Journalaufsatz zu regulatorischen Experimenten als Governance-Instrument für eine nachhaltige Entwicklung

24. August 2020

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bieten eine normative Orientierung für sowohl politische Akteure als auch Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei besteht zunehmend Konsens, dass die für eine nachhaltige Entwicklung notwendigen Transformationsprozesse auch durch geeignete institutionelle Rahmenbedingungen gefördert werden können. Experimente können ein Bestandteil dieses institutionellen Systems bilden, indem sie Lernprozesse bei den beteiligten Akteure anstoßen. Dieses Papier nutzt einen interdisziplinären Ansatz und diskutiert die verschiedenen Terminologien, die für Experimente in den Sozialwissenschaften existieren. Anschließend werden diese zusammengeführt und gemeinsame Kriterien für ein breiteres Konzept sogenannter „regulatorischer Experimente“ als Instrument reflexiver Governance-Strukturen präsentiert. Letztlich wird ein Analyserahmen für empirische Untersuchungen regulatorischer Experimente hergeleitet und beispielhaft auf drei Fallstudien angewendet.

Als inhaltlicher Ansprechpartner zu den Ergebnissen dieser Studie steht Thore Sören Bischoff zur Verfügung.

Bauknecht, D., Bischoff, T. S., Bizer, K., Führ, M., Gailhofer, P., Heyen, D. A., Proeger, T., & von der Leyen, K. (2020). Exploring the pathways: Regulatory experiments for sustainable development – An interdisciplinary approach. Journal of Governance & Regulation, 9 (3), 49-71. Link zum Artikel

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