Digitization and Knowledge Spillover Effectiveness—Evidence from the “German Mittelstand”

Proeger, T. & Runst, P. (2019). Digitization and Knowledge Spillover Effectiveness—Evidence from the “German Mittelstand”. Journal of the Knowledge Economy.

Die “knowledge spillover theory of entrepreneurship” (Theorie von der Rolle der Wissensweitergabe für Gründungstätigkeit) beinhaltet Determinanten der Wissensdiffusion und ihr Einfluss auf Gründungsaktivitäten und das Wachstum neuer Firmen. Eine Ergänzung der Theorie betrachtet bereits bestehende Firmen und ihre Rolle für die breite Diffusion neuen Wissens. Für diese Firmen werden die Hindernisse für einen effektiven Wissensfluss untersucht, wobei die Konzepte des Wissensfilters und der absorptiven Kapazitäten genutzt werden. Beide Konzepte ermöglichen die Herleitung institutioneller Maßnahmen, mit deren Hilfe die Wissensfilter umgangen werden können und die Aufnahmefähigkeit für neues Wissen in den Firmen erhöht wird. Wir interpretieren den Digitalisierungsprozess als einen zentralen Vorgang der Wissensweitergabe in den vergangenen Jahren und bestimmen Digitalisierungsbezogene Wissensfilter für einzelne Bereiche der Betriebe. Auf Basis einer durch Berater durchgeführten Digitalisierungsevaluation von 200 Betrieben werden strukturelle Treiber, Firmen Cluster und firmeninterne Wissensfilter für die Digitalisierung analysiert. Es zeigt sich nur eine schwache Rolle von strukturellen Treibern für die Effektivität der Wissensweitergabe. Bei einer Clusteranalyse zeigt sich jedoch, dass Firmen mit einem hohen Grad an Digitalisierung dieses hohe Digitalisierungsniveau in vielen verschiedenen Bereichen aufweisen. Die Studie folgert daraus, dass die Wissensfilter in den einzelnen Firmenbereichen schwach ausgeprägt sind und dass stattdessen vor allem ein erster Wissensfilter zu Beginn des Digitalisierungsprozesses zu überbrücken ist. Hieraus werden eine Reihe von Implikationen für die Digitalisierungsförderung im Mittelstand abgeleitet.

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Als inhaltlicher Ansprechpartner zu den Ergebnissen dieser Studie steht
Dr. Till Proeger zur Verfügung.



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