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Forschungsinstitut
im Deutschen Handwerksinstitut e. V.

sowie die
Wirtschaftsministerien
der Bundesländer

ifh Göttingen akquiriert neues Drittmittelprojekt zur Situation von Frauen im Handwerk

Das Niedersächsische Sozialministerium hat das ifh Göttingen beauftragt, eine Analyse der Beschäftigungssituation von Frauen im Handwerk zu erstellen. Im Rahmen dieser Studie, die bis Ende Februar 2015 läuft, sollen die Ausbildungs- und Weiterbildungsentscheidungen sowie die Erwerbssituation von Frauen auf Basis vorhandener, repräsentativer Datensätze untersucht werden. Verlässliche statistische Daten und Analysen werden benötigt, um gezielte Maßnahmen zur Ansprache und Förderung von Frauen zu entwickeln und den Erfolg bei der gezielten Ansprache von Schulabsolventinnen speziell auch für die männerdominierten Gewerke des Handwerks zu steigern. Das Projekt wird durch einen Arbeitskreis begleitet, der aus Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen des Handwerks, Ministerien und anderen Stellen, die sich mit der Förderung von Frauen im Beruf befassen, zusammengesetzt ist.

ifh-Tätigkeitsbericht 2013 mit den Schwerpunktthemen Arbeitskräftemangel und Energiewende

Tätigkeitsbericht 2013

Das Handwerk ist bei der Versorgung mit Auszubildenden und Arbeitskräften stärker von demografischen Einflüssen betroffen als die bundesdeutsche Wirtschaft insgesamt. Arbeitsplätze im Handwerk werden vor allem von selbst ausgebildeten "Eigengewächsen", weit weniger durch "Zuwanderung" besetzt. Der vor zehn Jahren durch die Agenda 2010 veränderte strukturelle Aufbau des Handwerks hat die Nachwuchsproblematik verschärft, während die volkswirtschaftliche Nachhaltigkeit der "Wirtschaftsmacht von nebenan" gelitten hat.

Professor Bizer hält Vortrag auf der Handwerksmesse in Leipzig

Auf dem handwerkspolitischen Forum "Master versus Meister - Wen braucht die Wirtschaft?" anlässlich der mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig referierte Prof. Bizer am 15.02.2014 zum Thema "Bildung und Meisterbrief: Fakten und Entwicklung". Er machte in seinem Vortrag den Wandel in der Bildungslandschaft deutlich, der durch den seit Anfang der 90er Jahren festzustellenden Trend zu höheren Bildungsabschlüssen gekennzeichnet ist. Die zunehmende Akademisierung hat eine sinkende Zahl von Hauptschulabsolventen zur Folge, aus denen das Handwerk etwa die Hälfte seiner Auszubildenden rekrutiert.

Die Präsentation von Prof. Bizer kann hier heruntergeladen werden:

Dr. Jörg Thomä hält Vortrag auf 2. FitDeH-Fachkonferenz

Am 4. Februar 2014 hat in Berlin im Haus des Deutschen Handwerks die 2. FitDeH Fachkonferenz mit dem Schwerpunktthema "Zukunftsfähiges Handwerk im demografischen Wandel - Zukunftssicher durch geeignete Nachwuchs- und Fachkräfte" stattgefunden. Gegenstand der Konferenz bildeten mögliche Ansätze zur besseren Unterstützung von Handwerksbetrieben bei der Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung. Das ifh Göttingen wurde durch Dr. Jörg Thomä vertreten, der einen Impulsvortrag zum Thema "Nachwuchs- und Fachkräftemangel: Realität oder Mythos? Daten und Fakten" hielt.

Neue Studie des ifh Göttingen belegt geschwächte Stabilität und Ausbildungsbereitschaft von Existenzgründungen

ifh-Studie Bd. 94 "Stabilität und Ausbildungsbereitschaft von Existenzgründungen im Handwerk" zeigt, dass zehn Jahre nach der HwO-Novelle strukturelle Folgen deutlich sichtbar sind

Die herausragenden volkswirtschaftlichen Stärken des Handwerks als Reservoir für solide Existenzgründungen und Nachwuchsschmiede haben sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich abgeschwächt. Als eine der Hauptursachen dafür macht eine neue Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) die 2004 novellierte Handwerksordnung (HwO) aus.

Das ifh Göttingen gibt Newsletter heraus

Seit Beginn des Jahres gibt das ifh Göttingen regelmäßig einen Newsletter heraus. Dieser soll in Zukunft viermal im Jahr erscheinen. Die erste Ausgabe wurde vor einigen Tagen versendet. Ziel ist es, die zahlreichen Interessenten insbesondere aus den Handwerksorganisationen, den Ministerien und der Wirtschaft noch besser über die vielfältigen Aktivitäten des Instituts zu informieren.

Insbesondere finden sich im Newsletter Informationen über neue Publikationen des Instituts, über Vorträge von Institutsmitarbeitern oder auch über Neuigkeiten aus dem Institut. Wer diesen Newsletter gern beziehen möchte, kann ihn hier bestellen.

Neue Studie zur Nutzung von Clusterpotenzialen für das Handwerk

Das itb Karlsruhe und das ifh Göttingen veröffentlichen die neue Studie Bd. 93 "Nutzung von Clusterpotenzialen für das Handwerk"

In den letzten Jahren hat die öffentliche Förderung des Auf- und Ausbaus eines Cluster­managements zur Einrichtung, Steuerung und Koordinierung von Clusterinitiativen als wichtiges Instrument der regio­nalen Wirtschaftspolitik und als Innovationstreiber stark an Bedeutung gewonnen. Trotz weitgehender Offenheit für alle regionalen Akteure und intensiven Bemühungen zur Erhöhung des regionalen Bekanntheitsgrades sind jedoch diese Initiativen sowie deren Potenziale nicht allen Unternehmen bekannt.

ifh Göttingen veröffentlicht Studie mit einer Potenzialanalyse des Handwerks in Thüringen

ifh-Studie Bd. 92 "Potenzialanalyse Handwerk Thüringen" zeigt, dass Megatrends auch Thüringens Handwerk beeinflussen. Sie ermuntert Politik und Handwerk zu unkonventionellen Maßnahmen

Der Freistaat Thüringen wird wesentlich durch das Handwerk geprägt. Sein Anteil an der Gesamtwirtschaft des Landes fällt wesentlich höher aus als im bundesrepublikanischen Durchschnitt. Existenzgründungen finden vergleichsweise häufig im Handwerk statt. Im Fünfjahresvergleich hat der Handwerksanteil an Thüringens Gesamtwirtschaft zugenommen. Diese und weitere positive Rahmendaten ermittelte das volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) im Rahmen einer Potenzialanalyse für das Thüringer Handwerk.

ifh Göttingen veröffentlicht neue Ausgabe der Bibliografie des Handwerks und Gewerbes

Handwerk und Klein- und Mittelbetriebe waren auch 2012 Gegenstand intensiver ökonomischer Forschung. Rund 750 Veröffentlichungen aus dem vergangenen Jahr hat das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum zusammengetragen und wieder im Jahresverzeichnis der Neuerscheinungen als "Bibliografie des Handwerks und Gewerbes (einschl. Small Business)" zusammengestellt. Die Bibliografie, die nach einschlägigen Sachgebieten übersichtlich gegliedert ist, bietet auch Einblicke in internationale Aspekte des Small Business, schwerpunktmäßig bezogen auf die EU, aber auch sonstige Industrieländer, Mittel- und Osteuropa sowie Schwellen- und Entwicklungsländer. Mehr als 1.200 Namen weist das Register der Verfasser auf, die in einer Vielzahl von Sachgebieten unterschiedlichste Themen behandelt haben.

Regionalökonomisches Strategiepapier Südniedersachsen

Prof. Bizer hat im Verbund mit weiteren regionalen Akteuren ein regionalökonomisches Strategiepapier für Südniedersachsen entwickelt, das nun für eine breite Diskussion in der Region zur Verfügung steht.

Weiterbildungsseminar zur Fachkräftesicherung im Handwerk

Das wirtschaftswissenschaftliche Weiterbildungsseminar des ifh Göttingen widmete sich in diesem Jahr dem Thema "Fachkräftesicherung im Handwerk". Das dreitägige Seminar  hat Ende Oktober stattgefunden und richtete sich an die Betriebsberater und Volkswirte in den Handwerkskammern und Fachverbänden. Veranstaltungsort war die Handwerkskammer Ulm. Die fachliche Leitung seitens des ifh Göttingen lag bei Dr. Jörg Thomä und Dr. Katarzyna Haverkamp.

Das Seminarprogramm kann hier herunterladen werden:

Mitgliederversammlung des ifh Göttingen 2013

Am 05. November 2013 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V. statt. Geleitet wurde sie vom Vorsitzenden Rolf Schneider, gleichzeitig Präsident der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Bericht von Professor Dr. Kilian Bizer und von Dr. Klaus Müller über die vergangenen und zukünftigen Aktivitäten im Institut. Höhepunkt dieses Jahres war zweifellos das 60jährige Jubiläum des Institutes, das vor etwa drei Wochen in Göttingen in Anwesenheit u.a. des niedersächsischen Wirtschaftsministers Olaf Lies stattgefunden hat.

ifh Göttingen sucht neuen wissenschaftlichen Angestellten

Am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen ist ab 1.1.2014 die volle Stelle einer/s wissenschaftlichen Angestellten der Entgeltgruppe 13 TVÖD zu besetzen.

Die Bewerberin/ der Bewerber sollte über einen Abschluss mit mindestens "gut" als Volkswirt verfügen. Eine abgeschlossene Promotion im Bereich VWL, einschlägige Publikationserfahrung oder Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln wären wünschenswert.

ifh Göttingen mit Aufsatz in volkswirtschaftlicher Fachzeitschrift vertreten

Unter dem Titel "Knowledge Protection Practices in Innovating SMEs" hat ifh-Mitarbeiter Dr. Jörg Thomä zusammen mit seinem Koautor Dr. Volker Zimmermann (KfW Bankengruppe) einen Aufsatz in der aktuellen Ausgabe der Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik (Bd. 233/5+6) veröffentlicht. Gegenstand der Untersuchung ist der Innovationsschutz in kleineren und mittleren Unternehmen, wobei unter anderem ein Schwerpunkt auf den Besonderheiten innovationsaktiver Handwerksunternehmen liegt.

Link zur Zeitschrift

ifh Göttingen feiert 60-jähriges Jubiläum

Das Volkswirtschaftliche Institut für Handwerk und Mittelstand (ifh) blickt in diesem Jahr auf eine 60-jährige Forschungsgeschichte zurück. 1953 als Seminar für Handwerkswesen gegründet, begleitet das An-Institut der Georg-August-Universität Göttingen den Wirtschaftssektor Handwerk mit Studien aus dem volkswirtschaftlichen Blickwinkel. Das ifh gehört zu den fünf wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen des Deutschen Handwerksinstituts DHI, das für den Zentralverband des Deutschen Handwerks die wissenschaftliche Analyse des Wirtschaftsbereichs Handwerk betreibt.

Volkswirte der deutschen Handwerkskammern sprechen sich für eine Stärkung der dualen Berufsausbildung aus

Die duale Berufsausbildung bildet seit jeher eine der Grundlagen für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft. Vor allem durch die demografisch bedingten Rückgänge der Schulabgängerzahlen und den anhaltenden Trend zur schulischen Höherqualifizierung wird das duale Ausbildungssystem jedoch aktuell vor große Heraus­forderungen gestellt. Die wachsenden Engpässe bei Lehrlingen im Handwerk liefern hierfür ein anschauliches Beispiel. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Volkswirte der Handwerkskammern in Hildesheim auf ihrem traditionellen Volkswirte-Forum vom 30. September bis 1. Oktober 2013 verschiedene Merkmale der dualen Ausbildung, die für eine zukunftsorientierte Stärkung dieses zentralen Bereichs der beruflichen Bildung sprechen.

Dr. Haverkamp hielt Vortrag auf der Tagung "Studium ohne Abitur" an der Universität Hamburg

Am 12. und 13. September 2013 fand an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg die Tagung "Studium ohne Abitur - Studium und Berufsverlauf nicht-traditioneller Studierender" statt. Während der Tagung wurden neue Erkenntnisse zur Zusammensetzung der Gruppe von beruflich qualifizierten Studierenden und zur beruflich-sozialen Mobilität dieser Studierendengruppe diskutiert. Am zweiten Tagungstag referierte Frau Dr. Haverkamp, Mitarbeiterin des ifh Göttingen,  zum Thema "Hochschulabsolventen im Handwerk: Bildungsbiografie und Ausbildungsadäquanz der Beschäftigung".

ifh akquiriert neues Drittmittelprojekt

Das ifh Göttingen wurde vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) mit der Konzeption und Auswertung einer empirischen Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Arbeitnehmer im Handwerk betraut. Die Studie soll nicht nur das Engagement der Arbeitnehmer in einer Handwerksorganisation – differenziert nach Prüfungswesen, handwerkliche Selbstverwaltung und Interessenvertretung – erfassen, sondern auch das Engagement außerhalb des Handwerk in Kultur, Umwelt, Bildung, Kirche, Politik usw. Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und läuft bis Ende Februar 2014. Die Projektbearbeitung seitens des ifh Göttingen liegt bei Dr. Jörg Thomä.

ifh-Mitarbeiter beteiligen sich an kooperativem Workshop zur Handwerksgeschichte

Die historische Forschung zum Handwerk liegt weitgehend brach. Deshalb ist der Forschungsstand auch heute noch wesentlich von älteren Darstellungen und Untersuchungen geprägt, die ein unzeitgemäßes und unvollständiges Bild vom Handwerk und seinen Organisationen vermitteln. Um die Erforschung der vielfältigen Handwerksgeschichte zu beleben, wurde vom Zentralverband des Deutschen Handwerks am 16. September 2013 in Berlin ein Workshop durchgeführt, zu dem Vertreter der Wissenschaft, der Archive, der Schulen, der Museen sowie der Handwerksorganisationen eingeladen waren. Von Seiten des ifh Göttingen nahmen Dr. Klaus Müller und Dr. Jörg Thomä an der Veranstaltung teil. Im Rahmen der Podiumsdiskussion fasste Dr. Müller zum Abschluss die wesentlichen Ergebnisse der Veranstaltung zusammen und skizzierte mögliche Schritte zur besseren Durchdringung der Handwerksgeschichte.

Ifh-Mitarbeiter veröffentlichen Aufsätze in wirtschaftspolitischer Fachzeitschrift

Zwei Mitarbeiter des ifh Göttingen sind in der Septemberausgabe der wirtschaftspolitischen Fachzeitschrift "Wirtschaftsdienst" (93. Jahrgang, 2013, Heft 9) jeweils mit einem Aufsatz vertreten.  Dr. Klaus Müller analysiert in seinem Beitrag strukturelle Entwicklungen in der Handwerkswirtschaft. Hierbei geht er der Frage nach, ob  sich das Erscheinungsbild des Handwerks durch zurückliegende Strukturveränderungen maßgeblich gewandelt hat. Dr. Jörg Thomä diskutiert in seinem Beitrag, wie kleine und mittlere Unternehmen die Ergebnisse ihrer Innovationstätigkeit vor unerwünschter Imitation schützen und welche wirtschaftspolitischen Implikationen hieraus zu ziehen sind.

Der Link zur Zeitschrift: http://www.wirtschaftsdienst.eu/archiv/jahr/2013/9/