Dosis facit effectum why the size of the carbon tax matters: Evidence from the Swedish residential sector

Runst, P. & Thonipara, A. (2020). Dosis facit effectum why the size of the carbon tax matters: Evidence from the Swedish residential sector. Energy Economics, 104898.

Dieses Paper untersucht die Wirkung der schwedischen CO₂-Steuer auf CO₂-Emissionen im Wohngebäudesektor. Der Wohngebäudesektor ist besonders interessant, da er im Gegensatz zu anderen Sektoren dem gesamten CO₂-Steuersatz unterliegt. Die CO₂-Steuer wurde bereits 1991 eingeführt und zwischen 2001 und 2003 von rund 40 Euro auf über 100 Euro angehoben. Zur selben Zeit ist ein starker Rückgang der CO₂-Emissionen des Wohngebäudesektors beobachtbar. Um kausale Effekte der starken CO₂-Steuererhöhung auf die CO₂-Emissionsreduktion des schwedischen Wohngebäudesektors zu untersuchen, werden Differenz-in-Differenzen (DiD)-Methoden und Synthetische Kontrollmethoden angewendet, wobei Daten von 17 europäischen Ländern für die Jahre 1990-2016 genutzt werden. Die Ergebnisse lassen auf einen negativen Zusammenhang der CO₂-Steuererhöhung auf CO₂-Emissionen schließen, wobei die Effektgrößen zwischen 200 und 800 kg pro Kopf pro Jahr liegen. Die Ergebnisse bleiben in mehreren Placebo- und Robustheits-Tests robust. Eine umfassende qualitative, deskriptive statistische und teilweise ökonometrische Analyse der schwedischen Energiepolitik zwischen 1990 und 2015 kann weitere energiepolitische Maßnahmen als Ursache für den Rückgang der CO₂-Emissionen ausschließen.

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Als inhaltliche Ansprechpartnerin zu den Ergebnissen dieser Studie steht
Dr. Anita Thonipara zur Verfügung.



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