Strategisches Leitbild

Volkswirtschaftliches Instituts für Mittelstand und Handwerk
an der Universität Göttingen e.V.

Das Deutsche Handwerksinstitut (D H I) ist ein Zusammenschluss von heute fünf thematisch unterschiedlich ausgerichteten, dezentral organisierten und wissenschaftlich unabhängigen Forschungsinstituten. Durch diesen Verbund verfügt das D H I über die notwendigen thematischen und personellen Ressourcen, um grundlegende technologische, rechtliche, volks- und betriebswirtschaftliche Fragestellungen sowie zur Unternehmensführung oder der Aus-, Fort- und Weiterbildung des Handwerks arbeitsteilig und interdisziplinär zu bearbeiten und ganzheitlich zu beantworten. Das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk e.V. an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) ist das Kompetenzzentrum für volkswirtschaftliche Fragestellungen des Handwerks.

Ziele und Aufgaben

Das ifh Göttingen ist der wissenschaftlich unabhängigen Erforschung des Mittelstands und Handwerks in Deutschland aus volkswirtschaftlicher Perspektive verpflichtet, um eine empirisch fundierte Grundlage für die wissenschaftliche Politikberatung des Handwerks und seiner Organisationen zu schaffen. Diese wissenschaftliche Grundlage unterstützt die Akteure der Handwerksorganisationen dabei, das Handwerk im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Wandel zu begleiten und so eine nachhaltige Entwicklung des deutschen Handwerks zu gewährleisten. Um diese Funktion für das Handwerk zu erfüllen, stellt das ifh Göttingen sich höchsten wissenschaftlichen Standards, indem es methodisch kompetent wissenschaftliche Beiträge in internationalen, referierten Zeitschriften, internationale und nationale Transferbeiträge und Policy Papers veröffentlicht. Als Institut an der Universität Göttingen mit Anbindung an die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät steht das ifh Göttingen für höchste wissenschaftliche Qualität, engagierte Lehre und exzellenten Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Gesellschaft.

Zielgruppen

Als Kompetenzzentrum des Handwerks für volkswirtschaftliche Fragen sucht das ifh Göttingen sowohl mit politischen Entscheidungsträgern auf allen föderalen Ebenen einschließlich der EU den Diskurs. Ebenso pflegen und entwickeln wir den Dialog in die Handwerksorganisationen hinein, um aktuelle Fragestellungen aufzunehmen und durch wissenschaftliche Analysen begründete wirtschaftspolitische Empfehlungen zu entwickeln und zu diskutieren. Zu diesem Zweck bindet das ifh Göttingen an geeigneter Stelle Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer, Bürgerinnen und Bürger, Promovierende und Studierende in seine Arbeit ein, um sie für handwerkspolitische Fragen zu interessieren und gleichzeitig den Wirtschaftsbereich Handwerk nachhaltig in der Forschung zu verankern. Auf diese Weise wird der Wissenstransfer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ebenso sichergestellt wie die Aufnahme neuer Fragestellungen und Forschungsansätze für die künftige Arbeit des ifh Göttingen.

Handlungsfelder und Methoden

Um frühzeitig relevante Themen zu erkennen, ist unser Vorgehen institutionell und in Projekten partizipativ: Wir integrieren Akteure aus dem Handwerk informell, in Projektbeiräten und institutionell in Mitgliederversammlung und Institutsbeirat und diskutieren mit ihnen Projektergebnisse und zukünftige Forschungsfragen. Dabei werden die jeweilig relevanten Fragestellungen aufgegriffen und bearbeitet, wobei die Schwerpunkte in den Bereichen Innovation, Digitalisierung, Regulierung, Arbeitsmarkt, Struktur- und Regionalanalysen und Nachhaltigkeit liegen. Wir konzipieren Forschungsprojekte so, dass bei Bedarf ein flexibles und zeitnahes Eingehen auf aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen möglich ist. Die Kommunikationsstrategie des ifh Göttingen umfasst neben wissenschaftlichen Publikationen, Gremienteilnahmen und Vorträgen sowie traditioneller Öffentlichkeitsarbeit auch zielgruppenspezifische Kommunikation über geeignete Transferformate und Social Media, um die Forschungsergebnisse für unsere Zielgruppen zugänglich und effizient verwertbar zu gestalten. Unsere inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit im Institut sowie mit den Schwesterinstituten im DHI und anderen Forschungseinrichtungen basiert auf gegenseitiger Wertschätzung der disziplinären Kompetenzen und institutsspezifischen Spezialisierungen. Die Forschungszusammenarbeit im DHI-Verbund ist ein wertvoller Bestandteil der ifh-Forschungstätigkeit und wird auf allen Ebenen aktiv gefördert.

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