DiTraH - Digitale Transformation von Handwerksunternehmen in Südniedersachsen (EFRE, DHI)

Ansprechpartner

Dr. Till Proeger

Bearbeitung

Anita Thonipara, Dr. Till Proeger, Dr. Petrik Runst, Dr. Jörg Thomä

Kooperationspartner

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbh (GWG), Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover e.V. (HPI), Handwerkskammer Hannover,Landkreis Holzminden, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI), Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co.KG

Auftraggeber

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen sowie vom Deutschen Handwerksinstitut (DHI)

Projektlaufzeit

Juli 2018 - Dezember 2020

Projektziele

Im Handwerk zeigen sich sowohl Chancen als auch Risiken der Digitalisierung anschaulich. In vielen Handwerksberufen könnten theoretisch bereits heute eine Reihe menschlicher Tätigkeiten von Maschinen, Robotern oder Computerprogrammen ausgeführt werden. Besonders hoch wird der Grad der potenziellen Automatisierbarkeit beispielsweise für Feinwerkmechaniker, Chirurgiemechaniker, Kälteanlagenbauer oder Elektromaschinenbauer beziffert. Auf der Marktseite stellt daneben die zunehmende Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen verschiedene klassische Wettbewerbsvorteile der Handwerksunternehmen auf die Probe, da Unikate, kundenindividuelle Lösungen und räumliche Nähe in Zeiten der Digitalisierung womöglich kein Alleinstellungsmerkmal des Handwerks mehr sind. Gleichwohl könnten gerade Handwerksunternehmen als potenzielle Gewinner aus dem digitalen Wandel hervorgehen, insbesondere wenn es ihnen gelingt, die digitalen Technologien als Anwender aufzunehmen und so ihre Produktions- und Geschäftsprozesse zu optimieren.

Das Forschungsprojekt DiTraH soll vor diesem Hintergrund zwei Fragen beantworten:

Wie wird die Innovationsfähigkeit von südniedersächsischen Handwerksunternehmen durch die digitale Transformation beeinflusst?

Wie kann eine regionale Digitalisierungsstrategie zur Stärkung der Innovationskapazitäten im südniedersächsischen Handwerk aussehen?

Zur Beantwortung der Leitfragen und Forschungsziele werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf unterschiedliche Handwerkszeige, die Substituierungspotentiale von Handwerksberufen, amtliche Statistiken und Daten der Handwerksorganisationen sowie Regionaldatenbanken ausgewertet. Explorative Experteninterviews und Umfragen unter betroffenen Unternehmen ergänzen die quantitativen Untersuchungen.

Parallel wird ein Transfer der Ergebnisse hin zu regionalen Entscheidungsträgern aufgebaut, der die Erstellung einer regionalen Digitalisierungsstrategie für Handwerksbetriebe als Endergebnis des Projekts ermöglicht.


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