Der Generationswechsel im Mittelstand vor dem Hintergrund des demografischen Wandels (BMWT)

Bearbeitung

Dr. Klaus Müller u.a.

Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Projektziele

Der demografische Wandel stellt mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen, so auch bei der Unternehmernachfolge. Vor diesem Hintergrund hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein Projekt ausgeschrieben, das den Generationenwechsel im Mittelstand in den nächsten Jahren einer genauen Analyse unterziehen soll, wobei ein besonderes Augenmerk auf das Handwerk zu richten ist. Den Auftrag hierzu hatte das ifh Göttingen zusammen mit dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn, der Uni Siegen und dem EMF Berlin, Institut für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen bekommen. Das Projekt lief bis Februar 2011.

Folgende Themen wurden in diesem Projekt untersucht:

  • Entwicklung der Zahl der Existenzgründungen in den letzten Jahren differenziert nach Wirtschaftssektoren und Regionen sowie Strukturmerkmalen der Gründungen und soziodemografischen Merkmalen der Gründenden,
  • Analyse des Nachfolgegeschehens nach bestimmten Merkmalen,
  • Identifizierung von Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren im Übergabeprozess differenziert nach den verschiedenen Phasen eines Generationswechsels,
  • Prognose der zukünftigen Entwicklung der Zahl der Existenzgründungen, Übernahmen und Übergaben bis 2020 und deren Auswirkungen auf den Unternehmensbestand, Ausblick auf die weitere Entwicklung bis 2060,
  • Analyse der Unterstützungsleistungen einerseits von überbetrieblichen Institutionen (vor allem Kammern) und andererseits von Förderinstituten.

Im Rahmen des Projektes wurden einzelne empirische Erhebungen durchgeführt. Im Handwerksbereich sind dies vor allem eine Umfrage bei Existenzgründern aus dem Handwerk und bei Meisterschülern über ihr Gründungsinteresse und ihre Übernahmebereitschaft. An diesen Umfragen beteiligten sich sieben Handwerkskammern aus West- und Ostdeutschland.

Zusätzlich wurde im Juni 2010 eine Umfrage bei Multiplikatoren, so den IHKs, den Handwerkskammern, aber auch bei sonstigen Unterstützern, wie Wirtschaftsförderern, Kreditinstituten, Steuerberatern und Rechtsanwälten nach ihren Aktivitäten zur Unterstützung des Generationswechsels durchgeführt.

Aus den Erkenntnissen der Studie sollen Handlungsempfehlungen zur Verbesserung und Unterstützung des Generationswechsels abgeleitet werden, die sich primär an die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger wenden. Die Veröffentlichung war für Herbst 2011 geplant, in Abhängigkeit der Freigabe durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.


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