die ifh-Studie Bd. 91 "Ökonomische Argumente für die duale Ausbildung" spricht sich für eine Stärkung des dualen Ausbildungssystems aus

Lange Zeit als deutscher Sonderweg abgetan, findet die duale Berufsausbildung aktuell europaweit neue Aufmerksamkeit. Insbesondere in Ländern, die von der Euro-Krise betroffen sind, verstärkt sich die Erkenntnis, dass dieses System der verzahnten Ausbildung in Betrieb und Berufsschule direkt dämpfenden Einfluss auf die Jugendarbeitslosigkeit hat. Das duale Ausbildungssystem steht jedoch auch vor umfangreichen Herausforderungen.

Der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, stellt Studie über das Thüringer Handwerk vor

Im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums hat das ifh Göttingen eine Potenzialanalyse über das Thüringer Handwerk erstellt. Die Studie wurde am 13. August 2013 vom Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig zusammen mit dem Präsidenten des Thüringer Handwerkstages, Stefan Lobenstein, und dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer Südthüringen, Klaus Hering, in der Thüringer Staatskanzlei vorgestellt. Minister Machnig betonte in seinem Anfangsstatement, dass mit der Potenzialanalyse erstmals eine fundierte Wachstums- und Modernisierungsstrategie für das Handwerk in Thüringen vorliegt.

Anschließend stellte Dr. Klaus Müller die zentralen Ergebnisse der Studie vor:

Handwerksbetriebe müssen Fachkräftemangel nicht hinnehmen

In der ifh-Studie Nr. 90 "Fachkräftesicherung im Handwerk" zeigen DHI-Forschungsinstitute Strategien gegen Folgen des demografischen Wandels auf

Handwerksbetriebe sollten sich das Sprichwort "Mit Speck fängt man Mäuse" zu Herzen nehmen, um das zunehmend fehlende Personal fürs eigene Unternehmen zu gewinnen. Ob monetäre Anreize, mitarbeiterfreundliche Gesundheitsförderung oder aktive Unterstützung bei der beruflichen Weiterbildung in den Berufsbildungszentren und Fachschulen des Handwerks – es gibt viele Ansätze, um den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels im betrieblichen Alltag zu begegnen.

ifh Göttingen am Fachgespräch Handwerk der Friedrich-Ebert-Stiftung beteiligt

Am 24.06. 2013 fand in Berlin das Fachgespräch "Das Handwerk im Wandel – Auswirkungen für Betriebe und Beschäftigte" statt. Dr. Klaus Müller, Geschäftsführer des ifh Göttingen, hielt dabei das Eingangsreferat über "Aktuelle Tendenzen des Strukturwandels im Handwerk". Er wies darauf hin, dass sich das Handwerk in den letzten Jahren sehr unterschiedlich entwickelt hat. Die großen und sehr kleinen Handwerksbetriebe haben an Bedeutung zugenommen, während die mittleren Betriebe Einbußen erleiden mussten. In den nächsten Jahren zeichnen sich einige Zukunftsfelder ab, die für das Handwerk sehr interessant sein dürften.

Die Präsentation von Dr. Müller finden Sie hier:

Dr. Müller hielt Vortrag auf dem deutsch-französischen Kammertreffen

In Dresden fand am 15. bis 17. Mai 2013 das 21. deutsch-französische Kammertreffen statt. Im Workshop 1 "Zukunft gestalten - Innovationsmotto Handwerk" präsentierte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, die ifh-Studie "Das Handwerk in der Kultur- und Kreativwirtschaft". Klaus Müller wies bei seinem Vortrag darauf hin, dass ein beachtlich hoher Anteil der Handwerksunternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft aktiv sind. Deren Tätigkeit geht dabei weit über die von der Wirtschaftsministerkonferenz gebildete Einordnung der Kultur- und Kreativwirtschaft in 11 Teilmärkte hinaus. Insgesamt weisen über 55.000 Handwerksunternehmen überwiegend kultur- und kreativwirtschaftliche Aktivitäten auf. Dies sind fast ebenso viele Unternehmen wie alle Kfz-Handwerke bundesweit. Zählt man diejenigen Unternehmen, die mit einem geringfügigen oder erheblichen Anteil in diesem Bereich tätig sind, hinzu, sind es sogar über 170.000.